Themen Mediathek Shop Lernen Veranstaltungen kurz&knapp Die bpb Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen Mehr Artikel im

Perspektiven für politische Bildung | Streaming – Medien und Öffentlichkeit im Wandel | bpb.de

Streaming – Medien und Öffentlichkeit im Wandel Was bedeutet Streaming? Mediennutzung und Verständnis TV auf Abruf Flexibel, individuell, überfordert? Vom Bildschirm zum Meme Alle für sich und doch alle zugleich? Streaming-Plattformen: Unterschiede und Dynamiken Der deutsche Video-Streaming-Markt Jung, digital, schwer erreichbar? Streaming im Umbruch Die Darstellung von Macht und Gesellschaft im Streaming-Angebot Politik, Popkultur und Plattformen Vom Widerstand bis zur Utopie Politik im Serienkosmos Das Gesellschaftsbild des Reality-TV Queere Sichtbarkeit in Streaming-Formaten Streaming und politische Bildung: Potenziale und Grenzen Perspektiven für politische Bildung Geschichte on Demand Zwischen Klickzahlen und Kontroversen Quellenverzeichnis Weitere Angebote

Perspektiven für politische Bildung Streaming verstehen, reflektieren, nutzen

Dr. Hayriye Kapusuz

/ 7 Minuten zu lesen

Plattformen ordnen Inhalte und lenken damit Aufmerksamkeit. Bildungsangebote sollten reflektieren, wie diese digitalen Umgebungen funktionieren und welche Herausforderungen sie mit sich bringen.

Illustration: www.leitwerk.de (© bpb)
Zitat

Plattformen haben die Macht, Ordnungen zu zerstören, Plattformen haben die Macht, Ordnungen zu erschaffen, und meistens tun sie beides. Diese Macht ist uns unheimlich, auch wenn wir nicht umhinkommen, sie immer wieder anzurufen und auf sie zu bauen. Dieses Dilemma können wir nicht auflösen, aber versuchen, es zu beschreiben (Seemann 2021, S. 14).

Diese Ambivalenz, die der Kulturwissenschaftler und Journalist Michael Seemann beschreibt, betrifft auch die politische Bildung. Denn Plattformen sind heute zentrale Orte politischer Sozialisation, indem sie Informationen verbreiten, Diskurse prägen und Sichtbarkeit schaffen. Doch zugleich sind ihre inneren Logiken weitgehend intransparent und damit, wie bei vielen anderen Orten politischer Sozialisation, einer direkten pädagogischen Begleitung nur begrenzt zugänglich.

Streaming in Bildungssettings: Potenziale und Begrenzungen

Im Projekt „Qapito! – Quellen kritisch beurteilen“ wurde eine Unterrichtsreihe zur Förderung von Kompetenzen in der Quellenbewertung entwickelt (Bildschirmaufnahme).

Die im Zuge der Plattformisierung des Bildungssektors eingeführten digitalen Lernplattformen sind mittlerweile zu einem wesentlichen Bestandteil des Schulalltags geworden. Die Mediatheken und Kanäle der verschiedenen Lernplattformen spielen eine zentrale Rolle bei der (Um-)Gestaltung von Unterricht und Wissensvermittlung. Ein Beispiel hierfür sind die Angebote der Externer Link: Bildungsmediathek NRW (der Zugang ist allerdings ohne Registrierung nur eingeschränkt möglich). Die Mediatheken der Bundesländer bündeln unter anderem Materialien der Externer Link: Mediathek des Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht sowie Inhalte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Die Bereitstellung lehrplangerechter audiovisueller Medien und die Integration interaktiver Elemente fördern neue Lehr- und Lernkulturen.

Die FWU-Mediathek stellt digitale Unterrichtsmedien für unterschiedliche Fächer und Klassenstufen bereit (Bildschirmaufnahme).

Dazu tragen auch kommerzielle Streaming-Plattformen wie YouTube, Netflix oder Amazon Prime Video bei. Sie fungieren nicht nur als Unterhaltungsmedien, sondern haben auch großen Einfluss auf die Lern- und Bildungsprozesse junger Menschen und sind zugleich Träger gesellschaftlichen Diskurses. Streaming-Angebote erweitern den Zugang zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen und können Diskussionen im Klassenzimmer anstoßen. Für die politische Bildung stellt sich dabei die Frage, wie diese Inhalte kritisch eingeordnet und reflektiert werden können. Die Relevanz dieser Fragestellung zeigt sich sowohl in den Forderungen Jugendlicher nach einer stärkeren Auseinandersetzung mit audiovisuellen Inhalten und deren Erstellung im schulischen Kontext (vgl. Rat für kulturelle Bildung 2019, S. 8) als auch in der Notwendigkeit, entsprechende Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln. In bildungspolitischen und medienpädagogischen Kontexten ist die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Verankerung digitaler Kompetenzen im Unterricht herausgearbeitet und fortlaufend weiterentwickelt worden (vgl. KMK 2016; Weich 2019; GMK 2016; Braun et al. 2021; SWK 2021). Dabei umfasst der Anspruch nicht nur die Vermittlung und Stärkung technischer Fertigkeiten, sondern ebenso die Fähigkeit, mediale Inhalte sachgerecht zu interpretieren und deren politische Implikationen zu erkennen.

Politische Medienbildung im Zeitalter der Plattformökonomie

Die Verbindung zwischen politischer und digitaler Sphäre erfordert eine Medienkompetenz, die auf die Anforderungen politischer Bildung abgestimmt ist. Die „Interner Link: politische Medienbildung“ (vgl. Zentralen für politische Bildungsarbeit 2022) verknüpft medienpädagogische und politische Bildungsaspekte und verfolgt das Ziel, Kompetenzen für einen kritischen und reflektierten Umgang mit politischen Inhalten, für die Analyse der Gestaltung und Ästhetik digitaler Medien sowie für das Verständnis medienökonomischer und technologischer Zusammenhänge zu entwickeln. Insbesondere im Kontext von Streaming-Plattformen, die für Jugendliche eine zentrale Informationsquelle politischer Themen und Diskurse darstellen (vgl. mpfs 2025, S. 71), bilden Dimensionen wie Inhaltsstrukturen, ästhetische Gestaltungsformen, algorithmische Selektionsmechanismen sowie medienökonomische Rahmenbedingungen die Grundlage für die Arbeit mit und über Medien. Der politische Gehalt digitaler Medien lässt sich nicht auf die inhaltliche Aufbereitung politischer Themen reduzieren, sondern zeigt sich auch in der Art und Weise, wie Plattformen strukturiert, organisiert und gesteuert sind. Entsprechend sind Streaming-Plattformen in der politischen Bildung sowohl Vermittlungsmedien als auch Analysegegenstand und erfordern eine mehrdimensionale Analyse, die neben den dargestellten Inhalten auch die strukturellen und ökonomischen Bedingungen der Plattformen berücksichtigt.

Sichtbarkeit durch Steuerung: Funktionsweisen von Streaming-Plattformen

Streaming-Plattformen wie YouTube stellen Verbindungen zwischen Produzierenden digitaler Inhalte, den Nutzenden sowie den Werbetreibenden her. Digitale Plattformen lassen sich als digitale Infrastrukturen begreifen, die durch ihre technische Basis die Interaktion zwischen verschiedenen Nutzergruppen ermöglichen und damit als Vermittlungsinstanzen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen fungieren. Diese Infrastrukturen ermöglichen nicht nur die wechselseitige Kommunikation und Nutzung von Inhalten, sondern gestalten, organisieren und regulieren die Interaktionen der Nutzenden durch ihre strukturellen und algorithmischen Logiken. Plattformen stehen dabei unter der Aufsicht eines Unternehmens, das die entsprechenden Rahmenbedingungen definiert, steuert und reguliert (vgl. Eisenegger 2021; Puppis 2023; Fuchs 2023). Bestimmend für diese (technischen) Rahmenbedingungen sind vor allem die ökonomischen Interessen der Streaming-Plattformen.

Die Wechselwirkungen zwischen den „Plattform-Logiken“ (Eisenegger 2021, S. 24) setzen einen Zyklus in Gang, der einen zentralen Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Plattform darstellt. Daran beteiligt sind die undurchsichtigen „Plattform-Algorithmen“, die technisch vorgegebenen, sichtbaren „Plattform-Affordanzen“ (zum Beispiel das Erstellen, Teilen oder Kommentieren von Streaming-Inhalten) und der „Plattform-Gebrauch“, der neben den durch algorithmische Vorauswahlen entstandenen Verbindungsselektionen andere Motivationen der Nutzung der Streaming-Plattform einschließt (ebd., S. 26 f.). Die entstehenden Netzwerkeffekte, die „soziale Gravitation“ (Seemann 2021, S. 108), führen zu einer Zunahme sowohl der Anzahl als auch der Dauer der Aktivitäten der Nutzer*innen, was wiederum zu einer Steigerung der Werbeeinnahmen führt.

Das GVK-Gutachten 2024 der Landesmedienanstalten beschreibt zentrale Handlungsfelder zur Stärkung der Medienkompetenz im Kontext Künstlicher Intelligenz (Bildschirmaufnahme).

Die Auseinandersetzung mit Fragen der Struktur- und Funktionslogik ist dabei für politische Bildungsangebote von zentraler Bedeutung. Sie ermöglicht ein vertieftes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen der Kapitalakkumulation der Streaming-Plattformen – einschließlich der damit verbundenen Fragen zu den Arbeitsbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden sowie Plattformbeschäftigten (vgl. Niebler und Kern 2020; Albiez 2022) – und der technischen Infrastruktur, die die Sichtbarkeit von Inhalten auf den Plattformen durch die Interaktion von Algorithmen und ökonomischen Interessen steuert. Sie kann somit als ein umfassender Ansatz politischer Bildung im Streaming-Kontext verstanden werden, der sowohl den Einfluss der wertschöpfenden Tätigkeiten der Plattformen auf Gesellschaft und Politik als auch den Rückwirkungen gesellschaftlicher Dynamiken auf die Plattformpolitiken berücksichtigt.

Plattformlogiken und politische Bildungsangebote

Die Gewinnmaximierung von Plattformen basiert auf der systematischen Erhebung und Analyse von Nutzungsdaten sowie deren gezielter Verwendung für Werbezwecke. Dieser Prozess der Datafizierung und algorithmischen Steuerung wirft grundlegende Fragen für die politische Bildung auf: Einerseits kann politische Bildung im Kontext von Streaming dazu beitragen, die algorithmischen Selektions- und Empfehlungsmechanismen sowie ihre Wirkung auf Sichtbarkeit und Informationsangebote transparent zu machen, indem sie erklärt, wie datenbasierte Personalisierung funktioniert und welche Effekte sie auf die Wahrnehmung politischer Inhalte haben kann. Andererseits besteht die Gefahr, dass politische Bildung selbst Plattformlogiken reproduziert. Dies kann geschehen, wenn Bildungsinhalte über dieselben Strukturen vermittelt werden und denselben algorithmischen Mechanismen unterliegen, die Gegenstand der kritischen Analyse sein sollten. Diese Herausforderung sollte in der Bildungsarbeit thematisiert werden, etwa durch die Reflexion des eigenen Plattformverhaltens. Ebenso können der Einsatz nicht-kommerzieller Angebote oder die kritische Begleitung von YouTube-Videos im Bildungskontext geeignete Strategien sein, um diesem Spannungsfeld zu begegnen.

Eine konkrete und häufig diskutierte Folge dieser datenbasierten Selektions- und Empfehlungsmechanismen ist die Bildung sogenannter Filterblasen (vgl. Pariser 2011). Filterblasen entstehen durch die Funktionsweise algorithmischer Empfehlungssysteme, die die Auswahl und Sichtbarkeit von Inhalten so steuern, dass ähnliche Inhalte verstärkt angezeigt werden und abweichende Perspektiven an Sichtbarkeit verlieren (vgl. Puppis 2023, S. 340). Während theoretische Modelle algorithmischer Verstärkung plausibel erscheinen, liefern die bisherigen empirischen Studien keine eindeutigen Befunde dafür, dass algorithmisch personalisierte Empfehlungssysteme automatisch zu isolierten Informationsräumen führen (vgl. Stark et al. 2021, S. 316). Forschungsergebnisse zeigen, dass nicht die technologische Infrastruktur allein entscheidend ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel von persönlichen Einstellungen, Nutzungskontexten und sozialen Dynamiken, das die Art und Weise prägt, wie algorithmisch vermittelte Informationen wahrgenommen und verarbeitet werden.

Gleichzeitig können Empfehlungssysteme Inhalte vorschlagen, die von den ursprünglichen Suchanfragen der Nutzer*innen abweichen, weil sie nicht nur inhaltliche Relevanz, sondern auch Nutzungs- und Interaktionsmuster berücksichtigen (vgl. Schmitt et al. 2018). Diese Mechanismen erschweren die Kontrolle von Inhalten auf Streaming-Plattformen. Trotz formaler Richtlinien gegen Hassrede oder extremistische Ideologien bleibt die inhaltliche Überwachung oft unzureichend und wird durch algorithmische Selektions- und Empfehlungsprozesse weiter erschwert. Dies kann die Verbreitung diskriminierender und radikaler Inhalte – etwa Interner Link: rechtsextremistischer Inhalte auf TikTok – begünstigen und lässt sich unter anderem auf die aufmerksamkeitsorientierte Ausrichtung der Plattformen sowie die Funktionsweise ihrer Empfehlungssysteme zurückführen (vgl. ebd.). Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, die „kulturell geprägten und ökonomisch motivierten Werte“ (Puppis 2023, S. 340) der Algorithmen zu reflektieren, um die Auswirkungen algorithmischer Entscheidungen auf unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen kritisch zu hinterfragen.

Didaktische Perspektiven zwischen Analyse und Produktion

Für die politische Bildung bedeutet dies, Streaming-Plattformen als soziotechnische Organisationsformen zu betrachten, die neben neuen Möglichkeiten auch unsichtbare Macht- und Kontrolleffekte erzeugen. Zugleich eröffnet sich die Chance, die widersprüchlichen Eingriffe und Handlungen des Staates – etwa die Regulierung von Algorithmen einerseits und die Nutzung personenbezogener Daten andererseits – kritisch zu analysieren und ihre Auswirkungen auf politische Teilhabe und Meinungsvielfalt zu reflektieren (Muldoon 2021). Praktisch kann dies umgesetzt werden, indem Teilnehmende eigene Erklärvideos oder Streaming-Formate entwickeln. Die kritische Analyse populärer Inhalte – etwa in Bezug auf Gestaltung, Inszenierung und Wirkung – fördert ein tieferes Verständnis für digitale Medien. Auch der Vergleich verschiedener Plattformlogiken (z. B. öffentlich-rechtliche Mediathek vs. YouTube-Algorithmus) bietet Ansatzpunkte für Diskussionen über Transparenz, Externer Link: Public Value und Steuerung. Methodisch eignen sich dafür Digital Storytelling zur aktiven Produktion eigener Inhalte, Medienanalyse zur Untersuchung ästhetischer Wirkung und politischer Botschaften, sowie Algorithmus-Simulationen, um Funktionsweisen von Plattformen und deren Einfluss auf Nutzer*innen zu verstehen.

Streaming-Plattformen beeinflussen das politische Lernen nicht nur über ihre Inhalte, sondern auch durch ästhetische, soziale und ökonomische Strukturen, die ihre Nutzung und Wirkung steuern. Die politische Bildung kann diese Plattformen nutzen, um gesellschaftliche Fragen sichtbar zu machen und sollte dabei zugleich die zugrunde liegenden Rahmenbedingungen kritisch reflektieren. Dabei steht nicht nur der Inhalt im Fokus, sondern auch die Art und Weise, wie er produziert, verbreitet und rezipiert wird. Entscheidend ist eine mehrdimensionale Perspektive: sowohl auf das Politische im Inhalt und in der Ästhetik als auch auf seine politische Dimension in Gestaltung und Struktur der Plattformen.

Politische Bildungsangebote können zentrale Kompetenzen im Umgang mit Streaming-Plattformen vermitteln, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Ziele der Plattformen sichtbar machen. Sie tragen dazu bei, die Nutzung bestehender Plattform-Logiken sicherer und bewusster zu gestalten. Über die kritische Reflexion der bestehenden Logiken hinaus sollte auch das Nachdenken über alternative Formen gefördert werden, die nicht werbe- und aufmerksamkeitsorientiert sind und zugleich zur Entwicklung eigener, reflektierter Handlungsmöglichkeiten anregen. Für den Bereich videobasierter Angebote sind dezentrale Streaming-Plattformen wie Externer Link: PeerTube ein Beispiel, das andere Prinzipien von Sichtbarkeit und Distribution verfolgt. Politische Bildung kann hier Impulse für ein selbstbestimmtes, verantwortungsbewusstes Handeln in digitalen Räumen geben (vgl. ebd.; Fuchs 2023, S. 467).

Quellen / Literatur

  • Albiez, Milena (2022): Der Algorithmus, meine Arbeit und Ich – Einfluss von Algorithmen auf Content Creator:innen der Video Plattform YouTube, in: Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 53 (2022), S. 63–71, Externer Link: https://doi.org/10.1007/s11612-021-00616-3, Zugriff am 27.01.2026.

  • Braun, Tom/Büsch, Andreas/Dander, Valentin/Eder, Sabine/Förschler, Annina/Fuchs, Max/Gapski, Harald/Geisler, Martin/Hartong, Sigrid/Hug, Theo/Kübler, Hans-Dieter/Moser, Heinz/Niesyto, Horst/Pohlmann, Horst/Richter, Christoph/Rummler, Klaus/Sieben, Gerda (2021): Positionspapier zur Weiterentwicklung der KMK-Strategie ‹Bildung in der digitalen Welt›, in: MedienPädagogik, S. 1–7, Externer Link: https://www.medienpaed.com/article/view/1487/1080, Zugriff am 27.01.2026.

  • Eisenegger, Mark (2021): Dritter, digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit als Folge der Plattformisierung, in: Eisenegger, Mark/Prinzing, Marlis/Ettinger, Patrik/Blum, Roger (Hrsg.): Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit: Historische Verortung, Modelle und Konsequenzen, Wiesbaden, S. 17–39, Externer Link: https://doi.org/10.1007/978-3-658-32133-8_2, Zugriff am 27.01.2026.

  • Fuchs, Christian (2023): Grundlagen der Medienökonomie: Medien, Wirtschaft und Gesellschaft, München.

  • Muldoon, James (2021): Plattformsozialismus. Warum die Regulierung der großen Digitalkonzerne nicht genug ist, https://www.rosalux.de/news/id/45268/plattformsozialismus, Zugriff am 2.2.2026.

  • Pariser, Eli (2011): The Filter Bubble: What the Internet Is Hiding from You, New York.

  • Puppis, Manuel (2023): Medienpolitik: Grundlagen für Wissenschaft und Praxis, München, 3. Auflage.

  • Schmitt, Josephine B./Rieger, Diana/Rutkowski, Olivia/Ernst, Julian (2018): Counter-messages as prevention or promotion of extremism?! The potential role of YouTube recommendation algorithms, in: Journal of Communication 68 (2018) 4, S. 780–808, Externer Link: https://doi.org/10.1093/joc/jqy029, Zugriff am 27.01.2026.

  • Seemann, Michael (2021): Die Macht der Plattformen: Politik in Zeiten der Internetgiganten, Berlin.

  • SWK – Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (2021): Stellungnahme zur Weiterentwicklung der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, Bonn und Berlin, Externer Link: https://doi.org/10.25656/01:26115, Zugriff am 27.01.2026.

  • Stark, Birgit/Magin, Melanie/Jürgens, Pascal (2021): Maßlos überschätzt. Ein Überblick über theoretische Annahmen und empirische Befunde zu Filterblasen und Echokammern, in: Eisenegger, Mark/Prinzing, Marlis/Ettinger, Patrik/Blum, Roger (Hrsg.): Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit: Historische Verortung, Modelle und Konsequenzen, Wiesbaden, S. 303–321, Externer Link: https://doi.org/10.1007/978-3-658-32133-8_17, Zugriff am 27.01.2026.

  • Weich, Andreas (2019): Das „Frankfurt-Dreieck“. Ein interdisziplinäres Modell zu Bildung und Digitalisierung, in: Medienimpulse 57 (2019) 2, S. 1–19.

Fussnoten

Weitere Inhalte

Dr.in Hayriye Kapusuz hat einen PhD in Medienwissenschaften. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-geförderten Projekt „media/rep/“ an der Philipps-Universität Marburg tätig. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Medienrezeptionsforschung, Filmästhetik und Medienkompetenz. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit bietet sie Kurse zur Medienkompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe an und führt zudem Medienkurse an weiterführenden Schulen durch.