Eindruck vom Hackathon, Entwicklung von Prototypen

Redaktion | Birgit Frost am 25.10.2017

Kognitive Entwicklung als Voraussetzung für die Nutzung digitaler Medien

Inwiefern ist das Lernen mit digitalen Medien in der Kindheit und frühen Jugend sinnvoll? Ingo Leipner vertritt in seinem Impulsvortrag die These: Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter. Für die Nutzung digitaler Medien plädiert er erst bei kognitiv reifen und medienkompetenten Jugendlichen.

Inwiefern ist das Lernen mit digitalen Medien in der Kindheit und früher Jugend sinnvoll? Ingo Leipner vertritt in seinem Impulsvortrag die These: Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter. Für die Nutzung digitaler Medien plädiert er erst bei kognitiv reifen und medienkompetenten Jugendlichen.



Für einen schnellen Überblick:

00:46 These: Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter
03:38 Senso-motorische Integration als Grundlage für eine gesunde kognitive Entwicklung
07:32 Folgen hoher Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen
25:20 Forderung: Digitalfreie Zonen in Kindergärten und Grundschulen
28:30 Zentrale Kompetenzen und Fähigkeiten für Lehrende und Lernende der Zukunft
39:35 Diskussion

Hintergrundinformationen zu dem Vortrag

Der Impulsvortrag wurde im Rahmen des SpeedLabs: Lehrende der Zukunft im Oktober 2017 in Berlin gehalten. Im Fokus der Veranstaltung standen die Fragen: Welche Kompetenzen und Fähigkeiten brauchen Lehrende künftig? Wie muss sich die Aus- und Fortbildung von Lehrenden wandeln? Welche Lerninhalte stehen künftig im Zentrum? Und welche Rollenverschiebungen finden statt, sowohl im Kollegium als auch zwischen Lehrenden und Lernenden?

Ingo Leipner ist Diplom-Volkswirt und Inhaber seiner eigenen Textagentur „EcoWords“. Er beschäftigt sich als Sachbuchautor und Vortragender mit Themen der Digitalen Bildung. Gemeinsam mit Gerald Lembke veröffentlichte er 2015 das Buch „Die Lüge der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen“. Eine der dortigen Thesen lautet: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter.“



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