Bildung im digitalen Wandel

Austausch und Wissensbedarfe: Ein Jahr nach den ersten Schulschließungen – was hat sich verändert?

Verlassen wirkender Klassenraum mit hölzernen Stühlen und Tischen. Die Wände sind hellgelb gestrichen.Die Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie haben die Dringlichkeit der Digitalisierung an Schulen erhöht. (© Foto: Haseeb Modi unsplash.com)

Im März 2020 geschah etwas, das in unserer Gesellschaft als absoluter Ausnahmezustand gilt. Denn Bildung ist in Deutschland keine Privatangelegenheit, Schule Pflicht und häuslicher Unterricht nur in bestimmten Ausnahmefällen gestattet. Doch am 16. März 2020 wurden in den meisten Bundesländern Schulen und Kitas aufgrund der sich ausbreitenden Corona-Pandemie geschlossen. Die Schulschließungen offenbarten schlagartig schwerwiegende Lücken – so etwa bei der Infrastruktur an den Schulen und bei Lernenden zuhause, aber auch bei der Vorbereitung von Lehrenden auf die Nutzung digitaler Medien für den Unterricht. Werkstatt-Redakteurin Theresa Samuelis sprach damals im Podcast "Digitales Lehrtagebuch" mit den Lehrenden Nina Toller und Markus Christoph - darüber, wie sie diese Zeit persönlich bewältigten, über ihre Tipps für andere Lehrende und was eine solche Entwicklung für die Kultur digitaler Bildung in Zukunft bedeuten könne.

Seitdem ist genau ein Jahr vergangen und wir bringen die zweite Phase bundesweiter Schulschließungen hinter uns. Lief diesmal etwas anders als beim ersten Mal? Und wie wurde der Schulalltag auch sonst durch das vergangene Jahr geprägt?

Wir haben Nina Toller und Markus Christoph wieder in die Werkstatt eingeladen - diesmal, damit Sie mit den beiden ins Gespräch kommen können. Seit einem Jahr schwirrt das Internet vor Methodentipps und gut gemeinten Ratschlägen aus allen Richtungen – die Reflexion kommt dabei häufig zu kurz. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns am 18. März 2021 virtuell über Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr austauschen und laden dazu Lehrende verschiedener Bundesländer, Schulformen und Klassenstufen ein.

Auf diesem Austausch aufbauend möchten wir auch das Programm der kommenden virtuellen Konferenz "Werkstatt.bpb CON - Digitale Bildungslandschaften nach 2020" inhaltlich näher bestimmen, die am 6. Mai 2021 stattfinden soll. Nähere Informationen und das gesamte Programm folgen im Anschluss an den vorbereitenden Bildungssalon.

Im Gespräch mit

Nina Toller ist Lehrerin für Englisch, Geschichte, Latein und Informatik in Duisburg. Auf www.tollerunterricht.com bloggt sie seit 2016 über digitales Lernen und Lehren.

Markus Christoph
ist Lehrer für Geschichte, Erdkunde, Politik und Mathe an der Oberschule Langen in Geestland/Niedersachen. Er ist Fachkonferenzleiter für den Bereich Gesellschaftswissenschaften und außerdem Koordinator für digitale Medien und Tablet-Klassen.

In aller Kürze

Was?


Bildungssalon in Vorbereitung der WS.Con: "Ein Jahr nach den ersten Schulschließungen – was hat sich verändert?"

Wann?

Donnerstag, 18. März 2021, 17-19 Uhr

Wo?

Zoom, den Link und Informationen zur Nutzung erhalten angemeldete Teilnehmende kurz vor der Veranstaltung.

Ablauf?

  • Technik-Check und Vorstellung
  • Stimmungskurven: Das vergangene Jahr
  • Q&A mit Nina Toller und Markus Christoph
  • Silent Brainstorming und Austausch in Breakoutsessions über persönliche Erfahrungen
  • Erkenntnissammlung & Abfrage Wissensbedarfe für WS.Con
  • Feedback
Wichtig!

Sie wollen am Bildungssalon teilnehmen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an info(at)werkstatt.bpb.de - Und: Bitte beantworten Sie in Ihrer Anmeldung die Frage: Was war im vergangenen Jahr Ihre persönlich größte Herausforderung?

Die Teilnehmendenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Wenn Sie selbst an einer Schule unterrichten, geben Sie bitte nach Möglichkeit Schulform und Bundesland mit an. Die Angabe ist keine Bedingung für die Teilnahme.

Selbstverständlich sind auch außerschulische Lehrende bei der Veranstaltung herzlich willkommen - auch in diesem Bereich hat sich durch die Kontaktbeschränkungen viel verändert.


Wir weisen darauf hin, dass die Teilnehmenden der digitalen Veranstaltung die Onlinedienste in eigener Verantwortung nutzen. Wir machen auch darauf aufmerksam, dass der Anbieter die Daten seiner Nutzenden entsprechend seiner Datenschutzrichtlinien abspeichert. Die bpb hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch den Anbieter erarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Selbst bei Vorliegen einer Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO hat die bpb keine abschließende Kontrollmöglichkeit. 

Für die detaillierte Darstellung der Verarbeitungsformen verweisen wir auf die Datenschutzerklärung und Angaben des Anbieters: https://zoom.us/de-de/privacy.html

 Noch mehr Informationen zum Datenschutz bei der bpb erhalten Sie hier: https://www.bpb.de/datenschutz

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