Bildung im digitalen Wandel

Nina Heinrich am 31.03.2021

Ein Jahr nach den ersten Schulschließungen – was hat sich verändert?

Beim Bildungssalon am 18. März 2021 hat sich die werkstatt.bpb.de-Community mit Nina Toller und Markus Christoph ausgetauscht, die uns während der ersten Phase der Schulschließungen im März und April 2020 im Podcast "Digitales Lehrtagebuch" Rede und Antwort standen.

Ein Jahr nach den Schulschließungen hat sich im Berufsalltag vieler Lehrender einiges verändert. | Foto: Haseeb Modi unsplash.com (© 2021 Bundeszentrale für politische Bildung)



"Digitales Lehrtagebuch" ist eine Podcastreihe von werkstatt.bpb.de, die von Ende März bis Anfang Juni 2020 Einblicke in den ungewohnten Schulalltag während der Corona-Pandemie gab. Im Wechsel waren die beiden Lehrenden Nina Toller und Markus Christoph zu Gast. Dies ist eine Sonderfolge, die während eines Live-Q&A mit den beiden ein Jahr später entstanden ist.


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Über die Personen

Nina Toller ist Lehrerin für Englisch, Geschichte, Latein und Informatik in Duisburg. Auf www.tollerunterricht.com bloggt sie seit 2016 über digitales Lernen und Lehren.

Markus Christoph ist Lehrer für Geschichte, Erdkunde, Politik und Mathe an der Oberschule Langen in Geestland/Niedersachen. Er ist Fachkonferenzleiter für den Bereich Gesellschaftswissenschaften und außerdem Koordinator für digitale Medien und Tablet-Klassen.

Wie schätzen Sie die Auswirkungen der erneuten Schulschließungen auf Schule und Unterricht, auf Lernen und Lehren ein? Schreiben Sie uns in die Kommentare.

Moderation: Hanna Lückmann

Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-SA 4.0 - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International" veröffentlicht.
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Kommentare anderer Nutzer

Maria Mentchen | 07.04.2021 um 19:04 [Antworten]

Auswirkungen der Schulschließungen und des Distanzunterrichts

Ich habe die Befürchtung, dass die dauernden Schulschließungen oder Teilschließungen mit Distanzunterricht den digitalen Distanzunterricht etablieren und diese Form des Uterrichts auch nach der Pandemie zunehmend bevorzugt wird. Das halte ich aber für eine große Gefahr, da das Eintrichtern von Wissen beiweitem nicht die einzige Aufgabe von Schule ist und sein soll. Mindestens genauso wichtig ist meines Erachtens das soziale Lernen und der direkte Kontakt zu Mitschüler*innen und Lehrkräften, außerdem das Rauskommen von zuhause, der Weg zur Schule und zurück etc. Das darf nicht vergessen oder unterschätzt werden!

Susanne Pfeiffer-Sachse | 08.04.2021 um 11:41 [Antworten]

Lockdown Homeschooling

Es hat sich NICHTS verändert. Für Schüler ist die Situation noch schlechter, ihnen fehlt das soziale Miteinander in der Klasse, das kann kein noch so gutes und schnelles Internet ersetzen. Wenn es das denn mal gäbe! Im ländlichen Bereich ist das ja eher Wunschdenken.
Die Eltern sind oft am Rande ihrer nervlichen und psychischen Kraft, wenn sie zu den beneidenswerten systemrelevanten Geschöpfen gehören. Und sie sind noch mehr am Ende, wenn sie zuhause arbeiten müssen und nicht mal 5 Minuten für sich haben. Die Regierungen sind komplett unfähig tragfähige Konzepte für einen Lockdown vorzulegen. Stattdessen gibt es gegphlt all 5 Stunden neie Erlasse und Verfügungen. Es reicht!!!


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