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Die neue EU-Verordnung zu KI-Transparenzpflichten | Ausgewählte Beiträge von Instagram | bpb.de

Die neue EU-Verordnung zu KI-Transparenzpflichten Werkstatt recherchiert

/ 2 Minuten zu lesen

Mit neuen Leitlinien zum EU-AI-Act traten im August 2026 verbindliche Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte in Kraft. Was verändert sich durch diese neue EU-Verordnung?

Was umfasst die KI-Kennzeichnungspflicht?

Mehr Transparenz bei KI: Der EU-AI-Act verpflichtet Anbieter jetzt, KI-generierte Inhalte (wie Deepfakes oder Chatbot-Texte) klar zu kennzeichnen.

  • Mit neuen Leitlinien zum EU-AI-Act traten im August verbindliche Kennzeichnungspflichten in Kraft.

  • Die EU-Transparenzregeln gelten unter anderem für alle KI-generierten und -manipulierten Inhalte.

  • Sichtbare Hinweise sind Pflicht bei realistischen Deepfakes, Chatbots und KI-Texten zu Themen öffentlichen Interesses.

  • Ausgenommen sind beispielsweise Rechtschreibkorrekturen, Übersetzungen oder unwesentliche Bildkorrekturen (zum Beispiel Änderung der Belichtung).

Was regelt der Rahmen des EU-AI-Acts?

  • Der im Mai 2024 verabschiedete AI Act der EU ist das weltweit erste umfassende Gesetz, das einen sicheren und ethischen KI-Einsatz sicherstellen soll

  • Der neue Artikel 50 regelt die gesetzliche Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten (Bilder, Audio, Video, Deepfakes).

  • Das erklärte Ziel der EU ist der Schutz vor Desinformation, Manipulation und Täuschung.

Die Anbieter reagieren mit: Wasserzeichen und KI-Stempel

Wasserzeichen

Anthropic integriert bspw. maschinenlesbare Wasserzeichen, die direkt die direkt in den Code von künstlich erzeugten Bildern, Texten oder Videos eingebettet werden.

KI-Kennzeichnung

Auf Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram werden Inhalte für die Nutzenden mit Labels gekennzeichnet.

Was wird kritisiert?

  • Um Inhalte als KI-generiert zu kennzeichnen, nutzen Anbieter digitale Wasserzeichen. Mit den passenden Werkzeugen lassen sich diese derzeit jedoch mühelos entfernen.

  • Zudem wird kritisiert, dass Instagram die Regelungen nur unzureichend durchsetze.

Mit der neuen EU-Verordnung zu KI-Transparenzpflichten KI- und Medienkompetenz im Unterricht stärken

  • In der Vermittlung ist es wichtig, das KI-Label nur die Herkunft eines Inhalts zeigen, aber dabei keine Auskunft über den Wahrheitsgehalt eines Textes, Bildes oder Videos treffen.

  • Ungeachtet der Kennzeichnung bleibt es essenziell, Fakten und Quellen kritisch zu hinterfragen und eigenhändig zu verifizieren.

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