30 Jahre nach der Tiananmen-Protestbewegung

Wieviel Raum hat Chinas Gesellschaft heute?

von: MERICS

Anders als die friedliche Revolution in Deutschland im Herbst 1989 endeten die chinesischen Proteste im Frühjahr zuvor blutig: In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni räumte die chinesische Führung mit Gewalt den Platz des Himmlischen Friedens im Zentrum Pekings. Bis heute scheut die chinesische Führung die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der chinesischen Geschichte. Bis heute scheut die chinesische Führung die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der chinesischen Geschichte.

Inhalt

Erstmalig wurde am 3. Juni 2019 ein Checkpoint gemeinsam mit dem renommierten Forschungsinstitut MERICS (Mercator Institute for China Studies) veranstaltet. MERICS ist einer der führenden europäischen Think Tanks, die über aktuelle Entwicklungen in China und ihre Bedeutung für Deutschland und Europa forschen. Im Gespräch mit renommierten China-Kennern bieten MERICS und die bpb ein Forum für die aktuelle Debatte um Chinas Zukunft und unseren Umgang mit dem „Rätsel China“. Zu Beginn der Veranstaltung blickt Prof. Dr. Daniel Leese von der Universität Freiburg zurück auf die Bedeutung des Tian‘anmen-Platzes als Ort der politischen Auseinandersetzung in der jüngeren chinesischen Geschichte. Im Anschluss diskutieren die Podiumsteilnehmer_innen das Vermächtnis der Protestbewegung im Frühjahr 1989. Im Zentrum stehen die Folgen für die weitere innenpolitische Entwicklung Chinas und die aktuellen Möglichkeiten, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren.

Weitere Informationen

  • Produktion: 06.2019

  • Spieldauer: 02:02:43

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung / Mercator Institute for China Studies gGmbH

 
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Autor: MERICS für bpb.de