Vom Unbehagen in der Fiktion / 4

Wohin führt das gegenwärtige Verlangen nach dem Authentischen in der Literatur

Uncanny Valleys. Jan Wiele, FAZ, diskutiert mit Paula Diehl, Daniel Schreiber und Jan Wilm über den schmalen Grat zwischen Fakt und Fiktion.

Inhalt

Was hat Didier Eribon mit Margarete Stokowski zu tun? Annie Ernaux mit Saša Stanišić? Oder Maggie Nelson mit Karl Ove Knausgard? Bei allen Unterschieden, haben ihre Bücher eins gemeinsam: Sie entziehen sich den gängigen Schablonen und Ordnungen wie Roman, Erzählung, Biografie, Dokumentation, Enthüllung oder Historie. Sie sind weder nur Fiction noch klassische Non-Fiction. Und klar ist, sie werden momentan sehr gerne gelesen. Leser*innen bevorzugen gegenwärtig Geschichten, die durch persönliches Erleben beglaubigt scheinen. Geschichten, in denen das Medium der Selbsterkundung oft auch eines der Beschreibung von Gesellschaft ist.

Teil 4 einer Reihe mit 4 weiteren Veranstaltungen in Rostock, Berlin, Göttingen und Stuttgart.

Weitere Informationen

  • Kamera, Ton, Schnitt: Benno von Lange

  • Produktion: 14.12.2020

  • Spieldauer: 01:38:00

  • hrsg. von: Netzwerk der Literaturhäuser e.V.

 
© 2020 Netzwerk der Literaturhäuser e.V.

Weitere Medien zum Thema

Vom Unbehagen in der Fiktion / 1

Vom Unbehagen in der Fiktion / 1

Uncanny Valleys. Der schmale Grat zwischen Fakt und Fiktion

Es diskutieren Christian Baron, Isabelle Lehn und Johannes Franzen über das Unbehagen in der Fiktion, über autobiographisches Schreiben und künstlerische Freiheit.

Jetzt ansehen

Vom Unbehagen in der Fiktion / 2

Vom Unbehagen in der Fiktion / 2

"Leere Zwiebeln"? - Monomanie versus Empathieschulung

Was bedeutet der Boom autobiographischen, autofiktionalen und dokumentrischen Erzählens, der gegenwärtig zu beobachten ist? Verändert er gar das Verhältnis von Literatur und Politik? Hanna Engelmeier, Deniz Utlu, Christian Metz und Silky van Dyk...

Jetzt ansehen

Vom Unbehagen in der Fiktion / 3

Vom Unbehagen in der Fiktion / 3

Lüge, Poesie und Identitätspolitiken.

Johannes Franzen, Lena Gorelik, Deniz Utlu, Jan Wilm im Gespräch mit Simon Sahner über die Frage, was Fiktion, was autobiographisch ist, was Voyeurismus, Scherz, Kontroverse.

Jetzt ansehen

Unbehagen in der Fiktion / 5

Unbehagen in der Fiktion / 5

"Leere Zwiebeln". Monomanie vs. Empathieschulung

Guillaume Paoli und Daniel Schreiber diskutieren mit der Initiatorin der Veranstaltungsreihe, Anja Johannsen, über die Frage, inwieweit sich das Verhältnis von Literatur und Politik verändert, welche Rolle das autofiktionale Schreiben heute...

Jetzt ansehen