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Datenschutz

Datenschutz ist der Schutz von Daten und Informationen über eine Person.
Niemand darf Daten und Informationen ohne Erlaubnis weitergeben und verwenden.


Jede Person hat das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Jede Person darf selbst bestimmen,
  • ob und wem sie ihre Daten weitergibt
  • ob und wem sie erlaubt, ihre Daten zu verwenden.
Keine Firma und keine Person dürfen ohne Erlaubnis Daten über eine Person sammeln und weitergeben.
Das ist nur erlaubt, wenn die Person ausdrücklich einverstanden ist.

Die Privatsphäre und die Persönlichkeit einer Person sind geschützt.
Privat ist das, was nicht öffentlich ist. Das Private geht nur die Person etwas an.
Privat ist zum Beispiel das, was die Person nur ihrem besten Freund oder ihrer besten Freundin erzählen würden.

Für besseren Datenschutz sind drei Dinge wichtig:
  1. Es ist wichtig, dass es staatliche oder Europäische Regeln und Gesetze für den Datenschutz gibt.
    Dies sind zum Beispiel die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder das Bundesdatenschutzgesetz.
  2. Es ist wichtig, dass sich Anbieter freiwillig an bestimmte Regeln halten.
  3. Es ist wichtig, dass Nutzer und Nutzerinnen sich überlegen, wann und wo sie ihre Daten nennen und welche Dienste sie nutzen.
Besonders im Internet werden viele Daten gesammelt. Inzwischen bieten auch große Konzerne wie Google oder Facebook immer mehr Möglichkeiten, die Privatsphäre zu schützen. Andere Nutzer und Nutzerinnen können dann nur bestimmte Inhalte sehen. Die Konzerne sammeln die Daten aber weiterhin.

Passwort (© bpb | Illustration: Leitwerk)
Auch Passwörter sind wichtig für den Datenschutz. Es ist sicherer, für unterschiedliche Dienste auch unterschiedliche Passwörter zu nutzen.

Nutzer und Nutzerinnen können nicht verhindern, dass im Internet Daten über sie gesammelt werden.
Aber sie können versuchen darauf zu achten, wo sie welche Information über sich angeben.

Es gibt noch andere, nicht so häufig genutzte Bedeutungen des Wortes Datenschutz.


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