Stände

S. sind soziale Großgruppen, wie sie etwa für geschlossene, streng hierarchisch gegliederte (mittelalterliche oder feudalistische) Gesellschaften kennzeichnend sind.

Mit der Geburt in einen bestimmten Stand sind die Rechte und Pflichten, sozialen, beruflichen etc. Möglichkeiten des Individuums festgelegt, soziale (Aufstiegs-)Mobilität ist nahezu ausgeschlossen.

In den europäischen S.-Staaten des Mittelalters hatten sich drei S. etabliert (Adel, Klerus, Bürgertum), zu denen im 19. Jh. der vierte Stand, die Arbeiterschaft, kam.

Siehe auch:
Gesellschaft

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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