Wettbewerbspolitik

W. bezeichnet politische Maßnahmen, die das Ziel haben, einen funktionsfähigen unternehmerischen Wettbewerb zu erhalten oder zu fördern. Aufgrund der grundlegenden Bedeutung des Wettbewerbs für die Marktwirtschaft ist die W. gleichzeitig marktwirtschaftliche Ordnungspolitik.

Die beiden zentralen Grundlagen der W. in DEU sind a) das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) und b) das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Ersteres dient dazu, fairen Wettbewerb und faire Marktpraktiken zu garantieren; Letzteres hat den Zweck, Kartelle, Absprachen, Preisbindungen etc. zu unterbinden und der Konzentration der Wirtschaft entgegenzuwirken. In der W. gewinnt die Europäischen Union zunehmend an Bedeutung.

Siehe auch:
Marktwirtschaft
Ordnungspolitik
Kartell
Europäische Union (EU)
Wirtschaftspolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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