Insolvenz

Zahlungsunfähigkeit einer natürlichen oder juristischen Person. Das bedeutet, dass das Vermögen eines Schuldners nicht ausreicht, um alle Forderungen seiner Gläubiger zu erfüllen. Man spricht auch von Überschuldung. Rechtlich muss versucht werden, einen fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Gläubiger und denen des zahlungsunfähigen Schuldners zu finden. Regelungen zum Verfahren enthält die Insolvenzordnung (InsO).

Für Privatpersonen siehe auch Verbraucherinsolvenz.

Siehe auch:
Person
Vermögen
Schuldner
Forderung
Gläubiger
Verbraucherinsolvenz

Quelle: Das Rechtslexikon. Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge. Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. , Bonn, 1. Auflage, September 2019. Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung.



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