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24.6.2009

Präsentation des "Länderberichts Polen"

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin laden am 2. Juli 2009 ein zur Präsentation des "Länderberichts Polen".

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin laden am 2. Juli 2009 ein zur Präsentation des "Länderberichts Polen".

Über 1000 Jahre Geschichte im Schnittpunkt von Interessen und Einflusszonen zweier großer Mächte haben Polen geformt. Das Land erlitt schmerzvolle Tiefpunkte, doch zugleich war Polen mit der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung Europas verbunden. Zwanzig Jahre nach der Lösung Polens aus der Abhängigkeit von der Sowjetunion ist Deutschlands großer östlicher Nachbar ein Land auf der Suche nach seiner Identität zwischen nationaler Eigenständigkeit und europäischer Integration – ein Prozess, dem hierzulande zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Der Länderbericht Polen mit seiner Vielzahl deutscher und polnischer Beiträge bietet einen umfassenden Überblick über Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur des heutigen Polen, dessen Bedeutung für Europa oft unterschätzt wird.

Programm (2. Juli 2009)

11:30
Begrüßung
  • Dr. Otto Schmuck, Leiter Europaabteilung/Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin
  • Thomas Krüger, Präsident der bpb
  • S.E. Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen
11:45
Vorstellung des Länderberichts durch die Herausgeber:
  • Prof. Dr. Dieter Bingen und Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz
  • Moderation Daniel Kraft (bpb)
12:15
  • Kommentar zum Länderbericht Polen von Adam Krzemiński

Im Anschluss

Kleiner Umtrunk
gegen 13:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Jeder Besucher erhält den Länderbericht Polen der bpb als Rezensionsexemplar.

Ort

Landesvertretung Rheinland-Pfalz
In den Ministergärten 6
10117 Berlin

Anmeldung

Um Anmeldung bei der Stabsstelle Kommunikation der bpb wird gebeten bis zum 30. Juni 2009: presse@bpb.de

Bibliografische Angaben

Titel: Länderbericht Polen
Herausgeber im Auftrag der bpb: Dieter Bingen, Krzysztof Ruchniewicz
Seiten: 688
Erscheinungsdatum: 22.04.2009
Erscheinungsort: Bonn
Bestellnummer: 1735
Bereitstellungspauschale: 4,00 EUR
Online bestellen: www.bpb.de/publikationen/I3NKT1
Cover zur kostenlosen Abbildung: www.bpb.de/files/I5Z3ZT.pdf

  • Presseeinladung als PDF-Icon PDF-Version (KB)

    Pressekontakt

    Bundeszentrale für politische Bildung
    Daniel Kraft
    Adenauerallee 86
    53113 Bonn
    Tel +49 (0)228 99515-200
    Fax +49 (0)228 99515-293
    presse@bpb.de
    www.bpb.de/presse


    Biografische Angaben

    Dieter Bingen ist Direktor des Deutschen Polen-Instituts, Darmstadt, und Honorarprofessor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz. Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte (VSWG), u.a. an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1977 und 1981 mehrmonatige Studienaufenthalte in Polen, 1979 Promotion, 1980-1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien (BIOst), Köln. Seit 1978 zahlreiche Veröffentlichungen mit den Schwerpunkten Zeitgeschichte und politisches System Polens, Religion und Kirche in Polen nach 1945, deutsch-polnische Beziehungen seit 1945, europäische Integration nach 1989. 2006 erhielt er das Diplom des Außenministers der Republik Polen "für herausragende Verdienste um die Promotion Polens in der Welt".

    Krzysztof Ruchniewicz ist Direktor des Willy Brandt-Zentrums an der Universität Breslau und Professor der Universität Breslau. Studium der Geschichte und Osteuropäischen Geschichte an der Universität Breslau, der Universität des Saarlandes und der Phillips-Universität in Marburg. Seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Breslau, 2000 Promotion, 2007 Habilitation. Stipendiat der Konrad-Adenauer Stiftung (1994–1996), 1997 Stipendiat der Stiftung für Polnische Wissenschaft (Fundacja na Rzecz Nauki Polskiej). Forschungsschwerpunkte: Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945, Probleme der europäischen Integration im 20. Jahrhundert und der Widerstand in den Ländern Ostmitteleuropas, vor allem in der DDR.

    Adam Krzemiński wurde 1945 in Radecznica geboren. Der Germanist war Gastredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit" und gilt als Fachmann für deutsch-polnische Beziehungen. Er ist Redakteur des Nachrichtenmagazins "Polityka" und Autor von Drehbüchern und Essays. 1993 wurde ihm die Goethe-Medaille verliehen, 1996 erhielt er den Essayistik-Preis des Polnischen P.E.N.-Clubs. Für sein Engagement innerhalb der deutsch-polnischen Verständigung wurde er 1999 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt. 2006 erhielt er den Viadrina-Preis der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Krzeminski ist Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Warschau.


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