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Schriftenreihe (Bd. 10489)

Zwölf Wochen in Riad

Zwölf Wochen in Riad

Saudi-Arabien zwischen Diktatur und Aufbruch

Saudi-Arabien ist ein Partner vieler westlicher Staaten - dennoch steht die Golfmonarchie massiv in der Kritik, etwa für ihre Rolle im Krieg in Jemen, die Ermordung Jamal Khashoggis und die ernüchternde Menschenrechtsbilanz. Gleichzeitig durchlebt das Land eine bislang zaghafte Modernisierung.

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Inhalt

Saudi-Arabien ist ein wichtiger weltpolitischer Player. Viele westliche Staaten kooperieren mit der absoluten Monarchie am Golf - obwohl das Land durch das autoritäre Herrschaftsmodell und die radikale wahhabitische Auslegung des Islam international massiv in der Kritik steht. Und doch durchläuft das Land einen durchaus historischenl Wandlungsprozess, wie die Journalistin Susanne Koelbl beobachtet. Kronprinz Mohammed bin Salman setzt auf wirtschaftliche Öffnung und zaghafte gesellschaftliche Modernisierungen. Zugleich behält er den autoritären Herrschaftsstil bei und unterdrückt Kritik mit äußerster Brutalität. Die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi sorgte für einen internationalen Skandal. Trotz neuer Freiheiten bleibt die Menschenrechtsbilanz ernüchternd, zudem steht das Land für seine Beteiligung am Krieg im Jemen in der Kritik. Und auch wenn es beim Thema Frauenrechte leichte Verbesserungen zu geben scheint, rückt das Land kaum von der vorherrschenden patriarchalen Gesellschaftsordnung ab. Susanne Koelbl gibt Einblicke in ein sich transformierendes Land, beschreibt die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und bindet dabei auch die Alltagsperspektiven der saudi-arabischen Bevölkerung ein.



Autorin: Susanne Koelbl, Seiten: 320, Erscheinungsdatum: 06.04.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10489