Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

Projektwettbewerb

Historisch-politische Bildung zu den Themen Inklusion und Exklusion in der Vorgeschichte des Holocaust und heute

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, die Universität Flensburg und die Humboldt-Universität zu Berlin haben im Rahmen der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung einen europaweiten Wettbewerb zu beispielhaften und innovativen Bildungsprojekten ausgeschrieben. Gesucht wurden kreative und innovative Projekte aus der pädagogischen Praxis, die entweder Inklusion in der Gegenwart fördern oder einen Bezug zum Thema „Volksgemeinschaft - Ausgrenzungsgemeinschaft im Nationalsozialismus“ herstellen.

Von besonderem Interesse waren dabei solche Projekte, die eine Verbindung zwischen der Auseinandersetzung mit dem Holocaust und der Entwicklung von Inklusion in der Gegenwart herstellen. Die Gewinner der Ausschreibung wurden eingeladen, sich als Good Practice-Modelle in einem der thematischen Workshops vorzustellen und sich mit Postern auf der Konferenz einem breiten Fachpublikum zu präsentieren.

Gedenkstättenprojekt des Gymnasium Bethel

Friedrich-v.Bodelschwingh-Schulen

„Geschehen und Gedenken - Der Völkermord an den europäischen Juden“

"Nie wieder" - diese Positionierung zum Holocaust ist am besten mit einer praktischen Projektarbeit zu erreichen, nicht mit Frontalunterricht. Deswegen wurde versucht, die Grauen des Nationalsozialismus in einer praktischen Auseinandersetzung vor Augen zu führen. Dass dieser Schrecken auch in ihrer Stadt sehr präsent war, das bemerkten die Bielefelder Schülerinnen und Schüler schnell.

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„Geschichte Aufführen“

Deutsch-polnisches Theaterprojekt der Universität Leipzig und Stiftung Borussia Olsztyn

„Geschichte Aufführen“

Erinnerungskultur in zwei Ländern, darum ging es bei dem deutsch-polnischen Theaterprojekt „Geschichte Aufführen – Wystawiać Historię – Re-Enacting History“. Nicht nur Alltag und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung standen im Fokus, auch die Haltungen der Teilnehmer/-innen wurden eingebracht. Eine Brücke konnte so geschlagen werden, von der Vergangenheit ins Hier und Jetzt.

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Kudamm 31

Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

Kudamm 31

Ein Audiowalk ist das Ergebnis des Workshops „Geschichte darstellen“, der sich die Rekontruktion des sogennaten "Kudamm-Progroms" zur Aufgabe gemacht hatte. So haben zehn Studierende des Masterstudiengangs Public History dieses historische Ereignis des Jahres 1931 rekonstruiert.

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"Rassismus, Rüstung, Mord und Elend"

Fakultät Soziale Arbeite, Hochschule Mittweida

"Rassismus, Rüstung, Mord und Elend"

Wie hat sich die NS-Diktatur im Alltag der "ganz normalen" Menschen vor Ort niedergeschlagen? Wie wurden Rassismus, Rüstung, Mord und Elend Teil des täglichen Lebens? Das versucht ein Projekt der Hochschule Mittweida nachzuzeichnen.

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Nur Zuschauer?

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Nur Zuschauer?

Die Frage, was der Einzelne, was die "ganz normale" Bevölkerung von Konzentrationslagern und industrialisiertem Völkermord wissen konnte, ist in der historischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus hochvirulent. Die Entstehung eines KZs veränderte den Alltag in einer märkischen Kleinstadt grundlegend. Aber waren sie nur Zuschauer, die Bürger von Sachsenhausen?

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Ausgegrenzt. Vertrieben. Verfolgt.

exhibit - Ausstellungsprojekt Europäische Identität

Ausgegrenzt. Vertrieben. Verfolgt.

"Entartete Kunst" ist eines der Schlagwörter, das beim Gedanken an den Stand der Kultur zur Zeit der Nationalsozialismus in den Sinn kommt. Doch nicht nur viele Kunstwerke, auch ihre Erschaffer wurden zu Opfern der Nazis. Eine Ausstellung thematisiert die nationalsozialistische Vertreibung von Künstlern aus "rassischen“ und politischen Gründen.

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Du bist anders?

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Du bist anders?

Zu einer eigenen Identität finden, das ist ein immer wiederkehrendes Motiv des Jugendlichseins. In der Nazizeit wurde auch dieses menschliche Unterfangen totalitarisiert. Was passiert, wenn junge Menschen in einer faschistischen Gesellschaft als "anders" stigmatisiert werden? Das zeigt dieses interaktive Onlineprojekt. Es sind Einzelschicksale, die gerade durch ihre Authentizität sehr nahegehen, das Unaussprechliche zu formulieren wissen.

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Wie wollt ihr euch erinnern?

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg

Wie wollt ihr euch erinnern?

Sich erinnern, das ist ein Kernaspekt der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Doch auf welche Art und Weise kann ein Gedenkort inhaltlich und medial so gestaltet werden, dass kommende Generationen sich aus Interesse, und nicht aus Pflichtgefühl, der nationalsozialistischen Vergangenheit zuwenden? Mit dieser Frage setzte sich die KZ-Gedenkstätte Neuengamme auseinander.

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Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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So kommen Sie zur Konferenz:

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