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Hanne Wurzel, Leiterin des Fachbereichs "Extremismus" der bpb, eröffnet die Fachtagung in Bamberg

5.12.2019

C1) Ansatz, Angebot und Praxiseinblicke: Die Berliner Beratungs- und Bildungsstätte "Annedore" für Demokratie, Recht und Freiheit

Das Team der Berliner Bildungsstätte "Annedore" initiierte ein inzwischen abgeschlossenes Modellprojekt zur Linken Militanz, das vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wurde. Zielgruppe waren pädagogische Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Bildungsarbeit sowie die Polizei. Angefragt wurde das Projekt vor allem von Lehrerinnen und Lehrern, wie ein Mitarbeiter erläuterte. Ziel des Projektes sei es gewesen, Handlungskompetenzen im Umgang mit linker Radikalisierung zu erweitern und zu politisch motivierter Militanz und Demokratiefeindlichkeit aufzuklären. Zum Angebot gehörten Bildungsmodule und Beratungsprozesse, die Radikalisierung als Jugendphänomen begriffen und nicht prinzipiell verteufelten, solange sie in bestimmten Rahmenbedingungen verlaufe. Sie sei grundsätzlich ein Zeichen, dass die Jugend etwas tun wolle, Pädagoginnen und Pädagogen müssten nur dazu angeleitet werden, darauf richtig einzugehen und eine Kommunikation zu ermöglichen.

Bisher sei kein Bedarf an Fortbildungen zu linker Militanz bei Pädagoginnen und Pädagogen entstanden beziehungsweise von diesen nachgefragt worden. Diese Zielgruppe erachte Rechtsextremismus und Populismus und entsprechende Radikalisierungen wichtiger und als relevanter in ihrer alltäglichen Arbeit. Die einzigen Anfragen zu Workshops zu linker Militanz habe es von Seiten der Polizei gegeben. Zentrale Erkenntnisse des Panels waren, dass es immer wichtig sei, die eigene pädagogische Ausgangssituation ganz konkret zu betrachten und nicht zu schnelle Vergleiche zu ziehen. Die eigenen Vorurteile müssten reflektiert werden und es habe sich gezeigt, dass das Extremismusmodell in der Praxis nicht tauglich sei. Nur die Polizei sei auf konkreter Tuchfühlung mit dem Thema, aber der pädagogische und sozialarbeiterische Bedarf im Feld sei doch eher überschaubar.


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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