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Politische Bildung und Internationale Schularbeit mit Ost-/Ostmitteleuropa

Politische Bildung und Internationale Schularbeit mit Ost-/Ostmitteleuropa

(© Azzedine Rouichi, Unsplash)


Dies ist die Themenseite der Fachtagung der bpb und der KMK, die am 14. November 2022 in Berlin stattfinden wird. Die genaueren Zeiten, Tagungsort und Programmpunkte finden Sie in dem Programm, das Sie herunterladen können.

Interner Link: Programm zum Download



Vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Ukraine stellen sich neue Fragen zum politischen und gesellschaftlichen Zusammenleben in Europa. Die Länder Ost- und Ostmitteleuropas rücken stärker in den Fokus und ein neuer Blick auf die Länder dieses Raums, die sich als integraler Teil Europas verstehen, wird angemahnt.

Die mit „Zeitenwende“ beschriebenen Ereignisse bedürfen der Einordnung durch die politische Bildung auch in Schulen. Politische Bildung kann aber nicht bei der Diskussion tagesaktueller Ereignisse stehenbleiben. Es stellen sich Fragen der Perspektiven des Zusammenlebens in Europa. Die Frage, wie politische Bildung in der Schule zu einer Einordnung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in Länder Ost- und Ostmitteleuropas im Kontext des Zusammenlebens in Europa beitragen kann, möchte die bpb/KMK Fachtagung 2022 aufgreifen und diskutieren.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere darüber zu reden, wie Begegnungsräume mit Menschen aus Ost- und Ostmitteleuropa geschaffen und praxisnah so gestaltet werden können, dass nachhaltige Bildungsprozesse möglich werden. Deshalb ist auf der Tagung ein Schwerpunkt der Fachbeiträge und Diskussionen die Frage, welchen Beitrag Begegnungen in den Ländern Ost-/Ostmitteleuropas und in den Schulen und Familien hier im Land für die politische Bildung leisten können.

Schon vor 2022 haben engagierte Pädagoginnen und Pädagogen in und außerhalb von Schulen daran gearbeitet, einen lebendigen Schülerinnen- und Schüler- bzw. Jugendaustausch mit den Ländern des postkommunistischen Raumes aufzubauen, und so Brücken gebaut. Wie lassen sich die bereits vorhandenen Erfahrungen und Strukturen für die politische Bildung besser nutzen? Diese in Fachkreisen bereits diskutierte Frage stellt sich seit dem Beginn des Krieges gegen die Ukraine noch einmal neu und dringlicher.

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