„Komm, wir fliegen übers Brandenburger Tor“ Filmabend und Diskussion zu jüdischem Leben in der DDR
Im Zentrum des Dokumentarfilms steht Esther Zimmerings jüdische Familie - ihre Tante, ihre Eltern und ihr Bruder kommen zu Wort. Außerdem erzählt der Film die Fluchtgeschichte ihrer Großeltern vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien sowie deren Rückkehr nach Dresden.
Ein Blick in das alte Familienalbum der Familie Zimmering. (© Esther Zimmering)
Ein Blick in das alte Familienalbum der Familie Zimmering. (© Esther Zimmering)
Anhand von Interviews, Fotos und Familienfilmen webt Esther Zimmering ein dichtes Porträt, das ein Leben vor der Flucht, im Exil sowie die Rückkehr und den Aufbau der DDR skizziert. Esther Zimmering betrachtet dabei auch die oft widersprüchlichen Wahrnehmungen zwischen den verschiedenen Generationen der jüdischen Familie. Der Film – im Auftrag der bpb und des Jüdischen Museums Berlin – bekam für seine Sichtbarmachung der jüdischen Perspektive bereits große Anerkennung: 2024 wurde der Film auf dem Filmfestival „Independent Days“ in Karlsruhe als bester mittellanger Film ausgezeichnet.
Der Film beginnt pünktlich um 19:00 Uhr.
Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Esther Zimmering über jüdisches Leben von der DDR-Zeit bis zur Gegenwart sowie über Antisemitismus statt.
Die Familie von Esther Zimmerings Vater Klaus (mütterlicherseits) in den 1920er Jahren. (© Esther Zimmering)
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz
Bruno-Salzer-Straße 5
09120 Chemnitz
Veranstalter:
bpb/Redaktion
Pressekontakt:
Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die
Anfahrtsbeschreibung:
ÖPNV:
Haltestelle Bruno-Salzer-Straße
Haltestelle Treffurthstraße
Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr: keine
Der Film beginnt pünktlich um 19:00 Uhr.
Die Plätze im Raum sind begrenzt. Deshalb ist zeitiges Erscheinen von Vorteil.