(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah
Die Veranstaltung widmet sich der bislang wenig beachteten Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen und Juden.
Diskutiert wird, welche Stimmen und Beiträge aus Wissenschaft, Justiz, Zivilgesellschaft und Kultur für die Veränderung des öffentlichen Diskurses hin zu einer Anerkennung der Shoah und einer in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen Erinnerungspraxis maßgebend waren und sind.
Thematisiert werden auch strukturelle Lücken in der Auseinandersetzung mit den langfristigen und generationenübergreifenden Folgen der Shoah für Überlebende und ihre Familien. Bis heute bestehende Versorgungslücken sowie der Mangel an kontextsensiblen Unterstützungsangeboten werden ebenfalls diskutiert. Zugleich geht es um das fortdauernde Ringen von Überlebenden und ihren Nachkommen um gesellschaftliche Anerkennung, Sichtbarkeit und eine angemessene Berücksichtigung ihrer Erfahrungen in der Gegenwart.
Zudem sollen aus antisemitismuskritischer Perspektive Leerstellen hinsichtlich der gesellschaftlichen Teilhabe der jüdischen Gemeinschaft reflektiert werden, ebenso die Frage, was dies für die Anliegen der politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung bedeutet.
Die Veranstaltung beginnt mit einer einführenden Keynote von Prof. em. Dr. Norbert Frei. Anschließend folgt ein Panelgespräch mit Prof. Dr. Lea Wohl von Haselberg (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf), Marina Chernivsky (OFEK e.V. und KOAS), sowie Prof. em. Dr. Norbert Frei.
Moderation: Erica Zingher (Journalistin und Publizistin, angefragt)
Kontakt für inhaltliche Nachfragen:
Narmada Saraswati
E-Mail: E-Mail Link: narmada.saraswati@bpb.de
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Berlin Zentrum (die genaue Anschrift wird nach der Anmeldung bekannt gegeben)
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Externer Link: OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung
Zielgruppe:
interessierte Bürgerinnen und Bürger, historisch-politische Bildner-/innen, Forschende und Studierende
Anmeldung:
Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.