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Die 66-jährige Karin Martin (r) und die 63-jährige Inge Rappolt spielen gegeneinander am Computer am Mittwoch (22.08.2007) auf der Computermesse Games Convention in Leipzig. Zum sechsten Mal öffnet vom 23. bis 26. August 2007 die Welt der virtuellen Unterhaltung auf dem Leipziger Messegelände. Erneut erwarten die Veranstalter Rekordzahlen. Bis Ende Juli hatten sich 410 Aussteller aus 26 Ländern angemeldet. Im Vorjahr waren es 368 Firmen, die ihre Produkte in Leipzig vorstellten. Die Ausstellungsfläche wächst um 28 Prozent auf 115 000 Quadratmeter. Nach 183 000 Besuchern im Vorjahr hofft die Messe nun erstmals auf mehr als 200 000 an den vier Publikumstagen. Foto: Jan Woitas dpa/lsn +++(c) dpa - Report+++
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Games Convention Leip...  
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16.1.2013 | Von:
Michael Isfort

Anpassung des Pflegesektors zur Versorgung älterer Menschen

Es gilt als gesichert, dass mit Hochaltrigkeit nicht automatisch Hilfe- und Pflegebedürftigkeit einhergehen und auch bis ins hohe Alter Ressourcen vorhanden sind, die gezielt gefördert und erhalten oder sogar ausgebaut werden können.[1] Dies weist darauf hin, dass Prävention und Förderung der Fähigkeiten stärker in den Vordergrund gerückt werden müssen, denn Pflegebedürftigkeit ist nicht in allen Fällen ein Schicksal, dem man tatenlos entgegenblicken muss.

Dennoch steht im Vordergrund der öffentlichen Debatten über Alter und alternde Gesellschaften meist die Thematik der Pflegebedürftigkeit. Diese ist im Sozialgesetzbuch (SGB) XI ausgeführt und wird durch eine Begutachtung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen festgestellt. Pflegebedürftig sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße (§14 SGB XI) der Hilfe bedürfen. Ausschlaggebend für die Einstufung und die gestaffelten Leistungen sind längerfristige und wiederkehrende Hilfebedarfe bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der häuslichen Versorgung.

Auch wenn dies junge Menschen (wie etwa nach Unfällen mit Folgeschäden) mit einschließt, so ist hervorzuheben, dass Hilfe- und Pflegebedürftigkeit vor allem bei hochaltrigen Menschen über 75 Jahren entsteht. Der Sechste Altenbericht der Bundesregierung weist darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit älterer Menschen nicht hilfe- und oder pflegebedürftig ist; bei den 70- bis unter 75-Jährigen ist nur jeder Zwanzigste (fünf Prozent) pflegebedürftig im Sinne des SGB XI; das Verhältnis von Pflegebedürftigen zu Nicht-Pflegebedürftigen verkehrt sich erst bei den über 90-Jährigen in Richtung überwiegender Hilfebedürftigkeit, denn hier sind es 61 Prozent, die als pflegebedürftig im Sinne des SGB XI eingestuft sind.[2]

Im Dezember 2009 waren laut Pflegestatistik des Bundes[3] etwa 2,34 Millionen Menschen als pflegebedürftig im Sinne des SGB XI eingestuft. Zwischen 1999 und 2009 zeigte sich eine Zunahme um etwa 16 Prozent. 69,2 Prozent aller Pflegebedürftigen wurden 2009 zuhause versorgt – entweder mit oder ohne Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst. Während jedoch der Anteil der allein durch die Familie versorgten Pflegebedürftigen über die Zeit betrachtet eher stabil blieb (Zunahme um 3,7 Prozent), ist die Versorgung durch ambulante Dienste deutlich angestiegen (um 33,69 Prozent). In teil- und vollstationären Einrichtungen werden aktuell um 32 Prozent der Pflegebedürftigen betreut. Auch hier lässt sich über die Jahre eine starke Zunahme beobachten (etwa um 30 Prozent). In der Pflegestatistik 2011 weisen alle Prognosen auf eine weitere Zunahme hin.

Festzuhalten ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt, dass sich der von der Bevölkerung geäußerte und im Sozialgesetzbuch formulierte Anspruch von "ambulant vor stationär" in den Entwicklungen nicht eindeutig abbildet. Die hohe Zunahme der stationären Versorgung kann unter anderem auf eine sich wandelnde Bereitschaft und Möglichkeit zur Übernahme häuslicher Pflege in der Familie zurückgeführt werden. Dabei spielen soziale Milieus und die mit einer Versorgung verbundenen Kosten eine Rolle.[4] Daneben sind besondere Risiken für einen Heimeinzug zu beachten wie der Anteil älterer Menschen in Einpersonen-Haushalten oder eine vorliegende demenzielle Erkrankung.[5] Die komplexen Problemlagen, die mit der Übernahme der Pflege in der Familie in Verbindung stehen, weisen auch auf veränderte Rollen, Netzwerk- und Familienstrukturen hin.[6] Analysen der Barmer GEK zeigen auch Zusammenhänge des Eintrittsalters in die pflegerische Versorgung, des Pflegearrangements zu Beginn der vorliegenden Erkrankung und weiterer Faktoren auf.[7]

Hervorzuheben ist dennoch die Tatsache, dass aktuell ein hoher Anteil der Pflegebedürftigen (45,5 Prozent) von den Familien alleine versorgt wird. Ein weiterer Aufbau der professionellen Versorgung wird unter anderem aufgrund eines bestehenden Fachkraftmangels in der Pflege erschwert. Die Beschäftigtenzahlen der Altenpflegenden stiegen in den vergangenen zehn Jahren um 85.000 Personen, die Zahl der Gesundheits- und Krankenpflegenden um 35.600. Studien gehen davon aus, dass bis 2025 oder 2030 mehrere Hunderttausend Pflegende zusätzlich beschäftigt werden müssten, wenn der Status quo fortgeschrieben wird und keine neuen Konzepte entwickelt werden.[8]

Hilfebedürftigkeit und Versorgung

Neben der Pflegebedürftigkeit existiert ein Hilfebedarf in der Bevölkerung, der unterhalb der im SGB XI formulierten Leistungsbereiche oder Leistungszeiten (zeitliche Unterstützungsbedarfe) liegt. Ulrich Schneekloth und Hans Werner Wahl ermittelten für das Jahr 2002 einen Hilfebedarf bei etwa drei Millionen Menschen. Dabei wurden für etwa 1,4 Millionen Personen ein täglicher Hilfebedarf festgestellt.[9] Es ist davon auszugehen, dass der Großteil der Hilfebedürftigen einen Unterstützungsbedarf hat, der nicht zwingend durch ausgebildetes Pflegepersonal beantwortet werden muss, jedoch eine umfassende Unterstützung und eine komplexe Organisation des häuslichen Arrangements erfordert. Eine allgemeingültige Definition zum Hilfebedarf existiert nicht. Die Abbildung (s. PDF-Version) zeigt Bereiche und Abgrenzungsversuche der unterschiedlichen Formen der Unterstützungen auf. Die Auflistung ist nicht vollständig, erfasst aber die Ebenen des Unterstützungsbedarfs. Diese Ebenen bilden auch den Ausgangspunkt der Neuausrichtung der Versorgung, denn es gilt zukünftig nicht nur die Pflegebedürftigkeit zu fokussieren, sondern auch die Prävention der Pflegebedürftigkeit und die Neuausrichtung von Leistungen ins Blickfeld zu rücken, die den Hilfebedarf beantworten. Damit verbunden ist die Notwendigkeit, die häusliche Situation nachhaltig zu stabilisieren und Leistungen zugänglich zu machen, die eher in einem niedrigschwelligen Bereich liegen.

Als ein erster Bereich, in dem Unterstützung erforderlich werden kann, ist die Teilhabe zu nennen. Hier wird die lebensweltliche Gestaltung im sozialen Miteinander betrachtet und die Möglichkeit, am Gemeinschaftsleben teilzunehmen. Mit dem Begriff der Inklusion soll verdeutlicht werden, dass keine Ausgrenzung aufgrund von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit entstehen soll. In diesem Bereich wird ein stark unterschiedlicher Bedarf existieren (etwa hinsichtlich des Wunsches nach Kontakthäufigkeit und Aktivität). Die Zunahme an Einpersonen-Haushalten macht es notwendig, sich damit zu beschäftigen, denn es muss einer möglichen Vereinsamung von älteren Alleinlebenden entgegengetreten werden.

Von der Teilhabe abzugrenzen sind haushalterische Leistungen, welche die konkrete Haushaltsführung und Unterstützung umfasst. In diesem Bereich können Besorgungen für den Haushalt, Leistungen der konkreten Haushaltsführung (wie Reinigungsleistungen, Wäscheversorgung) und die Vor- und Zubereitung von Speisen und Leistungen, die zur Aufrechterhaltung der Funktionen des Wohnraums zählen (wie leichte Reparaturarbeiten, Glühbirnenwechsel) sowie Gartenarbeiten (Außenbereich des Wohnraums) benannt werden.

Als eine weitere Ebene der Unterstützung kann die Sicherheit und Grundpflege ausgemacht werden. Hier sind Aspekte der engeren Betreuung, Begleitung und Beaufsichtigung zu finden. Gleichermaßen aber umfasst sie auch bereits konkrete körperbezogene Versorgungsleistungen (wie Waschen, Ankleiden) sowie Maßnahmen, die häufig auch von Pflegediensten erbracht werden (wie Prophylaxen zur Vermeidung von Erkrankungen, Trainings zur Mobilitätssteigerung sowie Leistungen, die in Bereiche der Aktivitäten des täglichen Lebens fallen wie Kontinenztraining/Inkontinenzversorgung). Ein herausgehobener Aspekt für Menschen mit einer Demenz ist die Tagesstrukturierung als Leistung. Sie wird benötigt, damit durch wiederkehrende Rhythmen und Rituale ein Orientierung und Sicherheit gebendes Muster im Alltag erhalten bleibt.

Ein vierter Bereich ist die fachpflegerische Unterstützung. Hier können Leistungen beschrieben werden, die ein umfangreiches und spezifisches Grundwissen erfordern, wie es etwa für das Verabreichen von Medikamenten notwendig wird. Auch die Einschätzung zur Verbesserung der Lebenssituation durch den Einsatz von Hilfsmitteln oder die konkrete Anleitung und Beratung zu pflegerischen Fragen sind zu nennen. Fallen medizinische Messungen an (wie Vitalwerte, Blutzucker), so bedarf es ebenfalls einer umfassenden Wissensbasis, um etwa Wirkungen von Medikamenten auf Kreislauf, Müdigkeit, Stimmung und Ausscheidungsfunktionen einzuschätzen oder Entscheidungen herbeizuführen wie das Aufsuchen eines Arztes und die Neueinstellung eines Medikamentes.

Die Frage, ab wann eine Leistung bereits pflegerischer Expertise bedarf oder ob es sich noch um eine zum Haushalt gehörende Tätigkeit handelt (etwa Assistenz beim Toilettengang) und wer diese vornehmen darf (Pflegeperson, Hilfskraft, Haushaltshilfe, Familie), führt immer wieder zu Problemen in der Abgrenzung der Tätigkeitsfelder helfender Berufe und der benötigten Qualifikationsniveaus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aus der Perspektive der Menschen mit Hilfebedarf ergeben sich komplexe Bedarfslagen, die nicht in einzelne Maßnahmen zu zergliedern sind. Zum Beispiel umfasst ein "morgendliches Fertigmachen" sämtliche körperbezogenen Maßnahmen (wie Waschen, Kämmen, Zähneputzen, Ankleiden), aber auch haushalterische Leistungen (Bett aufschütteln, Frühstück bereiten) und medizinische Leistungen (Einnahme der Frühmedikation). Diese Bündelungen sind in den Sozialgesetzgebungen nicht als Einheit zu erkennen.

Eng mit dieser Problematik verbunden ist die Klärung der rechtlichen und haftungsrechtlichen Konsequenzen, die in der alltäglichen Versorgungssituation auftreten können. So dürfen beispielsweise Angehörige Medikamente geben, da sie als Teil der Familie Unterstützungen nicht gewerblich erbringen. Eine Haushaltshilfe, die für Leistungen entlohnt wird, darf dies jedoch nicht, da es sich im engeren Sinne um eine medizinische Leistung handelt, die gewerblich nicht ohne Qualifikation erbracht werden darf. Somit muss für diese Leistung bei Abwesenheit eines Angehörigen eine ausgebildete Pflegekraft aktiv werden oder ein ehrenamtlicher Helfer/Nachbar, der kein Entgelt bekommt. Die Frage, ob eine Leistung regulär oder irregulär erbracht wird, klärt sich somit nicht über die Leistung selbst, sondern über die Situation und die Person, die sie erbringt.

Vor diesem Hintergrund ist besonders die Diskussion um die Beschäftigung von mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen zu verstehen, die auch bei einer regulären Anstellung im Einzelfall irreguläre Leistungen erbringen.[10] Mittel- und osteuropäische Haushaltshilfen bilden für zahlreiche Familien in Deutschland eine Möglichkeit, den Hilfebedarf und eine dauerhafte Anwesenheit abzusichern. Als "Live-Ins" leben die Frauen für eine begrenzte Zeit in den Haushalten der Pflegebedürftigen. Dabei gehen gängige Schätzungen von mindestens 100.000[11] Dienstleisterinnen und Dienstleistern aus dem europäischen Ausland aus.

Diese Form der Beschäftigung sollte jedoch nicht ohne eine umfassende Diskussion zur Situation der Frauen gewählt werden.[12] Die überwiegend irreguläre Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte, die meist ohne Arbeits-, Krankenversicherungs-, Unfallversicherungs- und Haftpflichtschutz tätig sind und keine geregelte Frei- und Urlaubszeit haben, machen diese Form der Arbeit für die Beschäftigten nicht nur aus finanzieller Sicht prekär. Häufig werden Haushaltshilfen auch in Ergänzung zu anderen Hilfeformen eingesetzt.

Die hohe Anzahl kann neben der Suche nach einer "preiswerten Lösung" unter anderem auch darauf zurückgeführt werden, dass sich (etwa nach einem Krankenhausaufenthalt) in Familien eine drängende Versorgungsproblematik ergibt, die schnell gelöst werden muss. So werden Entscheidungen getroffen, ohne dass sich Betroffene im Vorfeld umfassend informieren konnten. Als ein Problembereich kann ausgemacht werden, dass der Zugang zum Versorgungssystem bürokratisch und kompliziert erscheint und dass Familien in aller Regel keine umfassende Kenntnis über die bestehenden Versorgungsmöglichkeiten haben.

Das Versorgungssystem für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland ist sehr ausdifferenziert. Es liegen zahlreiche Formen der Unterstützung und der gesetzlich finanzierten Leistungsansprüche vor. Im Mittelpunkt stehen Leistungen, wie sie sich aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, den Hilfen zur Pflege (Sozialhilfe), den privaten Haushalten und in gewissen Anteilen auch durch die Krankenversicherung und die Rehabilitationsleistungsträger ableiten lassen. Hier stehen Leistungen aus dem SGB XI wie häusliche Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Pflegegeld oder Pflegeberatung im Vordergrund. Zu den Personengruppen, die im formellen und informellen Pflegesystem unterstützend tätig sind, gehören Pflegekräfte, Haushaltshilfen, Familienangehörige oder ehrenamtlich Engagierte. Faktoren, die auf die Ausgestaltung, die Finanzierung und die Sicherung der Systeme einwirken können, sind unter anderem die Erreichbarkeit der Angebote, das Handeln und mögliche Anreize der öffentlichen Institutionen, kommunale Planung, die Situation auf dem Arbeitsmarkt, die Finanzkraft der Altershaushalte sowie Auswirkungen des europäischen Lohngefälles.

Es kann festgehalten werden, dass die Komplexität für Außenstehende ohne strukturierte Hilfe kaum überschaubar erscheint. Hinzu kommt, dass gesetzliche Leistungen nicht überall gleichermaßen erreichbar sind. Als ein Beispiel kann hier die Tagespflege benannt werden. Es existiert zwar ein Rechtsanspruch auf diese Form der Unterstützung, ob eine Familie eine solche Leistung aber nutzen kann, hängt von dem regionalen Angebot und der Erreichbarkeit ab. So zeigen die geringen Nutzungsgrade der Verhinderungspflege, der Tagespflege und der Kurzzeitpflege, dass offenbar nicht alle Leistungsbereiche bekannt oder wohnortnah zugänglich sind.

Die neueren Reformen zur Pflegeversicherung verfolgen das Ziel, die familiäre Versorgung zu stärken. Damit verbunden sind die Aufstockung von zusätzlichen Betreuungsleistungen für Menschen mit einer Demenz (von 1200 Euro auf 2400 Euro im Jahr) und die Ausweitung eines Leistungsanspruchs für Menschen mit Demenz, die nicht pflegebedürftig im Sinne des SGB XI eingestuft sind (225 Euro für Pflegesachleistungen oder 120 Euro Pflegegeld im Monat). Daneben wurde eine Flexibilisierung der ambulanten Leistungen eingeführt, die es Familien und Betroffenen ermöglicht, stärker als bislang zu entscheiden, welche Leistungen durch ambulante Pflegedienste erbracht werden sollen. Für Angehörige wurde die Fortzahlung des Pflegegeldes auch bei Nutzung von Kurzzeit- oder Verhinderungspflege in einer Einrichtung angepasst.

Darüber hinaus soll mit einem Anreizsystem der Aufbau einer privaten Pflegeversicherung vorangetrieben werden. Als weitere Bemühungen können flankierende Maßnahmen ausgemacht werden wie die Förderung von alternativen Wohnprojekten (etwa Demenz-WGs oder Mehrgenerationenhäuser) oder die Einführung einer Familienpflegezeit, die es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Betrieben ermöglichen soll, eine häusliche Pflege zu organisieren und auch selbst durchzuführen. Viele dieser Ansätze führen in die richtige Richtung, wenn sie Angehörige entlasten oder aber neue Konzepte befördern.

Fußnoten

1.
Vgl. Ulla Walter et al., Alt und gesund?, Wiesbaden 2006.
2.
Vgl. Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (Hrsg.), Sechster Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 2010.
3.
Vgl. http://www.gbe-bund.de/glossar/Pflegestatistik.html« (12.12.2012).
4.
Vgl. Baldo Blinkert/Thomas Klie, Soziale Ungleichheit und Pflege, in: APuZ, (2008) 12–13, S. 25–33; Ullrich Bauer/Andreas Büscher, Soziale Ungleichheit und Pflege, in: Pflege & Gesellschaft, 12 (2007) 4, S. 304–317.
5.
Vgl. Ulrich Schneekloth/Hans Werner Wahl (Hrsg.), Möglichkeiten und Grenzen selbstständiger Lebensführung in stationären Einrichtungen (MuG IV), Berlin 2007.
6.
Vgl. Anne-Christin Kunstmann, Familiale Verbundenheit und Gerechtigkeit, Wiesbaden 2010.
7.
Vgl. Barmer GEK (Hrsg.), Pflegereport 2011, St. Augustin 2011.
8.
Vgl. Anja Afentakis/Tobias Maier, Projektionen des Personalbedarfs und -angebotes in Pflegeberufen bis 2025, in: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Wirtschaft und Statistik 11, Wiesbaden 2010, S. 990–1002; Dennis A. Ostwald et al., Fachkräftemangel, Frankfurt/M. 2010; Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Themenreport "Pflege 2030", Gütersloh 2012.
9.
Vgl. Ulrich Schneekloth/Hans Werner Wahl (Hrsg.), Möglichkeiten und Grenzen selbstständiger Lebensführung in privaten Haushalten (MuG III), Berlin 2005.
10.
Vgl. Andrea Neuhaus/Michael Isfort/Frank Weidner, Situation und Bedarfe von Familien mit mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen (moH), Köln 2009.
11.
Vgl. Zeit Online vom 5.2.2008: http://www.zeit.de/2007/48/Pflegekasten« (12.12.2012).
12.
Vgl. Margret Steffen, "Grauer Pflegemarkt" und Beschäftigung ausländischer Pflegehilfskräfte, 2011: http://www.epsu.org/IMG/pdf/ver.di-Broschure-Grauer-Arbeitsmarkt-2011.pdf« (12.12.2012).
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