Netzdebatte Logo

Redaktion Netzdebatte am 24.01.2017

Standpunkt: "Die AfD kündigt die Idee einer Konsensrepublik einseitig auf"

Georg Diez ist Autor beim Spiegel und findet den Umgang der Medien mit der AfD falsch. Anstatt Vertreter der Partei in Talkshows einzuladen und sie wie eine "gewöhnliche" Partei zu behandeln, findet Diez, man solle einen mutigeren Umgang wagen.

Gegenpositon von Uli Kulke:
"Die Hysterie der Medien macht einen vernünftigen Umgang mit der AfD unmöglich"


Ihr Kommentar:

(*) Diese Felder sind Pflichtfelder

Ihr Kommentar wird von der Redaktion geprüft und dann freigeschaltet


Kommentare anderer Nutzer

Ralf | 22.05.2017 um 22:12 [Antworten]

Gegnerschaft medial inszenieren?

Was passiert, wenn man medial "Gegnerschaft inszeniert" statt über die gegnerischen Lager im Gespräch zu bleiben, kann man schön in den USA sehen. Da schauen die Anhänger der Republikaner bevorzugt FoxNews, für Anhänger der Demokraten gibt es ähnlich einseitge Berichterstattung auf MSNBC. Die Folge ist, dass man nicht mal mehr eine gemeinsame Gesprächsgrundlage hat. Insofern halte ich das für eine ganz furchtbare Idee.


Dossier

Medienpolitik

Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

Mehr lesen

Quiz
Quiz zum Thema Medienkritik

Frage 1 / 6
 
Wer hat bereits 400 v. Chr. die erste Kritik an Medien geübt, in dem er für das Medium Sprache plädierte und die Nachteile der Schrift anprangerte?







Bestimmte Personen oder Gruppen können einen so großen medialen Einfluss erlangen, dass dies dem Leitprinzip der Meinungsvielfalt zuwiderläuft. Wie sehen die Strategien der möglichen Einflussnahme von Medien auf die Meinungsbildung aus? Welche Formen der Kontrolle gibt es?

Mehr lesen

Medienwandel und Medienkrise können zu Skandalisierung, Moralisierung und Personalisierung in der Berichterstattung führen. Trägt Mediennutzung zur Informiertheit aller bei oder profitieren die besser Gebildeten stärker? Wie werden die alten und neuen Medien genutzt?

Mehr lesen

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 22–23/2014)

Politik, Medien, Öffentlichkeit

Um zu einer gelingenden "deliberativen Demokratie" beizutragen und den Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe am Diskurs um öffentliche Angelegenheiten zu ermöglichen, müssen Politik und Medien qualitativ hochwertige Angebote zur Information und Diskussion machen. Das Medium Internet birgt Chancen wie Risiken.

Mehr lesen