Daniel Cohn Bendit gemeinsam mit anderen Aktivisten auf einer Demonstration in Saarbrücken im Jahr 1968.

9.1.2008 | Von:
Uta G. Poiger

Amerikanisierung oder Internationalisierung?

Populärkultur in beiden deutschen Staaten

Gegenkulturen



Die unterschiedlichen, wenn auch aufeinander bezogenen Wege, welche die beiden deutschen Staaten in den sechziger Jahren eingeschlagen hatten, bedeuteten auch, dass sich "Gegenkulturen" auf unterschiedliche Weise zeigten. Nach der Unterdrückung des Prager Frühlings 1968 machten Jugendliche in der DDR ihrer Unzufriedenheit Luft, indem sie Flugblätter verteilten, welche die tschechoslowakischen Reformen unterstützten; andere protestierten bei Tanzveranstaltungen oder indem sie öffentlich westliche Musik spielten. Unter diesen Jugendlichen waren, im Gegensatz zu den Mitgliedern von Protestgruppen in der Bundesrepublik, mehr junge Arbeiter als Studenten. Diese waren eher bereit, sich öffentlich gegen das Regime zu stellen als Studenten, die zwar oft auch aus der Arbeiterschicht stammten, aber aus Dankbarkeit für ihre Bildungsmöglichkeiten gegenüber Staat und Partei seltener Kritik übten. Als Reaktion auf die Unmutsäußerungen machten führende Funktionäre "Feindaktionen", inklusive der Verbreitung westlicher Musik, für eine angebliche "Entpolitisierung" der Jugend verantwortlich.

Mit dem Ruf "Ho Ho Ho Chi Minh" bekundeten Demonstranten ihre Sympathie mit Nord-Vietnam. Foto: Günter ZintMit dem Ruf "Ho Ho Ho Chi Minh" bekundeten Demonstranten ihre Sympathie mit Nord-Vietnam (© Günter Zint)
Trotz solcher Konfrontationen bewirkten die späten sechziger Jahre wahrscheinlich weniger grundlegende Veränderungen in der DDR als in der Bundesrepublik.[27] Dort attackierten neue Gegenkulturen gerade die verbreitete Entpolitisierung. Mitglieder der westeuropäischen Gegenkulturen griffen bei ihren Forderungen nach individueller und gesellschaftlicher Veränderung auf die amerikanische "counter culture" zurück.[28] Unter dem Einfluss Herbert Marcuses identifizierten sich viele mit den Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt und mit Afroamerikanern, die gegen die Diskriminierung in den USA protestierten. Zahlreiche Studenten sahen sich als Randgruppe, die in Solidarität mit den Befreiungsbewegungen in Lateinamerika, Kuba, im Iran oder in Vietnam eine radikale Veränderung auch der Gesellschaften in den amerikanischen oder europäischen Metropolen erreichen konnte. Plakate mit dem Bild Che Guevaras (Bart, Baskenmütze und roter Stern) waren weit verbreitet, bedeuteten aber natürlich nicht, dass sich ihre meist jugendlichen Besitzer mit der Ideologie Guevaras identifizierten - oder diese überhaupt kannten.[29]

Die Aktiven der Studentenrevolte in der Bundesrepublik waren daran interessiert, demokratische Formen der Selbstbestimmung zu finden. Beziehungen sollten nicht mehr von traditionellen sozialen Wertvorstellungen belastet sein. Rasch rückte das politische und wirtschaftliche System der Bundesrepublik ins Zentrum der Kritik. Die westdeutsche Gegenkultur war keine einheitliche Bewegung, und sie erfasste nur einen kleinen Teil der Jugend, aber sie übte einen wichtigen Einfluss auf die Populär- und Alltagskultur aus. Mitglieder der antiautoritären Bewegung machten erstmals 1964 von sich reden, als sie auf einem Kongress von Werbefachleuten diese als "Seelenmasseure" verschrieen.[30] Die erste terroristische Aktion von Andreas Baader und Gudrun Ensslin, den späteren Mitbegründern der Rote Armee Fraktion, war eine Kaufhausbrandstiftung in Frankfurt am Main im Frühjahr 1968, bei der großer Sachschaden entstand. Ensslin rechtfertigte die Brandstiftung als Mittel, die Westdeutschen auf den "Genozid in Vietnam" aufmerksam zu machen. Weil ihr Bewusstsein durch die Konsumkultur benebelt sei, so Ensslin, widersetzten sich die meisten Bürger der Bundesrepublik und westlicher Staaten nicht dem "Imperialismus" - der Ausübung militärischer, politischer und wirtschaftlicher Macht in der Dritten Welt durch die Industriestaaten.[31]

Die "68er" griffen Elemente des konservativen Kulturpessimismus auf, der sich ebenfalls gegen die manipulativen Aspekte der Unterhaltungs- und Konsumindustrie wandte. Das geschah aber unter anderen politischen Vorzeichen: Insbesondere die Werke von Theodor W. Adorno und Herbert Marcuse waren für sie attraktiv. Die Analysen setzten Konsumkultur und Unterhaltungsindustrie mit Faschismus und Militarismus in Verbindung und identifizierten die USA als Vorreiter.[32]

Für den "Jazzpapst" Joachim-Ernst Berendt erhob Jazz aus den USA in den fünfziger Jahren einen Anspruch von Modernität und Spontaneität, der sich sowohl gegen die nationalsozialistische Vergangenheit als auch gegen autoritäre Strukturen der Gegenwart richtete. Berendt suchte seit den sechziger Jahren in seiner Plattenreihe "Jazz Meets the World" und mit "World Music Meetings" Inspirationen in der Musik und Kultur anderer Völker insbesondere der Dritten Welt, um Gegenpole zum deutschen Mainstream aufzubauen. Er wurde zu einem der wichtigsten Begründer der "Weltmusik". Berendt war sicher kein Hippie, aber von ihm organisierte Konzerte und Plattenaufnahmen und seine Schriften beförderten das Sehnen nach Ferne und gesellschaftlicher Veränderung, das viele junge Deutsche überkam und für das seit den sechziger Jahren die USA nicht mehr der einzige oder wichtigste Bezugspunkt waren.[33] Eine andere Schiene der Suche nach Authentizität war die Hinwendung zum Folksong oder Chanson, wobei erfolgreiche Künstler schnell in den Verdacht gerieten, politisch nicht widerstandskräftig zu sein. So konstatierten die Veranstalter des Waldeck-Festivals 1967, dass "die Dylans (...) kommerziell festgelegt"[34] seien, und luden die populärsten amerikanischen Stars der Folkmusik gar nicht erst ein. Zahlreiche Intellektuelle kritisierten zudem eine Entpolitisierung des Beat und seine Integration in den "Konsumzwang".[35]

Auch die Mode diente der Zurschaustellung politischer Haltungen. Stile, die Barbara Til für die Jugend in der Londoner King's Road beschrieben hat, wurden Ende der sechziger Jahre auch in Deutschland beliebt: "Klamotten in schreienden Farben, nackte, gebräunte Beine unter kurzen Röcken, scheckige Hosen und Hemden, bestickte Blusen und Westen, Kleidung aus Peru, Mexiko, Afrika, Indien, oder sonstwoher."[36] Die Herkunft der Kleidung war für Beobachter und wahrscheinlich auch ihre Träger häufig nicht eindeutig. Während in den fünfziger Jahren Modestile, insbesondere Jeans und Lederjacken, als amerikanisch angesehen wurden, galt dies für die Mode der Gegenkultur Ende der sechziger Jahre nicht mehr. Diese stammte vielfach aus Ländern der Dritten Welt und nahm nichteuropäische oder nichtamerikanische Stile auf, wie zum Beispiel Schmuck an den Fußgelenken. Sicher gab es auch Kleidungsstile der Gegenkultur in Deutschland, die als amerikanisch verstanden wurden, etwa die grünen Parkas der US-Armee, die sich bei Demonstrationen als nützlich erwiesen und "Ami-Kutten" genannt wurden, bis dann Bundeswehrparkas als Einheitskleidung für junge Männer und Frauen beliebt wurden. Aber viele Jugendliche zogen so genannte Afghanenmäntel aus Schaffell vor, die das Fell deutlich an den Rändern sehen ließen, teilweise bestickt waren und oft tatsächlich aus Afghanistan stammten. Til deutet diese Mode als Versuch, sich "bürgerlicher Traditionen" zu entledigen, "um Raum zu schaffen für einen toleranten, kosmopolitischen Auftritt". Kleidung wurde "zum wichtigen Instrument der Ablehnung bürgerlicher Normen und Wertvorstellungen".[37] Sehnsucht nach Ferne und Authentizität, aber auch das Interesse an menschlicheren Produktionsverhältnissen drückten sich in den siebziger Jahren in der Bundesrepublik im Erfolg so genannter Dritte-Welt-Läden für Kleidung, Lebensmittel und Wohnungsschmuck aus.

Auch in der DDR identifizierten sich Jugendliche mit Befreiungsbewegungen der Dritten Welt, allerdings unter anderen politischen Vorzeichen. Die DDR sah sich als Unterstützer der Befreiungsbewegungen. Anders als im Westen waren Proteste gegen die Vietnamkriegspolitik der USA staatlich sanktioniert. Die FDJ verstand es, sich die Begeisterung Jugendlicher für die Befreiungsbewegungen zunutze zu machen mit einer Reihe von Aktionen, die von Aufrufen zu Geld- und Blutspenden über Kontakte mit ausländischen Jugendorganisationen bis zu Einladungen von "Künstlern aus den jungen Nationalstaaten und Befreiungsbewegungen" reichten. Musiker aus der Dritten Welt, insbesondere aus Lateinamerika, kamen seit 1970 regelmäßig zum Festival des Politischen Liedes und 1973 zu den Weltfestspielen der Jugend nach Ost-Berlin. Die "in Europa nicht zu stillende Revolutionsromantik" beflügelte offensichtlich auch die Jugend der DDR, und besonders diejenigen, die vom gewaltsamen Ende des Prager Frühlings enttäuscht waren, übertrugen ihre Hoffnungen auf Veränderungen auf die Befreiungskämpfe in der Dritten Welt.[38]

Schaffellmäntel wurden auch in der DDR beliebt, und oft fungierten Musikgruppen als Trendsetter. 1972 ließen sich beispielsweise die Mitglieder des Horst-Krüger-Septetts fotografieren: Einer trug einen Armeeparka, drei trugen Fellmäntel, von denen zwei im westlichen Mantelstil geschnitten waren und nur einer Afghanenmänteln ähnelte.[39] Auch in der DDR hefteten junge Leute "sich ein rotes Sternchen an die schwarze Baskenmütze oder an die verwaschen grüne Kutte". Diese Plaketten oder auch Poster mit dem Bildnis Che Guevaras waren aus dem Westen importiert, aber geduldet. Das galt auch für Jeans, die Ulrich Plenzdorf 1973 zur Gesinnung machte - "Jeans sind eine Einstellung und keine Hose" -, als er an das Streben nach Authentizität in Ost und West appellierte.[40]

Moden wurden in der DDR und in der Bundesrepublik zum Ausdruck der Sehnsucht nach individueller und gesellschaftlicher Veränderung. Sie bedeuteten jedoch nicht automatisch ein Verschwinden rassistischer Haltungen; kultureller Eklektizismus hieß nicht gleichzeitig auch größerer Einsatz für die Rechte anderer. Oft waren die Ursprünge kultureller Stile den Konsumenten gar nicht bewusst. "Palästinensertücher" etwa waren in den siebziger Jahren weit verbreitet. Doch viele Jugendliche waren sich über ihre politische Bedeutung als Aussage für die PLO und gegen Israel nicht im Klaren. Wie viele Jugendstile zuvor wurden auch Elemente der Gegenkulturmode bald von Bekleidungskonzernen aufgegriffen. Diese Stile wurden zuerst in Straßenständen oder kleinen Geschäften verkauft, und bald erschienen sie in der Jugendabteilung von C&A.[41]

Verschlungene Wege der Amerikanisierung und Internationalisierung



Wim Wenders ließ 1976 den Protagonisten seines Films "Im Lauf der Zeit" die viel zitierten Worte sagen: "Die Amis haben unser Unterbewusstsein kolonisiert."[42] Dieser Spruch beschreibt die verschlungenen Wege der Amerikanisierung in den sechziger und siebziger Jahren. Zum einen greift er die anhaltenden Ressentiments in Ost und West gegen die Macht der amerikanischen Massenkultur auf, die dem kanadischen Kommunikationswissenschaftler Marshall McLuhan zufolge bis ins Unterbewusstsein ausstrahlte. Mit dem Rückgriff auf den Begriff Kolonialisierung positionierte Wenders seinen Hauptdarsteller in der Tradition der linken Bewegungen, die sich mit den Befreiungsbewegungen der Dritten Welt solidarisiert hatten und zugleich den "Konsumterror" in den Metropolen kritisierten. Andererseits hat gerade Wenders die USA in Filmen wie "Paris, Texas" in mancher Hinsicht romantisiert, und so können seine Worte auch als ironischer Kommentar zur Amerikanisierung gedeutet werden. Wie Frank Trommler es ausgedrückt hat, enthält die Frage "Wie amerikanisch sind wir?" für die meisten Deutschen immer auch einen Schuss Selbstermunterung.[43]

Wenn man von einer Amerikanisierung der deutschen Kultur insbesondere seit den fünfziger Jahren spricht, verbinden sich damit keineswegs eindeutige kulturelle oder politische Entwicklungslinien. Der Vergleich zwischen beiden deutschen Staaten zeigt erstaunliche Überschneidungen, insbesondere in der Ablehnung amerikanischer Kultur (einschließlich der Berufung auf Geschlechternormen), aber auch in der Annahme amerikanischer Einflüsse besonders durch Jugendkulturen. Doch deutet der Vergleich auch auf wichtige Unterschiede. War Antiamerikanismus in der Nachkriegszeit unter den Eliten in Ost und West stark verbreitet, wurde er in den sechziger Jahren eher zu einem Markenzeichen der westdeutschen Gegenkultur in ihrer Ablehnung von "Imperialismus" und "Kapitalismus". Westdeutsche Politiker dagegen identifizierten sich meist mit den USA als Heimat demokratischer Institutionen und als Garant von Wohlstand und Sicherheit. Nicht nur viele kontroverse Stile, sondern auch das Vokabular, mit dem diese interpretiert wurden, waren in der Bundesrepublik aus den USA importiert. Insgesamt blieben amerikanische Stileinflüsse wegen der Abwehrhaltung von Staat und Partei in der DDR subversiver, auch wenn es mit dem Machtantritt Honeckers in den siebziger Jahren durchaus Lockerungen gab.

Die Konzentration auf eine Amerikanisierung der deutschen Kultur kann den Blick jedoch verengen, so dass die gegenseitige Beeinflussung von Europa und den USA, die sich im Laufe der sechziger Jahre durch die Beat-Musik und den intellektuellen Austausch verstärkte, ignoriert wird. Aber auch andere internationale Bezugspunkte für die Populärkultur in der Bundesrepublik und in der DDR geraten aus dem Blick. Der wachsende Anteil amerikanischer Programme im westdeutschen Fernsehen seit den siebziger Jahren bedeutete sicherlich eine gründliche "Amerikanisierung von unten", aber es hatte sich schon in den sechziger Jahren gezeigt, dass für die deutschen Vorstellungen von Stil, Kultur und Alltagspraxis zunehmend andere internationale Einflüsse außerhalb der USA an Bedeutung gewannen.[44] Internationale Reisen vieler Westdeutscher waren dabei ein wichtiger Impuls, wie auch der wachsende Anteil von Migrantinnen und Migranten in der Bundesrepublik sowie die ausgedehnten Außenhandelsbeziehungen. Man mag dies als Verwischung der Grenzen von Amerikanisierung und Globalisierung sehen. Wichtiger als diese Labels ist aber, dass eine genauere Analyse dieser Entwicklungen und ihrer Bedeutung für die Populärkultur in Deutschland Antworten auf eine zentrale Frage verspricht, nämlich wie der Konsum zum Verständnis und zur Vernebelung internationaler Beziehungen und Ungleichheiten beiträgt.[45]

Quelle: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 45/2003)

Fußnoten

27.
Vgl. M. Rauhut (Anm. 3), S. 217f.; Dorothee Wierling, Geboren im Jahre Eins. Der Jahrgang 1949 in der DDR. Versuch einer Kollektivbiographie, Berlin 2002, S. 295 - 316.
28.
Vgl. Wolfgang Kraushaar, 1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur, Hamburg 2000; Claus Leggewie, 1968. Ein transatlantisches Ereignis und seine Folgen, in D. Junker (Anm. 1), Bd. 2, S. 632 - 643.
29.
Vgl. Ingo Juchler, Die Studentenbewegungen in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik der sechziger Jahre: Eine Untersuchung hinsichtlich ihrer Beeinflussung durch Befreiungsbewegungen und -theorien aus der Dritten Welt, Berlin 1996. Siehe auch das laufende Dissertationsprojekt: Katrina Hagen, Third World Liberation and the "Other America" in Cold War Germany: Internationalism and German Identities 1960s-1990s, University of Washington. Zum Guevara-Plakat vgl. Uta C. Schmidt, "Alle reden vom Wetter. - Wir nicht." Das Plakat als Medium, in: Wolfgang Ruppert (Hrsg.), Um 1968: Die Repräsentation der Dinge, Marburg 1998, S. 46 - 63, hier: S. 46 und S. 50 - 55.
30.
Vgl. Wolfgang Kraushaar, Notizen zu einer Chronologie der Studentenbewegung, in: Peter Mosler, Was wir wollten, was wir wurden. Studentenrevolte - zehn Jahre danach, Reinbek 1977, S. 249 - 295, hier: 257f.
31.
Gudrun Ensslin zit. in I. Juchler (Anm. 29), S. 361. Siehe auch Uta G. Poiger, Imperialism and Consumption: Two Tropes in West German Radicalism of the 1960s and 1970s, demnächst in: Axel Schildt/Detlef Siegfried (Hrsg.), Between Marx and Coca-Cola. Youth Cultures in Changing European Societies, 1960 - 1980 (i.E.).
32.
Vgl. D. Siegfried (Anm. 8).
33.
Vgl. J.-E. Berendt (Anm. 4), S. 337 - 346. Vgl. ders., Das Jazzbuch, Frankfurt/M. 1999.
34.
Zit. nach D. Siegfried (Anm. 8), S. 611.
35.
Ebd., S. 619.
36.
Barbara Til, Anarchie und Kleiderwirbel: Mode 68, in: Wolfgang Schepers (Hrsg.), '68. Design und Alltagskultur zwischen Konsum und Konflikt, Köln 1998, S. 104 - 117 hier: S. 104.
37.
Ebd., S. 105f.
38.
Vgl. U. Mählert/G.-R. Stephan (Anm. 17), S. 187f.
39.
Foto in M. Rauhut (Anm. 3), S. 232.
40.
Vgl. Stefan Wolle, Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971 - 1989, Berlin 1998, S. 240f.; Ulrich Plenzdorf, Die neuen Leiden des jungen W., Frankfurt/M. 1973.
41.
Vgl. B. Til (Anm. 36).
42.
Zit. nach Frank Trommler, Kultur als transatlantisches Spannungsfeld 1968 - 1990, in: D. Junker (Anm. 1), Bd. 2, S. 395 - 419, hier: S. 410.
43.
Vgl. ebd., S. 409.
44.
Vgl. Axel Schildt, Vom politischen Programm zur Populärkultur, in: D. Junker (Anm. 1), Bd. 1, S. 955 - 965; Irmela Schneider (Hrsg.), Amerikanische Einstellung. Deutsches Fernsehen und US-amerikanische Produktionen, Heidelberg 1992.
45.
Vgl. Volker Wünderich, Zum globalen Kontext von Konsumgesellschaft und Konsumgeschichte: Kritische und weiterführende Überlegungen, in: Hannes Siegrist/Hartmut Kaelble/Jürgen Kocka (Hrsg.), Europäische Konsumgeschichte. Zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des Konsums. 18. bis 20. Jahrhundert, Frankfurt/M. 1997, S. 793 - 810.

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