Der Berliner Reichstag

16.2. BRD: Innere Sicherheit und Außerparlamentarische

2./ 3. April 1968

Kaufhausbrandstiftung in Frankfurt a. M. Als Täter werden Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein festgenommen. Sie wollen damit gegen den »Völkermord« in Vietnam protestieren. Bereits am 24. 5. 1967 hatten in West-Berlin die Mitglieder der Kommune I, Fritz Teufel und Rainer Langhans, Flugblätter (Verfasser Dieter Kunzelmann) verteilt, die dazu ermunterten, Warenhäuser wie am 22. 5. 1967 in Brüssel anzuzünden und so gegen den Vietnamkrieg zu protestieren: »Burn, warehouse, burn!« Die Brand- und Sprengstoffanschläge markieren die Trennung zwischen APO und Terrorismus. Er erstrebt durch systematische Androhung oder Anwendung von organisierter Gewalt gegen Sachen und Menschen, die bestehenden Herrschaftsverhältnisse langfristig zu beseitigen oder zu verändern.

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