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Der Berliner Reichstag

16.1. BRD: Von der Ära Adenauer zur Großen Koalition

17. Oktober 1963

Erstes Kabinett Erhard aus einer CDU/ CSU- und FDP-Koalition: Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU) Stellvertreter und gesamtdeutsche Fragen Erich Mende (FDP) Auswärtiges Gerhard Schröder (CDU) Inneres Hermann Höcherl (CSU) Justiz Ewald Bucher (FDP) bis 27. 3. 1965, ab 1. 4. 1965 Karl Weber (CDU) Finanzen Rolf Dahlgrün (FDP) Wirtschaft Kurt Schmücker (CDU) Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Werner Schwarz (CDU) Arbeit und Sozialordnung Theodor Blank (CDU) Verteidigung Kai-Uwe von Hassel (CDU) Verkehr Hans-Christoph Seebohm (CDU) Post- und Fernmeldewesen Richard Stücklen (CSU) Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung Paul Lücke (CDU) Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte Hans Krüger (CDU) bis 7. 2. 1964, ab 19. 2. 1964 Ernst Lemmer (CDU) Bundesrat und Länder Alois Niederalt (CSU) Familie und Jugend Bruno Heck (CDU) Wissenschaftliche Forschung Hans Lenz (FDP) Schatz Werner Dollinger (CSU) Wirtschaftliche Zusammenarbeit Walter Scheel (FDP) Gesundheitswesen Elisabeth Schwarzhaupt (CDU) Besondere Aufgaben Heinrich Krone (CDU) bis 13. 7. 1964 und ab 16. 6. 1964 Ludger Westrick (parteilos/ CDU) Bundesverteidigungsrat Heinrich Krone (CDU) ab 13. 7. 1964 In seiner Regierungserklärung vom 18. 10. bekennt sich Erhard zur NATO als Grundpfeiler seiner Politik, vor allem zur Zusammenarbeit mit den USA und zur europäischen Integration. Er betrachtet die Ost-West-Beziehungen als Angelpunkt der Deutschlandfrage und will die Beziehungen zu Osteuropa vor allem durch wirtschaftliche und kulturelle Kontakte verbessern. Bildung und Forschung misst Erhard den gleichen Rang zu wie der sozialen Frage im 19. Jahrhundert.

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