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Der Berliner Reichstag

23.2. BRD: Europa-und Sicherheitspolitik

4. Januar 1979

»Vierergipfel« der Regierungschefs der USA, Großbritanniens, Frankreichs und der BRD auf der Karibikinsel Gouadeloupe: US-Präsident Jimmy Carter (im Amt seit 20. 1. 1977) schlägt vor, in Europa als Alternative zum Bau der Neutronenbombe, von der er im April 1978 abgerückt war, neue Waffen als Gegengewicht zur sowjetischen »Vorrüstung« zu stationieren. Premierminister James Callaghan, Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt, der als erster Bundeskanzler zu einem Gipfeltreffen der westlichen Großmächte hinzugezogen wird, stimmen darin überein, dass man mit der sowjetischen Regierung zunächst über Abrüstung verhandeln müsse, bevor man aufrüste, um das gestörte eurostrategische Gleichgewicht wieder herzustellen. Damit ist die Idee des NATO-Doppelbeschlusses geboren. (12. 12. 1979)

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