Der Berliner Reichstag

43.1. Wahlen, Regierung und Parteien

12. April 1999

Die Delegierten des Bonner Sonderparteitags wählen Bundeskanzler Schröder mit knapp 76 Prozent der Stimmen zum SPD-Vorsitzenden (kommissarisch bestellt am 12. 3. 1999). Erstmals seit Willy Brandt ist damit in der SPD der Bundeskanzler zugleich Parteivorsitzender. Er erhält für seine Jugoslawien-/Kosovo-Politik Rückendeckung. Der ehemalige hessische Ministerpräsident Hans Eichel (SPD) tritt sein neues Amt als Bundesfinanzminister an. Schröder und Eichel haben damit die Funktionen Lafontaines übernommen (11. 3. 1999).

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