kulturelle Bildung

Methoden

Mit Schulklassen ins Kino oder ins Filmmuseum gehen, um dort über Filme einen lebendigen Zugang zu Themen zu schaffen, mit Jugendlichen Filme über ihre Lebenswelt produzieren, Kinder in die Juryarbeit von Filmfestivals einbinden - Aus der Vielzahl von Methoden für die praktische kulturelle und politische Bildungsarbeit im Bereich Filmbildung werden hier einige Beispiele vorgestellt. Wie sie konkret umgesetzt wurden und werden, erfahren Sie in den dazugehörigen Praxisbeispielen.

Soziale Lernerfahrungen im Kino - Schülerinnen und Schüler besuchen die SchulKinoWochen in Hessen. Foto © Uwe Dettmar, VISION KINO

Michael Jahn

SchulKino Wochen

Die SchulKino Wochen der VISION KINO sind eine Erfolgsgeschichte. Immer mehr Lehrkräfte und Schüler entdecken das Kino als Lernort, um sich mit Themen und Geschichten zu beschäftigen.

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Die Kinder der Jury des Internationalen Kinderfilmfestivals LUCAS erzählen über ihre Arbeit. © Ruben Frangenberg/bpb

Ruben Frangenberg

"And the winner is..." – Die Kinderfilmjury als Filmbildungsprojekt

Kinderfilmjurys küren nicht nur authentisch und medienwirksam "kindgerechte" Preisträger auf Filmfestivals, sondern bieten auch den jungen Juroren einen Mehrwert: Bei der Juryarbeit geht es darum, wie Filme funktionieren und was sie vermitteln – um ein Kulturgut, das gut unterhält und häufig noch viel mehr zu bieten hat.

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Schüler arbeiten in der Ständigen Ausstellung Film, Raum "... zur Gegenwart (1981 bis heute)".

Jurek Sehrt, Stefan Zollhauser

Filmpädagogische Arbeit an der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen

Filmbildung findet sehr erfolgreich an außerschulischen Lernorten wie Museen statt. Ein Beispiel ist die pädagogische Arbeit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Berlin.

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Andreas von Hören

Artikulationen gegen Ignoranz

Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto "das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum".

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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