Dossierbild Afrikanische Diaspora

30.7.2004 | Von:
Peggy Piesche

Irgendwo ist immer Afrika ...

"Blackface" in DEFA-Filmen

Literatur

Bean, Annemarie u.a. (Hg.): Inside the Minstrel Mask. Readings in Nineteenth-Century Blackface Minstrelsy, Hanover; London 1996.

Frei, Kerstin: Wer sich maskiert, wird integriert. Der Karneval der Kulturen in Berlin, Berlin 2003.

Geiss, Axel: Filmstadt Babelsberg. Zur Geschichte des Studios und seiner Filme, Berlin 1994.

Günther, Erika: Die Faszination des Fremden. der malerische Orientalismus in Deutschland, Münster 1990.

König, Ingelore (Hg.): Zwischen Marx und Muck: DEFA-Filme für Kinder, Berlin 1996.

Mahar, William John: Behind the burnt cork mask. Early Blackface minstrelsy and Antbellum American popular culture, Urbana 1999.

Mirzoeff, Nicholas (Hg.): Diaspora and Visual Culture: Representing Africans and Jews, London 2000.

Oksiloff, Assenka: Picturing the Primitive. Visual Culture, Ethnography, and early German Cinema, New York 2001.

Schenk, Ralf (Hg.): Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992, Berlin 1994.

Seifert, Michael: Die Indianerfilme der DEFA, Berlin 1978.

Filmverzeichnis

Die Geschichte vom kleinen Muck (DEFA-Studio Berlin/Babelsberg 1953)
Regie: Wolfgang Staudte
Drehbuch: Peter Podel nach dem Märchen "Der kleine Muck" von Wilhelm Hauff (1826).

Die Geschichte vom armen Hassan (DEFA-Studio Berlin/Babelsberg 1958)
Regie: Gerhard Klein
Drehbuch: Rosel Klein nach einem uigurischen Märchen.

Die Söhne der großen Bärin (DEFA-Studio Berlin/Babelsberg 1966)
Regie: Josef Mach
Drehbuch: Liselotte Welskopf-Henrich, basierend auf der gleichnamigen Buch-Serie der Autorin.

Blauvogel (DEFA-Studio Berlin/Babelsberg 1979)
Regie: Ulrich Weiß
Drehbuch: Ulrich Weiß nach dem gleichnamigen Roman von Anna Jürgen.


Dossier - Afrika

Afrika

Rund 885 Millionen Menschen leben in 54 afrikanischen Staaten. Auf dem Kontinent gibt es über 3.000 Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Das Dossier präsentiert Afrika gestern und heute und beleuchtet die Perspektiven zukünftiger Entwicklungen.

Mehr lesen

Um das politische Konzept der Sklaverei und des Kolonialismus moralisch "zu legitimieren", erfand Europa sein eigenes Afrika. Der Kontinent sei das homogene und unterlegene "Andere" und bedürfe daher der "Zivilisierung". In diesem Prozess war Sprache ein wichtiges Kriterium.

Mehr lesen