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Unterwasserinstallation von Jason deCaires Taylor (@picture alliance/Photoshot)

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Erdsystemtrends

Die Beschleunigung in den Indikatoren des Erdsystems ist nach 1950 deutlich festzustellen. Erst ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeichnen sich grundlegende Veränderungen im Zustand und in der Funktionsweise des Erdsystems ab, die über die Variabilitätsgrenzen des Holozäns hinausgehen und auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Der Beginn der „Großen Beschleunigung“ wird als Stichtag für den Beginn des Anthropozäns diskutiert.

Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre (CO2)

Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre

Der Anstieg der Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre ist die wichtigste Ursache für den menschengemachten Treibhauseffekt. Verursacht wird der Anstieg durch CO2-Emissionen, die vor allem bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern entstehen, bei gleichzeitiger Verringerung der Kohlenstoffsenken in Land- und Meeresökosystemen.

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Lachgas in der Atmosphäre (N2O)

Lachgas in der Atmosphäre (N2O)

Die Erhöhung der Lachgaskonzentration in der Atmosphäre wird in erster Linie durch die industrielle Landwirtschaft verursacht, in der übermäßig mit Stickstoff gedüngt wird. Ein Teil des von den Pflanzen nicht aufgenommenen Stickstoffs verbindet sich mit Sauerstoff und gelangt als Treibhausgas N2O in die Atmosphäre. Lachgas trägt zur globalen Erwärmung bei.

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Methan in der Atmosphäre (CH4)

Methan in der Atmosphäre (CH4)

Der zweitgrößte Antreiber des menschengemachten Klimawandels ist die starke Zunahme der Methan-Konzentration. Ursachen sind vor allem Viehhaltung und der Nassanbau von Reis. Auch das Auftauen der Permafrostböden in den nördlichen Hemisphären gilt als gigantische Quelle von Methanemissionen.

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Ozon in der Stratosphäre (O3)

Ozon in der Stratosphäre
(O3)

Die Ozonschicht der Stratosphäre schützt die Biosphäre der Erde vor schädigenden UV-Strahlen der Sonne. Das menschengemachte Ozonloch, welches durch Emissionen von Fluorchlorkohlenwasserstoffen verursacht wurde, wird sich bei Einhaltung des Montreal-Protokolls etwa um 2080 wieder geschlossen haben.

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Oberflächentemperatur

Oberflächentemperatur

Vor allem die schnelle Zunahme der atmosphärischen Konzentrationen der Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas ist für die globale Erwärmung verantwortlich. Die Abmilderung des menschengemachten Klimawandels als "Risiko-Multiplikator" gilt als eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts.

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Ozeanversauerung

Ozeanversauerung

Meere nehmen etwa 1/4 des von Menschen produzierten CO2 auf und mildern die globale Erwärmung. Doch im Wasser reagiert das CO2 zu Kohlensäure und senkt den pH-Wert der Ozeane. Diese Versauerung gefährdet kalkbildende Lebewesen in ihrer Entwicklung, mit unabsehbaren Folgen für die marine Biosphäre.

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Mariner Fischfang

Mariner Fischfang

Der marine Fischfang hat über Jahrzehnte dramatisch zugenommen. Mittlerweile sind viele der Bestände durch Überfischung erschöpft. Dies führt zu einem Verlust maritimer biologischer Vielfalt. Die weiterhin steigende Nachfrage nach Fischen und Meeresfrüchten wird immer mehr durch Aquakulturen gedeckt.

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Garnelenzucht

Garnelenzucht

Der weltweit am schnellsten wachsende tierische Nahrungsmittelsektor ist die Aquakultur. Die Garnelenzucht ist ein Beispiel und ist zu einer globalen Industrie geworden. Um den steigenden Konsum von Shrimps zu ermöglichen werden in südostasiatischen Ländern gigantische Flächen an Mangrovenwäldern vernichtet.

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Stickstoff in Küstenzonen

Stickstoff in Küstenzonen

Unsachgemäße Düngung in der industriellen Landwirtschaft führt Stickstoff über Flüsse und Grundwasser in die Küstengewässer der Meere. Der erhöhte Nährstoffeintrag sorgt für Teppiche blühender Algen, die nach ihrem Absterben nicht zersetzt werden und sauerstofffreie Zonen verursachen, wo kein Leben mehr existiert.

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Verlust Tropischer Wälder

Verlust Tropischer Wälder

Tropische Wälder gehören zu den artenreichsten, für den Menschen wichtigsten Ökosystemen der Erde. Riesige Flächen werden gerodet und in landwirtschaftliches Kulturland und andere von Menschen dominierte Land- und Nutzflächen umgewandelt. Die Abholzungen beschleunigen die globale Erwärmung.

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Domestizierte Landfläche

Domestizierte Landfläche

Die Umwandlung von Wildnis in von Menschen dominierte Landschaftsräume ist ein Trend, der seit der industriellen Revolution stark zugenommen hat. Während heute in den Industrieländern nur noch verschwindend kleine Flächen wilder Gebiete übrig geblieben sind, verlagert sich dieser Trend nun auf die tropischen Regionen der Erde.

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Artensterben

Artensterben

Massenaussterben von Tierarten hat es in der Erdgeschichte schon gegeben. Die Paläontologie verzeichnet bis heute fünf solcher dramatischen Ereignisse. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass ein sechstes dramatisches und durch Menschen verursachtes Massensterben begonnen hat. Dieses ist auf alle 23 der hier illustrierten Trends zurückzuführen.

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