US-Soldaten in Afghanistan

Sicherheitspolitische Presseschau

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Linkliste "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors"


Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Weltweit wird über die Ursachen und Folgen diskutiert. Woher kommt der Terrorismus? Wer sind seine Akteure? Gibt es einen Kampf der Kulturen? Wie kann eine internationale Sicherheitspolitik gestaltet werden? Und wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in Zeiten terroristischer Bedrohungen zueinander?

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2011 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet z.B. nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu sicherheitspolitischen Fragen, den Folgen des Terrorismus und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau

Links vom 13.02.2020

2.1. Deutschland / Europa

Tagesspiegel vom 13.02.2020

"Die AfD versucht, den Opfer-Mythos wiederzubeleben"

https://www.tagesspiegel.de/politik/75-jahre-dresdner-bombennacht-die-afd-versucht-den-opfer-mythos-wiede
rzubeleben/25539616.html

Maria Fiedler im Gespräch mit dem Historiker Johannes Schütz. Er sieht eine politische Instrumentalisierung der Dresdner Bombennacht vor 75 Jahren durch Rechtsextreme und kritisiert den Umgang der AfD mit dem Jahrestag. "Es ist von einer unabhängigen Historikerkommission klar belegt worden, dass die Zahl der Opfer nicht über 25 000 gelegen haben kann. Die AfD versucht nun, die alte Erzählung von weit höheren Opferzahlen wieder aufzuwärmen und den Opfer-Mythos wiederzubeleben. Weil sie sich als Teil des konservativen Spektrums verkauft, hat sie damit mehr Erfolg als zuletzt die Neonazis, die keinen Hehl aus ihrer Gesinnung machten."

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Süddeutsche Zeitung vom 13.02.2020

"Was auf die Münchner bei der Sicherheitskonferenz zukommt"

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sicherheitskonferenz-2020-muenchen-ueberblick-1.4794718

Martin Bernstein und Katharina Federl geben in der Süddeutschen Zeitung einen Überblick, was mit der diesjährigen Sicherheitskonferenz auf die Stadt München zukommen könnte. "Das Bündnis gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz, die Flüchtlingshelfer von Seebrücke München, die Klimaschützer von Ende Gelände: Sie alle wollen gegen die Sicherheitskonferenz demonstrieren. Allerdings bei einer erstmals organisierten Kundgebung linker, antifaschistischer und antirassistischer Gruppen am Freitag (ab 18.30 Uhr) und nicht bei der längst schon traditionellen symbolischen 'Umzingelung' des von knapp 4000 Polizisten geschützten Tagungshotels am Samstag (13 Uhr). Ein wenig 'aus der Zeit gefallen' kommt dem neuen Bündnis der herkömmliche Protest vor. Die 56. Sicherheitskonferenz, sie wird also in der Stadt noch deutlicher zu spüren sein als ihre Vorgängerinnen in den vergangenen Jahren. Zumal auch das von Ex-Botschafter Wolfgang Ischinger geleitete Treffen der Politiker, Militärs und Rüstungslobbyisten sich immer mehr ausbreitet."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Frankfurter Rundschau vom 13.02.2020

"'Humanitäre Katastrophe' – Maas drängt auf Deeskalation"

https://www.fr.de/politik/syrien-maas-usa-tuerkei-idlib-assad-erdogan-putin-krieg-zr-13124699.html

Daniel Dillmann und Marvin Ziegele berichten in der Frankfurter Rundschau mit täglichen Updates über die aktuelle Entwicklung in Syrien. "Der türkische Präsident will ganz Syrien in ein Schlachtfeld verwandeln. Außenminister Heiko Maas drängt auf Deeskalation."

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Reuters vom 12.02.2020

"Inside the prisons where the remnants of Islamic State are held in limbo"

https://widerimage.reuters.com/story/inside-the-prisons-where-remnants-of-islamic-state-are-held-in-limbo

Reuters präsentiert eine Fotoreportage über Gefängnisse im Nordosten Syriens, in denen kurdische Milizen IS-Kämpfer festhalten. "The area around Qamishli city is mainly controlled by Kurdish fighters who helped defeat the Islamist militant group. They have since been pushed into a small pocket of northeastern Syria by Turkish-led forces who consider them a security threat. Kurdish forces bear the brunt of looking after those captured as Islamic State collapsed, including hundreds of foreigners who fought alongside local militants to create a self-declared caliphate in the Middle East."

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Responsible Statecraft vom 10.02.2020

"Why the Cold War Containment Model Doesn’t Apply to the Middle East"

https://responsiblestatecraft.org/2020/02/10/cold-war-containment-model-middle-east/

Paul R. Pillar bezweifelt, dass der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien nach dem Vorbild des Kalten Krieges unter Kontrolle gehalten und letztlich durch den US-Verbündeten "gewonnen" werden kann. "The Cold War concept of containment has experienced a revival among some commentators who would like to apply it to the Middle East. The concept’s apparent attractions include a respected George Kennan pedigree, an association with what is considered a 'win' of the Cold War, and the promise of long-term success even in the absence of any immediately visible positive results. (…) Although the global power structure of the Cold War era was predominantly bipolar, the Middle East of today is not. Contrary to Green’s assertion, power and interests in that region are not organized neatly into an Iran-led Shia crescent versus an alliance of Israel and some Sunni Arab states. Painting such a picture is partly an American habit of dividing the world into good guys and bad guys and partly a wish among those who want to attribute all the ills of the region to Iran. (…) the Cold War (…) was an ideologically defined struggle for global dominance between two nuclear-armed superpowers. Nothing remotely resembling that characterizes the Middle East of today, especially with regard to anything that impinges on, or poses a threat to, U.S. interests. Iran is a mid-size nation-state that is a significant player in its own region but not a global factor militarily or ideologically. To treat it as a second coming of the USSR and make it a fixation of U.S. policy is an insult to the United States’ own global stature and significance."

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2.5. Zentral- und Ostasien

ipg-journal vom 12.02.2020

"Chinas Führung und das Virus"

https://www.ipg-journal.de/regionen/asien/artikel/detail/chinas-fuehrung-und-das-virus-4068/

Die Krise im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus werde nichts daran ändern, wie China unter Präsident Xi Jinping regiert wird, schreibt Kevin Rudd in seinem Beitrag für das IPG-Journal. "Xi übt eine nahezu absolute politische Macht über Chinas marxistisch-leninistischen Staat aus. Womöglich hätte nur ein autoritäres Regime die drakonischen Maßnahmen verfolgen können, die China seit Januar in dem Versuch eingeleitet hat, das Virus unter Kontrolle zu bringen. Nur die Zeit wird zeigen, als wie wirksam sich diese Maßnahmen letztlich erweisen werden. Sicher ist freilich, dass die Krise, wenn sie erst einmal bewältigt ist, an der Weise, wie China künftig regiert wird, nichts ändern wird."

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Asia Times vom 13.02.2020

"Virus threatens to wipe out millions of businesses"

https://www.asiatimes.com/2020/02/article/virus-threatens-to-wipe-out-millions-of-businesses/

In China könnte der Ausbruch des Coronavirus Gordon Watts zufolge schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. "Millions of small businesses in China could be destroyed by the coronavirus outbreak, which has swept across the country, threatening 'social stability.' Painting a picture of industrial chaos, Huang Qifan, the vice-chairman of the National People’s Congress Financial and Economic Affairs Committee, warned that the impact of the newly-named Covid-19 disease was 'scarier than the epidemic itself.' (…) Beijing has already started to roll out a substantial stimulus package. But this will only kick-in once the country gets back to work, which is the elusive one-trillion-dollar question."

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2.7. Subsahara-Afrika

Council on Foreign Relations vom 12.02.2020

"The Potential for the Coronavirus in Africa"

https://www.cfr.org/blog/potential-coronavirus-africa

John Campbell weist darauf hin, dass es in Afrika bisher keine gemeldeten Coronavirus-Fälle gebe. "With more than a billion people undergoing rapid urbanization, stuck with weak healthcare systems, and with growing economic ties to China (it is estimated that there are more than a million Chinese immigrants on the continent) Africa would appear to be highly vulnerable to the spread of the coronavirus. Ethiopian Airlines continues its China service, and some 1,500 passengers arrive in Addis from China every day, many of whom transit to other African destinations. Yet, as of February 12, there have been no reported cased of the disease in Africa. Nor have there been any cases in South America. It may be that the virus is present but thus far has been undetected. Africa’s weak medical infrastructure makes detection of mild forms of the disease especially difficult. There may be other factors at play specific to the virus. For example, there has been media speculation that the continent’s hot and humid climate is inhospitable to the disease. On the other hand, there are many parts of Africa where the climate is temperate, and two major international Airports — Johannesburg and Addis — which both serve cities of about 8 million each, including a significant slum population, enjoy cool, dry climates. Still, neither city has reported any cases of corona virus."

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Guardian vom 12.02.2020

"African countries braced for 'inevitable' arrival of coronavirus"

https://www.theguardian.com/global-development/2020/feb/12/african-countries-braced-for-inevitable-arriva
l-of-coronavirus

Nach Ansicht vieler Experten ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis der Coronavirus auch in Afrika ankommt, schreiben Karen McVeigh und Sarah Boseley im Guardian. "African health authorities are stepping up preparedness for coronavirus after the head of the World Health Organzation described the outbreak as a 'very grave threat for the rest of the world'. The number of African countries that can test for the virus tripled to 15 this week, with more expected to have testing labs up and running in the coming days. The head of the Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) said health centres were on 'high alert' for new cases. (…) Asked about the ability of health systems in African nations to cope with the intensive care needs of a coronavirus outbreak, Yao said it would present 'quite a challenge'. 'I can tell you straight away the capacity to manage a large number of patients is not there in many African countries. We remain concerned. That’s why we are ensuring heath systems are on high alert,' he said. 'With the exception of large countries like Kenya and South Africa, most African hospitals have very limited intensive care facilities. A hospital may have only 10 beds capable of intensive care. Imagine having a cluster of cases that requires intensive care. That could be quite a challenge.'"

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RAND Corporation vom 07.02.2020

"Little Has Changed in Post-Mugabe Zimbabwe"

https://www.rand.org/blog/2020/02/little-has-changed-in-post-mugabe-zimbabwe.html

Der erzwungene Rücktritt des langjährigen Präsidenten Mugabe weckte 2017 die kurzzeitige Hoffnung auf eine Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen Umstände in Simbabwe. Mugabe-Nachfolger Mnangagwa hat diese Hoffnung Alexander H. Noyes zufolge mittlerweile gründlich enttäuscht. "After two years in power, to what extent has Mnangagwa delivered on his promises? In short, it's bleak. In a RAND study published this week — based on interviews I conducted in Harare, Zimbabwe, with politicians across the political spectrum — I systematically assess Zimbabwe's political and economic reform efforts that Mnangagwa has been touting over the past two years. I found very little genuine progress, along with an uptick in repression and a rapidly declining economy that is near collapse. On the political front, reform promises are severely lagging. The report assesses five main reform areas, including elections, legislation, the security sector, judiciary, and repression. The research revealed very few tangible steps toward reconfiguring Zimbabwe's autocratic system. Repression has increased and the military is ascendant. Despite some progress in certain areas, Mnangagwa's economic reform efforts are either incomplete or falling short across a variety of sectors."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

Carnegie Europe vom 29.01.2020

"How Far Can Turkey Challenge NATO and the EU in 2020?"

https://carnegieeurope.eu/2020/01/29/how-far-can-turkey-challenge-nato-and-eu-in-2020-pub-80912

NATO und EU müssen einer nationalistischer auftretenden Türkei entschlossen, aber auch kooperationsbereit gegenübertreten, meint Marc Pierini. "Turkey’s international posture has radically changed over the last few years. It is a function of a) Erdoğan’s international ambitions and political decline, b) a rising nationalist sentiment among a large segment of the population, c) Donald Trump’s unexpected support, and d) Vladimir Putin’s strategic maneuvering. This 'New Turkey' challenges the Eastern Mediterranean maritime boundaries and drilling rights and is prone to project military force abroad while substantially reinforcing its army’s equipment. While every country is free to choose its own destiny, seen from Brussels, Turkey’s posture of challenging both NATO and the EU runs counter to its membership of the transatlantic alliance. (…) Relations with Turkey may become one of the litmus tests for the EU’s foreign policy in 2020. In the words of [EU High Representative for Foreign Affairs and Security Policy Josep Borrell], 'We see the rebirth of geostrategic competition. (…) The EU has the option of becoming a player, a true geostrategic actor, or being mostly the playground. (…) We need to speak more the language of power, not to conquer but to contribute to a more peaceful, prosperous and just world.'"

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

n-tv vom 12.02.2020

"Bundestag verleiht neuem Kampfjet Flügel"

https://www.n-tv.de/politik/Bundestag-verleiht-neuem-Kampfjet-Fluegel-article21572638.html?fbclid=IwAR0Fp
-Ff3vS6PaqRZlp58OAcOzR9Z3ij00I7_6dmPKYn2v-kWXQIhJkL7J4

Volker Petersen berichtet über die Planungen Deutschlands und Frankreichs für einen neuen gemeinsamen Kampfjet. "Monatelang gab es Streit mit Frankreich, jetzt der Durchbruch: Der Bundestag hat 77,5 Millionen Euro für die Entwicklung des Nachfolgers des Eurofighters freigegeben. Deutschland finanziert damit die Hälfte der Kosten dieses sogenannten Demonstrators. Der geplante Kampfjet ist Teil des Milliardenprojektes eines künftigen europäischen Luftkampfsystems (FCAS), bei dem Kampfflieger, Drohnen und Satelliten gemeinsam agieren sollen. Ein erster Prototyp des Kampfjets selbst soll nach bisherigen Plänen 2026 fliegen. 2040 soll das System einsatzbereit sein."

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CNN vom 13.02.2020

"For the first time in 9 years, two nation states are going toe-to-toe in Syria"

https://edition.cnn.com/2020/02/12/middleeast/syria-turkey-war-analysis-walsh-intl/index.html

Der türkische Präsident Erdogan hat der syrischen Regierung nach den Kämpfen zwischen Truppen beider Länder in der Idlib-Provinz offen gedroht. Nick Paton Walsh schreibt, dass der Konflikt den Krieg in Syrien neu entfachen könnte. "It is a seismic development: Turkish troops being repeatedly killed by Syrian forces, and then Ankara exacting a revenge toll on Bashar al-Assad's men. The expectation has always been that Moscow - the forceful, long-term backer of Assad but also the fair-weather and awkward new friend of NATO member Turkey - would step in and negotiate a pause. But they haven't yet, despite repeated phone calls between Ankara and Moscow. And they might not. Instead, Turkish President Recep Tayyip Erdogan has raised the possibility of Russian and Turkish fighter jets clashing over the beleaguered province of Idlib. 'Aircraft that hit the civilian population centers in Idlib will no longer be able to fly freely,'. (…) It is 'a whole new level of state-on-state conflict,' said Charles Lister, senior fellow at the Middle East Institute. 'And given Erdogan's domestic considerations, it's still hard to see anything but more escalation on the horizon.'"

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Middle East Online vom 12.02.2020

"End of proxy war: Turkey-Russia tensions rise over Syria"

https://middle-east-online.com/en/end-proxy-war-turkey-russia-tensions-rise-over-syria

Die neuen Kämpfe zwischen syrischen und türkischen Truppen in der syrischen Idlib-Provinz belasten auch das Verhältnis Ankaras zu Moskau. Präsident Erdogan hat Russland "Massaker" an Zivilisten vorgeworfen, während der Kreml eine türkische Verletzung der Astana-Vereinbarungen von 2018 beklagt. "Erdogan's direct criticism of Russia is a rare move since 2015 when Turkey shot down Moscow's fighter jet that had strayed into its airspace. The tensions over Idlib highlight the complexity of ties between the two countries, whose rivalry stretches back into their imperial pasts and has been characterised by centuries of mistrust. 'The regime, backed by Russian forces and Iran-backed militants, are continuously attacking civilians, committing massacres and shedding blood,' Erdogan told a meeting of his ruling party in parliament. (…) In return, Russia accused Turkey of failing to honour the 2018 deal, with Kremlin spokesman Dmitry Peskov saying the Turkish side 'had taken upon itself an obligation to neutralise terrorist groups' in Idlib. But 'all these groups are mounting an attack on the Syrian army from Idlib and are acting aggressively towards Russian military installations,' he added."

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8. Konflikt der Kulturen

Süddeutsche Zeitung vom 12.02.2020

"Literatur ist kein Autopsiebericht"

https://www.sueddeutsche.de/kultur/asl-erdogan-autorin-tuerkei-prozess-1.4794827

Moritz Baumstieger berichtet über den Fall der Autorin Aslı Erdoğan, die unter anderem wegen ihrer literarischen Texte von der türkischen Justiz verfolgt wird. "Haft von bis zu neun Jahren fordert der Staatsanwalt in Istanbul, der ihren Fall im Januar übertragen bekam - zuvor war das Verfahren drei Jahre vor sich hingedümpelt. Die Vorwürfe, die er gegen die 1967 geborene Erdogan erhebt, lauten wie so oft in diesen Zeiten in der Türkei: 'Propaganda für eine illegale Organisation', 'Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation' und 'Aufstachelung des Volks zu Hass und Feindseligkeit'. In insgesamt vier Texten soll Erdoğan 2016 die Sache der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK befördert und den türkischen Staat sowie seine Streitkräfte herabgesetzt haben."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Zeit Online vom 13.02.2020

"Mutmaßlich rechtsextremer Anschlag auf Gaststätte"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-02/syke-brandanschlag-hakenkreuz-rechtsextremismus-st
aatsschutz

Zeit Online berichtet über den Brandanschlag auf ein Restaurant im niedersächsischen Syke, der mutmaßlich einen fremdenfeindlichen Hintergrund gehabt haben soll. "Auf der Rückseite der Gaststätte entdeckten die Beamten eine eingeschlagene Fensterscheibe. Zudem fanden sich der Polizei zufolge mehrere 'fremdenfeindliche Symbole' an einer Mauer des Gebäudes, darunter zwei Hakenkreuze. Der Betreiber der Gaststätte habe einen Migrationshintergrund. Nun ermittelt der Staatsschutz, der für politisch motivierte Kriminalität zuständig ist."

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Diese Liste wird an jedem Tag unter der Woche ergänzt. Wenn Sie weitere Texte im Internet finden, auf die wir in unseren verschiedenen Rubriken noch nicht hingewiesen haben und die für andere Nutzer interessant sein könnten, bitten wir um einen Hinweis entweder an: schilling@bpb.de oder an presseschau@buero-fuer-neues-denken.de

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