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Blick auf eine Ortschaft in ländlicher Umgebung

Ländliche Räume

Neben den Großstädten gibt es in Deutschland eine Vielzahl sehr unterschiedlicher ländlicher Räume, die in ihrer Gesamtheit einen hohen Anteil zur ökonomischen Wertschöpfung beitragen. Es gibt aber auch vielfältige Herausforderungen, vor die sich die ländlichen Räume gestellt sehen, zuvorderst die Auswirkungen des demografischen Wandels. Politik und Verwaltung, aber auch die Menschen vor Ort, suchen mit viel Engagement diesen Herausforderungen zu begegnen.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 343/2020

Editorial

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Die Ortsgemeinde Mayschoß im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, wirkt wie ein Idyll abseits städtischer Zentren. Doch neben
Tourismus und Weinbau sorgen auch gute Verkehrsanbindungen an das circa 35 Kilometer entfernte Bonn für Einkommen.

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Was sind eigentlich ländliche Räume?

Die Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land haben sich weitgehend angeglichen, dagegen sind die Unterschiede innerhalb städtischer und ländlicher Räume gewachsen. Ein methodischer Ansatz zur Abgrenzung und Typisierung untersucht, welche verschiedenen Gruppen ländlicher Räume existieren, was sie gemeinsam haben und was sie von anderen Räumen unterscheidet.

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Dörfer, Klein- und Mittelstädte sind die prägenden Siedlungstypen ländlicher Räume. Blick vom Apothekerbrunnen in die Straße des Friedens in Ilmenau, Thüringen

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Dörfer und Kleinstädte im Wandel

Gegenwärtig leben etwa zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands außerhalb von Großstädten. Die Lebensverhältnisse in Dörfern sowie in Klein- und Mittelstädten haben sich durch die gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts, durch wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Wandel stark verändert.

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Eine wichtige Voraussetzung, um die Lebensqualität in ländlichen Räumen zu verbessern, ist eine wohnortnahe, moderne Infrastruktur; dazu gehört der Breitbandausbau für schnelles Internet. Im nordrheinwestfälischen Nümbrecht wird im Dezember 2019 ein Glasfasernetz verlegt.

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Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen

Daseinsvorsorge umfasst alle lebensnotwendigen Dinge für eine wohnortnahe Grundversorgung und soll damit im Sinne des grundgesetzlich fixierten Sozialstaatsprinzips möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland gewährleisten.

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In ländlichen Räumen sind oftmals sogenannte Hidden Champions anzutreffen, Weltmarktführer auf ihrem Gebiet. Zu ihnen zählt die Firma hansgrohe in Schiltach im Schwarzwald, hier in einer Luftaufnahme von 2019.

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Wirtschaftliche Vielfalt ländlicher Räume

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts arbeiteten im Deutschen Reich mehr Erwerbstätige in der Industrie als in der Landwirtschaft. Inzwischen dominiert in ganz Deutschland der Dienstleistungssektor – auch in den ländlichen Räumen. Dennoch sind die regionalen Branchenstrukturen vielfältig.

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Die insbesondere seit Mitte des letzten Jahrhunderts erfolgte Intensivierung der Landwirtschaft ist ein Kennzeichen des Landnutzungswandels in Deutschland. Das blühende Rapsfeld nahe dem Dorf Bobbin am Jasmunder Bodden, Ostsee, bietet einen überwältigenden Anblick, wirft aber auch ökologische Fragen zur biologischen Vielfalt auf.

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Landnutzungswandel

Die Landnutzung in Deutschland ist gekennzeichnet durch die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen und die Intensivierung der Landwirtschaft. Neben regionalen Besonderheiten stellen unter anderem technologische Neuerungen und Verbraucherwünsche wichtige Einflussfaktoren dar. Aber auch der Klimawandel gewinnt an Bedeutung.

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1962 trat die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union in Kraft. Sie ist auch finanziell von besonderer Bedeutung und besteht aus zwei Säulen: der
Markt- und Einkommenspolitik im Agrarsektor sowie der Politik zur Entwicklung ländlicher Räume. Sitzung des Ministerrates für Landwirtschaft und Fischerei in
Brüssel am 19. November 2018

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Ländliche Entwicklung: die zweite Säule der EU-Agrarpolitik

Die "Politik zur Entwicklung ländlicher Räume", die sogenannte zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union, verfolgt agrarstruktur-, agrarumwelt- und regionalpolitische Ziele. EU, Bund und Länder stellen hierfür in Deutschland pro Jahr mehr als zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

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Im politischen Mehrebenensystem Deutschlands arbeiten Bund, Länder und Kommunen eng zusammen. Am 4. Juni 2019 berät das Brandenburger Regierungskabinett mit der Spitze des Landkreises Elbe-Elster über Fragen der Strukturentwicklung.

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Kommunale Strategien zur Entwicklung ländlicher Räume

Die Kommunen bilden neben Bund und Ländern die dritte Ebene im politischen System Deutschlands. Für die lokalen und regionalen Herausforderungen ländlicher Räume ist diese Ebene von besonderer Bedeutung. Praktisch ist der kommunale Handlungsspielraum jedoch vielfach eingeschränkt. Anhand der Wirtschaftsförderung und der Daseinsvorsorge lässt sich beispielhaft zeigen, welche Möglichkeiten die Kommunen in zentralen Handlungsfeldern der ländlichen Entwicklung besitzen.

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Quellen, Literatur und Links

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