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Imperialismus

Imperialismus

[lat.] I. bezeichnet die zielstrebige Erweiterung und den systematischen Ausbau des wirtschaftlichen, militärischen, politischen und kulturellen Macht- und Einflussbereiches eines Interner Link: Staates in der Welt.

Als Zeitalter des I. gilt der Zeitraum zwischen 1870 bis 1918, in dem z. B. die europäischen Mächte (GBR, FRA, BEL, PRT, DEU) Afrika untereinander aufteilten.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

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