Meine Merkliste

"Unsere Opfer zählen nicht"

"Unsere Opfer zählen nicht" Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Produktvorschau

Allgemeine Informationen
Produktpreis: 7 € und 700 Cents zuzüglich Versandkosten

Bestellmenge angeben

Dem Warenkorb hinzufügen

Inhaltsbeschreibung

Im Oktober 1935 marschierten italienische Truppen in Äthiopien ein, um das afrikanische Land brutal zu unterwerfen; Ende 1937 begingen Soldaten des mit Deutschland verbündeten Japan ein Massaker im chinesischen Nanking. Diese imperialen Exzesse waren für viele Afrikaner und Asiaten mehr als nur Vorboten eines grausamen, weltumspannenden Krieges. Nach dem deutschen Überfall auf Polen und dem Kriegsbeginn in Europa bezogen die Alliierten ihre Kolonien in den Zweiten Weltkrieg ein.

Zu den Befreiern vom Faschismus zählten Kolonialsoldaten aus allen Teilen Afrikas, sowie Inder, Pazifikinsulaner, Araber, Mexikaner, Brasilianer, Aborigines und Maori. Nach dem Krieg geriet das Schicksal dieser Menschen in Vergessenheit. Dieses aufwendig recherchierte Buch, in dem zahlreiche Zeitzeugen und Veteranen aus allen Kontinenten zu Wort kommen, lenkt den Blick auf Aspekte und Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs, die in der westlichen Geschichtsschreibung bislang meist nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Produktinformation

Bestellnummer:

10408

Reihe:

Schriftenreihe

Herausgeber/-innen:

Rheinisches JournalistInnenbüro

Ausgabe:

Bd. 10408

Seiten:

444

Erscheinungsdatum:

12.12.2014

Erscheinungsort:

Bonn

Weitere Inhalte

(Post)kolonialismus und Globalgeschichte

(Post)koloniale Entwicklungshilfe

Entwicklungshilfe als gutes Werk oder als Fortsetzung des Kolonialismus mit anderen Mitteln? Gedacht als Hilfe zur Emanzipation ist die Entwicklungshilfe seit Jahrzehnten auch dem Vorwurf ausgesetzt,…

(Post)kolonialismus und Globalgeschichte

Koloniale Gewalt und Kolonialkrieg

Vom Eroberungsfeldzug mit überlegenen Waffen über den Handel mit Menschen als Ware bis zur planmäßigen Auslöschung ganzer Bevölkerungsgruppen: Entgrenzte Gewalt war nicht nur Mittel imperialer…

Schriftenreihe
Vergriffen

Imperiale Gewalt und mobilisierte Nation

Vergriffen

In den Jahren zwischen 1914 und 1945 war Europa von einem Spannungsverhältnis zwischen imperialem Machtstreben und nationaler Mobilisierung gekennzeichnet. Ausgehend von dieser These analysiert Lutz…

Informationen zur politischen Bildung

1880 bis 1914

Zur Jahrhundertwende steigt in Europa der Wohlstand. Der weltweite Warenhandel erreicht seinen Höhepunkt, ebenso die interkontinentale Migration. Von beiden profitieren vor allem die USA, die zur…

Afrika

Afrikas steiniger Weg in die Unabhängigkeit

17 afrikanische Staaten feiern in diesem Jahre 50 Jahre Unabhängigkeit. Aber die Freiheit brachte auch viele Schwierigkeiten mit sich. Einige Länder kämpfen noch immer mit den Folgen der…