| Teilnehmerzahl: |
Mind. 16 bis max. 32 |
|---|---|
| Zielgruppe: |
Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufsschule |
| Zeitbedarf: |
unbestimmt - Der Zeitbedarf richtet sich nach der Ausgestaltung des Spiels. In der Regel dauert es nicht unter 3 Stunden. Die maximale Dauer liegt bei ca. 5 Stunden. |
| Preis Durchführung: |
Je nach Umfang und Dauer des Spiels gestalten sich die Kosten für die Durchführung. |
| Benötigte Ausstattung: |
Für die Durchführung werden 4 Räumlichkeiten benötigt, die von jeweils einer Kleingruppe besetzt sind. Außerdem ein größerer Raum, in dem die Einführung ins Spiel stattfindet. Spielvordrucke werden vorbereitet und zur Durchführung mitgebracht. |
Die Mitspielenden werden mit einer fiktiven Spielgeschichte ins Spiel eingeführt. Es geht um die Gestaltung und Eröffnung eines neuen Jugendtreffs (aufgrund der Spielstruktur sind auch andere Szenarien denkbar). Die Mitspielenden werden in Kleingruppen aufgeteilt, die aufgrund ihrer Rollenbeschreibung das Für und Wider eines solchen Angebotes klären sollen (siehe Spielablauf), mit dem Ziel, eine gemeinsame Einigung zu finden. Bedürfnisse und Interessen der einzelnen Rollen spielen dabei ein zentrales Interesse.
Zielsetzung:Das gemeinsame Ziel des Spiel besteht für die Mitspielenden darin, am Ende ein Ergebnis zu präsentieren, dass für alle Beteiligten zufriedenstellend ist. Dabei soll auf die Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten Gruppen und des Einzelnen im Spiel wertschätzend und achtsam Rücksicht genommen werden. Bei den Mitspielenden soll die Sensibilität für einen partizipativen und demokratischen Prozess gefördert werden, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Insbesondere in der gemeinsamen Reflexion wird auf diesen Aspekt ausführlicher eingegangen.
Spielablauf:In dem Spiel geht es um die Eröffnung eines Jugendtreffs unter partizipatorischen Gesichtspunkten. Beteiligt sind in diesem Fall 4 Gruppen. Die Mitspielenden agieren: - in der Rolle der pädagogischen Fachkräfte - in der Rolle der Jugendlichen im Alter von 13-14 Jahren - in der Rolle der Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren - in der Rolle der Bedenker*innen (Personen, Gruppen, politische Parteien aus dem Umfeld des Standortes, die dem Projekt kritisch gegenüberstehen. Das Spiel besteht aus 4 Spielphasen: 1. Phase Einarbeitung in die zu spielenden Rollen 2. Phase In den Kleingruppen Ansprüche und Wünsche erarbeiten 3. Phase Ansprüche und Wünsche im Plenum vortragen 4. Phase Auseinandersetzung mit den verschiedenen Sichtweisen der Beteiligten (Kontaktaufnahme und Gespräche mit den anderen Gruppen) 5. Phase Plenum über die erarbeiteten Ergebnisse Wo sind wir uns näher gekommen? Welche Fragen konnten nicht geklärt werden? usw. Zwischen den Phasen gibt es immer wieder einen gemeinsamen Gedankenaustausch auf dem "Tummelplatz", der von der Spielleitung moderiert wird. Der "Tummelplatz" ist ein Platz, auf dem sich die Gruppen treffen, Standpunkte austauschen, darstellen und verständlich machen. Sie gehen dann wieder in die Kleingruppen, um weiter zu beraten. Das Spiel wird mit einer "großen Abschlussrunde" beendet. Nach einer Pause kommt es zu einer Reflexion mit den Mitspielenden. Sie beinhaltet zwei Komponenten: 1. Der Austausch über die Erfahrung in den gespielten Rollen 2. Die Übertragung bzw. den Vergleich dieser Erfahrungen mit Situationen aus dem realen Leben
Inhaltliche Vorbereitung der Teilnehmer:Es bedarf keiner besonderen Vorbereitung der Teilnehmer*innen. Mit Beginn des Spiels werden sie mit einer fiktiven Spielgeschichte und Rollenbeschreibungen in die Spielregeln eingeführt.
Anmerkungen:Diese Spielbeschreibung beschäftigt sich mit der Gründung und Eröffnung eines neuen Jugendtreffs. Das Spiel lässt sich aber durchaus auch flexibel auf andere Alltagssituationen anpassen. Beispiele: Thematischer Beteiligungsprozess in der Schule, für Menschen mit Migrationshintergrund, die Notwendigkeit zur Einrichtung eines Jugendparlaments in einer Stadt ...
Anbieter:
Ralf Brinkhoff
Spielpädagoge, Dipl. Sozialarbeiter
E-Mail:
Externer Link: ralfbrinkhoff@t-online.de
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