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Wirkungsweise von Simulationen

Prof. Dr. Stefan Rappenglück

/ 8 Minuten zu lesen

Evaluationsstudien bestätigen die Vorteile des Einsatzes der Planspielmethode und die hohe Akzeptanz der Methode unter den Teilnehmenden. Die hohe Akzeptanz ist auf den hohen Grad selbstständigen Lernens, des handlungsorientierten Ansatzes sowie der Vermittlung des "Politischen" zurückzuführen, die in dieser Intensität im konventionellen Unterricht bisher nur eingeschränkt realisiert werden.

Über die Wirkung europabezogener Simulationen liegen inzwischen einige Studien vor (Lohmann 2019; Oberle/Leuning 2018; Rappenglück 2017; Engartner 2018). Politiksimulationen ermöglichen, die beteiligten Akteure, ihre Interessen und Strategien sowie übergeordnete politische und rechtliche Rahmenbedingungen insbesondere für Jugendliche transparenter zu machen. Zugleich kann bei Jugendlichen politisches Interesse geweckt beziehungsweise vertieft werden, um angemessene Urteile im Hinblick auf europäische Entwicklungen fällen zu können (vgl. Dierßen/Rappenglück 2015). Die Längsschnittstudie von Robert Lohmann mit drei unterschiedlichen Zielgruppen zeigt, dass sich Simulationen bei den Teilnehmenden nachhaltig positiv auf den Erwerb von Fachwissen auswirken (vgl. Lohmann 2019a). Sie können die politische Teilhabe der Teilnehmenden stärken und tragen dazu bei, Werte und Normen zu transferieren, und leisten damit einen Beitrag zur Festigung demokratischer Werte (vgl. Lohmann/Kranenpohl 2018a, 85-100). Als Experimente können sie für die Lernenden und die Lehrenden in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen einen zusätzlichen Nutzen generieren (vgl. Lohmann 2019b).

Nach Ansicht von Oberle und Leuning zeigen Schülerinnen und Schüler nach Teilnahme ein deutlich höheres EU-Wissen und eine deutlich höhere Responsivität gegenüber der EU sowie leichte oder mittlere Effekte bei anderen Einstellungsveränderungen gegenüber der EU (vgl. Oberle/Leuning 2017, 240-252).

Eigene langjährige Evaluationen unter Studierenden zeigen einen hohen Erkenntnisgewinn, wie nachfolgender O-Ton eines Studierenden zeigt:

Zitat

Das Planspiel mit seinem handlungsorientierten Ansatz ist die passgenaue Methode, um Studierenden die Migrationspolitik der EU näher zu bringen und sie gleichzeitig zum gemeinschaftlichen Diskurs zu bewegen. Allen Studierenden wurde ein umfassender Einblick in die Arbeit des Ministerrates und des EU-Parlaments ermöglicht. Das Planspiel ließ annähernd erahnen, welcher Komplexität die angesprochenen Sachthemen im Ministerrat unterliegen. (…) So entstanden realistische Dialoge und wirklichkeitsnahe Auseinandersetzungen.

Durch Politiksimulationen kann trotz didaktischer Reduktion sehr gut die Komplexität der EU vermittelt und nachvollzogen werden. Die Teilnehmenden entwickeln ein Gefühl für die innerhalb der EU ablaufenden schwierigen Entscheidungsprozesse:

Zitat

Das Ausspielen der unterschiedlichen Rollen (Rat, Parlament) zeigte verschiedene Sichtweisen auf die Prozesse und Themenschwerpunkte auf. Gleichzeitig konnten mit großer Freude im geschützten Rahmen der Rolle unterschiedliche Verhaltens- und Vorgehensweisen ausprobiert, angepasst und reflektiert werden, was neben dem reinen Wissenszuwachs einen großen Lernerfolg im sozialen Kompetenztraining, als auch in Punkten der Strategieentwicklung erzeugte.

O-Ton Student

Im Kontext einer mehrmaligen Planspieldurchführung unter Jugendlichen allgemeinbildender Schulen konnten qualitative und quantitative Aussagen zur Wirkung europabezogener Simulationen gemacht werden. Die Evaluation (Rappenglück 2004) zeigt eine positive Resonanz der Teilnehmenden beim erzielten Lerneffekt (Informations- und Erkenntnisgewinn), der Akzeptanz der Methode und der Frage nach einer weiteren Teilnahme an einem Planspiel. Die hohe Motivation ist auf den hohen Grad selbstständigen Lernens, der Teamarbeit sowie der persönlichen Identifikation mit Rollen zurückzuführen.

Durch den Einsatz europabezogener Planspiele kann zwar nicht direkt ein europäisches Bewusstsein hergestellt werden. Europa-Planspiele können jedoch dazu beitragen, dass junge Erwachsene europabezogenes Orientierungswissen erwerben. Durch die Planspielmethode können trotz didaktischer Reduktion sehr gut die Komplexität der EU und der komplizierte Ablauf europäischer Entscheidungsprozesse vermittelt und nachvollzogen werden. Die Teilnehmenden haben ein Gefühl für die innerhalb der EU ablaufenden schwierigen Entscheidungsprozesse und den damit verbundenen Faktoren – wie Kompromisse, Irritationen, Emotionen – entwickeln können:

Zitat

Es vermittelt einen guten lebendigen Eindruck von dem Kräftespiel innerhalb der Institutionen und wie Demokratie und Kompromisssuche eng verknüpft sind. Die Willensbildung für einen Abgeordneten alleine, innerhalb seiner Gruppierung, des Parlaments, der verschiedenen Interessengruppen und schließlich zwischen den Staaten und der Kommission zum Parlament. Erschreckend deutlich, wie ich meine.

O-Ton eines Teilnehmers in Europaplanspielen

Die Bedeutung einer notwendigen Konsensbildung, die Formulierung einer einheitlichen Position, aber auch die subjektiv empfundene, schwierige Verhandlungsführung wurden in den Interviews immer wieder als eine wichtige Lernerfahrung betont:

Zitat

Welche Rolle hattest Du? Die Rolle der Ratspräsidentin. Eine sehr anstrengende und stellenweise auch nervige Rolle, weil es fast unmöglich war im Rat Kompromisse zu finden. Ich bewundere jetzt alle realen Ratspräsidenten.

Damit wird für die Teilnehmenden die Chance ermöglicht, sich zumindest ansatzweise in das Politikfeld "Europäischer Integrationsprozess" hineinzuversetzen. Der europäische Einigungsprozess wird in den eigenen Fragehorizont gebracht.

Mit der Rollenübernahme beziehungsweise Rollendistanz werden soziale Lernziele wie die Bereitschaft zum Perspektivenwechsel, aber auch die Fähigkeit zum rationalen Urteilen und Handeln in einem hohen Maße erreicht. Politiksimulationen ermöglichen ein breites Feld politischer Lernprozesse und interkultureller Lern- und Lehrerfahrungen. Kritisch wird in der Literatur gegen die Planspielmethode jedoch die Künstlichkeit von Simulationen und der Gefahr der Verwechslung zwischen Realität und Schein sowie die Verkürzung von politischen Prozessen gesehen (vgl. zur Diskussion Petrik/Rappenglück 2017, 36-39). Eigene Erfahrungen zeigen jedoch, dass diese mögliche Beeinträchtigung des Austauschprozesses durch eine entsprechende Vor- und Nachbereitung relativiert wird.

Durch Politiksimulationen kann politisches Interesse geweckt beziehungsweise vertieft werden, um angemessene Urteile im Hinblick auf gesellschaftspolitische Entwicklungen fällen zu können.

(Subjektive) Planspielerfahrungen in der Ausbildung von Studierenden

Trotz einer zunehmend intensiven Debatte über die Planspielmethodik und der partiellen Verankerung von Planspielen als Methode in Lehrplänen zeigt sich, dass die Methode immer noch eher randständig vermittelt wird:

Zitat

Unter dem Titel ‚Planspiele in der schulischen Bildungspraxis‘ konnte ich mir zunächst nichts vorstellen, da mir diese Methode der politischen Bildung vollkommen unbekannt war….Aktive Anwendung demokratischer Prinzipien in einem Planspiel lässt den Schüler tief in unser Gesellschaftssystem blicken, lässt den Weg politischer Entscheidungsfindungen nachvollziehbar werden, zeigt die Notwendigkeit der Diskussionsfähigkeit in einer funktionierenden Gesellschaft auf, zeigt dem Schüler dass sich voreingestellte Meinungen durch gute Argumente verändern können und macht deutlich, dass jedes Mitglied einer Gesellschaft durch Kommunikation und das Einhalten von im Vorfeld gesetzten Regeln aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilnehmen kann.

O-Ton, Lehramtsstudentin, Hauptschule, 8.Semester

Für die Methode spricht einiges – allerdings unter gewissen Voraussetzungen:

Zitat

Man konnte an sich selbst erfahren, zu wieviel Lernzuwachs diese Methode tatsächlich führt. Das Seminar ist über zwei Monate her und ich kann mich an viele Sachen, die ich im Rahmen der durchgeführten Planspiele gelernt habe, noch sehr genau erinnern.

O-Ton Lehramtsstudentin, Teilnehmerin an Planspielseminar
Zitat

Ich bin überzeugt, dass man ein Planspiel in jeder Jahrgangsstufe der Mittelschule einsetzen kann. Allerdings denke ich, dass diese Methode für die meisten Klassen unbekannt ist und eingeübt werden muss, deshalb wäre es von Vorteil mit einem thematisch nicht allzu komplexen Planspiel zu beginnen.

O-Ton Lehramtsstudentin, Mittelschule
Zitat

Die Methode kann man meiner Meinung nach auch sehr gut im Unterricht der Mittelschule einsetzen. Mit Hilfe eines Planspieles kann man (…) fächerübergreifend arbeiten. Das Planspiel sollte in eine Unterrichtssequenz eingebettet sein, damit die SuS über das nötige Vorwissen verfügen. Zudem sollte meiner Ansicht nach das Thema des Planspiels und das Material im Voraus gemeinsam mit den SuS besprochen werden (…)

Dabei ist es für mich persönlich wichtig, dass den SuS der Unterschied zwischen einer Rolle und deren Ansichten und der Person, die die Rolle spielt, und deren persönlicher Meinung deutlich gemacht wird.

Studentin, Lehramt Hauptschule
Zitat

Alles in allem hat mir das Planspiel wahnsinnig gut gefallen, da ich durch das selbstständige Agieren sehr viel lernen konnte und ich nicht gedacht hätte, dass man Politik so verständlich darstellen kann. Meiner Meinung nach sollten noch viel mehr Vorlesungen nach diesem Konzept ablaufen und ich danke dem Dozenten für Geduld und Engagement.

Studentin der Sozialen Arbeit, 2. Fachsemester
Zitat

Im Grunde habe ich jetzt erst viele Dinge über die EU/Politik gelernt, die eigentlich zum Grundwissen gehören sollten. Dies jedoch scheint ein weit verbreitetes Problem in Deutschland zu sein. (…)
Ich bin der Meinung, dass Planspiele öfters angeboten werden sollten und auch vermehrt in Stundenplänen/Ausbildungsplänen Anwendung finden sollten. Es fördert spielerisch Verhandlungssicherheit, Selbstbewusstsein sowie Umgangsformen, die in einer solchen Debatte und auch im normalen Alltag benötigt werden, … Implementierung solcher politischen Planspiele in den Schulalltag, und das an allen Schularten Deutschlands.

Student der Elektrotechnik, 6.Fachsemester

Die Evaluierung europabezogener Politiksimulationen zeigt, dass durch den Einsatz dieser Methode gerade junge Menschen für den europäischen Integrationsprozess sensibilisiert werden können.

Die Politiksimulations-Teilnahme hat bei den Schülern und Schülerinnen zu einer Steigerung des Interesses am Thema Europa beigetragen. Die Teilnehmenden verfügen nach der Politiksimulation über ein erheblich höheres Wissen über europäische Institutionen und Entscheidungsabläufe und schätzen diesen Wissensgewinn auch selbst so ein:

Zitat

Ich habe den Sinn der EU konkret verstanden.

Zitat einer Schülerin in der Nachbefragung, 15 Jahre

Jedoch zeigen sich nach wie vor Defizite in der Vermittlung des europäischen Einigungsprozesses:

Zitat

[…] mir ist aufgefallen, dass ich trotz allem sehr große Wissenslücken habe und die EU einfach nicht ausführlich behandelt wird (Medien, Schule) und Infotexte oft viel zu lang und unverständlich sind.

Zitat einer Schülerin in der Nachbefragung, 18 Jahre

Es wird aber vor allem eine – oftmals erstmalige – Beschäftigung mit Europa auf einer sehr persönlichen Ebene ermöglicht.

Die Erfahrungen des politischen Prozesses und der Verhandlungen sind sehr eindringlich. Explizit wird von jungen Menschen der Ablauf der Abstimmungen, die Bereitschaft zu Verhandlungen und Kompromissen sowie Konfliktbewältigung genannt. Auch wenn es sich nur um eine vereinfachte Simulation des Erweiterungs- und Entscheidungsprozesses auf europäischer Ebene handelt, wird von vielen der Teilnehmenden die Möglichkeit hervorgehoben, sich selbst aktiv an der Diskussion beteiligen zu können. Werden politische Themen von den Jugendlichen meist als theoretisch, uninteressant, langweilig und nicht alltagsrelevant empfunden, betont die Mehrheit der Teilnehmenden, das europabezogene Planspiele Spaß machen und einen lebendigen Eindruck politischer Entscheidungsprozesse vermitteln.

Fazit

Politiksimulationen sollten aufgrund ihrer Vielzahl von Lernzielen und Lerneffekten regelmäßig in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung eingesetzt werden. Dafür müssen einerseits in Schulen mehr Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten und andererseits die schulischen Bedingungen (Zeitfenster und raumdidaktische Erwägungen) der Planspielrealisierung verbessert werden.

Entscheidend ist jedoch eine gute Hinführung zur Politiksimulation, denn nicht jedes Planspiel ist per se gut:

Zitat

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Planspielen war ich der Angelegenheit gegenüber eher skeptisch eingestellt. Während meiner eigenen Schullaufbahn machte ich eher Bekanntschaft mit schlecht vorbereiteten Planspielen, uninteressanten Themen oder anschließend wenig Nutzen. Aber mit den gelernten Hilfestellungen fühle ich mich jetzt bereit. Außerdem habe ich den Eindruck, dass ein gut ausgeführtes Planspiel sowohl dem Lehrer als auch den SuS viel Spaß bereitet, das Klassenklima stärkt und darüber hinaus Wissen tief und langfristig vermitteln kann. Sicherlich sollte man auch die Anzahl der Planspiele nicht überreizen und schließlich lässt sich auch nicht jedes Thema anwenden. Aber wohlüberlegt und gut geplant werde ich mich in meiner Lehrerzukunft sicherlich daran probieren.

O-Ton Lehramtsstudentin Gymnasium, 8.Semester

Simulationen bieten die Möglichkeit, politische Akteure, ihre Interessen und Strategien sowie übergeordnete politische und rechtliche Rahmenbedingungen insbesondere für Jugendliche transparenter zu machen. Durch die Vermittlung von Kenntnissen über die tatsächlich vorhandenen Einflusschancen und Beteiligungsmöglichkeiten am politischen Willensbildung- und Entscheidungsprozess werden kognitive und prozedurale Kompetenzen geschult. Die Erfahrungen des politischen Prozesses und der Verhandlungen sind sehr eindringlich. Explizit wird von Jugendlichen der Ablauf der Abstimmungen, die Bereitschaft zu Verhandlungen und Kompromissen sowie Konfliktbewältigung genannt. Werden politische Themen von den Jugendlichen meist als theoretisch, uninteressant, langweilig und nicht alltagsrelevant empfunden, betont die große Mehrheit der Teilnehmenden, das Simulationen Spaß machen und einen lebendigen Eindruck politischer Entscheidungsprozesse vermitteln.

Eine klare Mehrheit der Befragten würde erneut an Simulationen teilnehmen und schätzt den Lerneffekt als sehr hoch ein. Die Methode wird als Bereicherung für die politische Bildung wahrgenommen. Auch zeigen sich insbesondere Lehrer/-innen über das Engagement von Schülerinnen und Schülern erstaunt, die sich im normalen Unterricht eher zurückhaltend zeigen. Problematisiert wurden jedoch immer wieder die Textlastigkeit und die Zeitdauer.

Fussnoten

Weitere Inhalte

Prof. Dr. Stefan Rappenglück war bis März 2021 Professor für Europäische Studien/Politikwissenschaft an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Geschäftsführender Gesellschafter von Rappenglueck Simulations. Berlin-München und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und an der Hochschule München; Schwerpunkte: Europa, Europavermittlung, Planspiele, Mitglied der Jury des deutschen Planspielpreises, langjährige Erfahrung in Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Politiksimulationen, Ausbildung von Trainerinnen und Trainern.