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Bewerbungsfrist abgelaufen! Einladung zum öffentlichen Ideenwettbewerb anlässlich der UEFA EURO 2024 | Bewegtbild und politische Bildung | bpb.de

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Bewerbungsfrist abgelaufen! Einladung zum öffentlichen Ideenwettbewerb anlässlich der UEFA EURO 2024 „Heimspiel für Vielfalt: Mit Webvideos gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball“

/ 5 Minuten zu lesen

Hier finden Sie alle Informationen und Dokumente zum Ideenwettbewerb. Bewerbungsschluss 27.07.2023.

(© bpb)
  • Was? Webvideo-/Social-Web-Formate zum Thema Antirassismus & Antidiskriminierung im Fußball

  • Wer? Produktionsfirmen, Vereine, Institutionen, Medienschaffende, Creator/-innen

  • Wann? Stufe 1: Bewerbung inkl. Grobkonzept bis zum 27.07.2023,
    Stufe 2: Einreichung Feinkonzept (nach schriftlicher Aufforderung) bis zum 27.08.2023,
    -> Umsetzungszeitraum November 2023 - Juni 2024

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

Der Fachbereich „Zielgruppenspezifische Angebote“ der bpb entwickelt u. a. Medienformate der politischen Bildung, die Jugendliche und junge Erwachsene erreichen sollen, deren politische Meinungs- und Willensbildung eng an die Nutzung des Social Web geknüpft ist. Anlässlich der UEFA EURO 2024 plant die bpb mit einem Ideenwettbewerb zum Thema Antirassismus und Antidiskriminierung im Fußball die Entwicklung und Umsetzung von partizipativen und interaktiven Webvideo-/Social-Web-Formaten. Ziel ist es für Diskriminierung und Rassismus im Fußball zu sensibilisieren.

Im Rahmen des Wettbewerbs können zwei Projekte mit je 100.000 € (inkl. MwSt.) umgesetzt werden.

Was wird gesucht?

Ziel des Ideenwettbewerbs ist die Umsetzung von zwei Webvideo-Projekten im Jahr 2024 zur Veröffentlichung auf YouTube und/oder weiteren Plattformen des Social Web.

Gesucht werden Webvideo-/Social-Web-Formate, die in Zusammenarbeit mit bekannten Persönlichkeiten, reichweitenstarken Vereinen oder Institutionen umgesetzt werden und (mindestens) auf ihren Plattformen erscheinen. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs sind den Formaten bzw. Genres der Projekte keine Grenzen gesetzt, solange sie den Zielsetzungen und Zielgruppen entsprechen. Zu festen Bestandteilen der eingereichten Ideen sollten auch ein Community Management, eine Kommunikations- und Veröffentlichungsstrategie inkl. Werbebudget (Social Advertising) sowie die Qualitätssicherung des Projekts mitgedacht werden.

Eine zentrale Grundlage der Arbeit der bpb ist der sogenannte Beutelsbacher Konsens von 1976. Kurz gefasst enthält dieser Konsens drei Elemente:

  1. Überwältigungsverbot: Keine Behinderung bei der Gewinnung eines eigenen Urteils. Es muss verhindert werden, die Zielgruppe im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln.

  2. Kontroversitätsgebot: Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss kontrovers dargestellt werden. Es müssen unterschiedliche Standpunkte und Alternativen aufgezeigt werden, um Indoktrination zu verhindern.

  3. Schüler/-innenorientierung: Befähigung, eine politische Situation und die eigene Interessenslage zu analysieren. Dies soll im weiteren Schritt auch dazu dienen, an gesellschaftspolitischen Prozessen teilzuhaben, oder diese mitzugestalten.

Die Auftragnehmer der bpb sind aufgefordert, diesen Prinzipien jederzeit Rechnung zu tragen. Das bedeutet auch, dass jeweils aktuelle Forschungs- und Wissenschaftsstände zu berücksichtigen sind. Werden Gutachter/-innen oder Expert/-innen miteinbezogen, sollen diese über eine hohe wissenschaftliche Eignung verfügen und mit den oben genannten Grundsätzen vertraut sein. Falsche oder nicht vom Grundgesetz gedeckte Inhalte sollen nicht gezeigt werden, damit es nicht zu einer Manifestation von Stereotypen kommt.

Die bpb verfolgt einen diversitätsorientierten und diskriminierungssensiblen Ansatz, sowohl mit Blick auf Teilnehmende als auch die Produktionen.

Wer ist die Zielgruppe?

  • Primäre Zielgruppe: Fußballinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren, die politische Informationen maßgeblich über soziale Medien beziehen und klassische Angebote der politischen Bildung nur begrenzt wahrnehmen.

  • Sekundäre Zielgruppe: junge Menschen zwischen 28 und 34 Jahren, die zur Informations- und Meinungsbildung primär Netzwerke und Kommunikationsplattformen des Social Web nutzen.

Was sind die Ziele?

  • Sensibilisierung für Diskriminierung und Rassismus im Fußball

  • Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themenkomplexen unter Bezugnahme der Lebenswelten der Zielgruppe

Wer kann sich bewerben?

Eingeladen zur Bewerbung sind Produktionsfirmen, Vereine, Institutionen, Medienschaffende und Creator/-innen, die Erfahrungen mit der Konzeption, Realisierung und Bewerbung von Webvideos im Social Web sowie in der Produktion von (Bildungs-)Formaten für junge Zielgruppen haben.

Welche Themen sollen konkret behandelt werden?

Das Thema Antirassismus und Antidiskriminierung im Fußball kann mit unterschiedlichen Schwerpunkten beleuchtet werden. Die vorgeschlagenen Projekte sollen darauf abzielen, für das Thema zu sensibilisieren und dazu aufrufen, gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen. Mögliche Themen können sein: Hass im Netz gegen Fußballer/-innen, Diversität auf dem Feld, Fußball und LGBTQIA+, Diskriminierungserfahrungen von Frauen im Fußball oder Rassismus-Kritik in den Fankurven und auf dem Platz.

Wie genau verläuft der Ideenwettbewerb und wohin schicke ich meine Bewerbung?

Der Ideenwettbewerb wird in einem dreistufigen Auswahlverfahren durchgeführt.

Stufe 1

  • Bitte schicken Sie uns bei Interesse folgende Unterlagen zu:

    1. Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular.

    2. Ihr Grobkonzept zur Formatidee (max. 2 Seiten / je Seite 1.800 Zeichen ohne Leerzeichen). Dieses sollte ein möglichst lebendiges Bild von Ihrem Vorhaben zeichnen, die genaue Ausgestaltung ist Ihnen jedoch überlassen.

  • Die vollständigen Unterlagen senden Sie bitte per E-Mail mit dem Betreff „Bewerbung Ideenwettbewerb UEFA EURO 2024“ bis zum 27.07.2023 an: E-Mail Link: bewegtbild@bpb.de

  • Bewerber/-innen haben die Möglichkeit, per E-Mail Rückfragen an bewegtbild@bpb.de (Betreff: Rückfragen Ideenwettbewerb UEFA EURO 2024) zu stellen. Bitte lassen Sie uns diese bis spätestens 10 Tage vor Ende der Teilnahmefrist zukommen, da die Antworten bis spätestens 6 Tage vor Fristablauf über Interner Link: www.bpb.de/webvideo online veröffentlicht werden.

Stufe 2

Auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und einer Eignungsprüfung werden bis zu sechs Bewerbungen mit Hilfe der im Bewerbungsformular beigefügten Matrix-Bewertung ausgewählt. Eine Information, ob Sie mit Ihrer Bewerbung zur zweiten Stufe eingeladen sind, erhalten Sie bis zum 04.08.2023.

    Sie haben dann bis zum 27.08.2023 Zeit, nachstehende Unterlagen einzureichen. Wichtig: Senden Sie uns die folgenden Dokumente erst nach gesonderter schriftlicher Aufforderung (per E-Mail) zu. Weitere Hinweise zu den inhaltlichen Anforderungen finden Sie im Bewerbungsformular ab Seite 14.
    1. Ein Feinkonzept (ca. 14-18 Seiten à 1.800 Zeichen exkl. Leerzeichen, inkl. eines konkreten und verbindlichen Zeit- und Kostenplans). Bitte machen Sie grundlegende Änderungen zu den Angaben im Bewerbungsformular und Grobkonzept kenntlich, sollten sich diese in der Zwischenzeit ergeben haben.

    2. Kreativteil: Einreichung eines Videopiloten (30 Sek. bis 2:30 Minuten) des eingereichten Formats.

    3. Verpflichtungserklärung: Bitte fügen Sie mithilfe des beigefügten Formulars die schriftliche Verpflichtungserklärung projektbeteiligter Multiplikator/-innen bzw. Creator/-innen bei.

    Die Auswahl geeigneter Formate wird anhand der veröffentlichten Bewertungskriterien im Bewerbungsformular durch die bpb erfolgen.

Stufe 3

  • Für Stufe 3 werden Bewerber/-innen schriftlich benachrichtigt, mit denen die bpb endgültige Verhandlungen für die Umsetzung des eingereichten Feinkonzeptes aufnehmen möchte.

  • Nach Abschluss der Verhandlungen (voraussichtlich ab Ende September) erfolgt die finale Angebotsaufforderung im Rahmen von zwei Verhandlungsvergaben (je Projekt eine) auf Basis der eingereichten Dokumente (inkl. Zeitplan).

  • Vorgesehen ist die Beauftragung und Produktion für November 2023 und die Veröffentlichung im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2024.

  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Beauftragung.

  • Die eingereichten Konzepte werden vertraulich behandelt.

Wird die Einreichung honoriert?

Die Einreichung des Bewerbungsformulars sowie Grobkonzeptes in Stufe 1 wird nicht honoriert. In Stufe 2 wird die Abgabe eines nach Aufforderung erstellten Feinkonzepts inkl. Kreativteil (Videopilot) und Verpflichtungserklärung mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.500 € (exkl. MwSt.) vergütet.

Häufig gestellte Fragen

Ist es möglich, mehr als ein Projekt einzureichen?

Ja, das ist möglich. Bitte füllen Sie pro Projektidee ein neues Bewerbungsformular aus und geben Sie je ein entsprechendes Grobkonzept ab. Bitte beachten Sie, dass wir gemäß der Bewertungsmatrix und der Ausschreibungshinweise jedes Projekt als Einzelidee bewerten, um sie mit allen anderen Einreichungen vergleichen zu können.

Fussnoten

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