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Quiz: Von Kinderbuch-Apps bis Medienkompetenz | Smart Kids | bpb.de

Was bedeutet Pädagogik der Vielfalt und welche Funktionen kann eine Kindersuchmaschine haben? Testen Sie Ihr Wissen zum Thema Smart Kids mit unserem Quiz!

Quiz: Von Kinderbuch-Apps bis Medienkompetenz (Dierk Schaefer / bearbeitet / Externer Link: Flickr / Externer Link: CC BY 2.0 )

Was bedeutet Pädagogik der Vielfalt und welche Funktionen kann eine Kindersuchmaschine haben? Testen Sie Ihr Wissen zum Thema Smart Kids mit unserem Quiz!

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1. Wie viel Prozent der Haushalte mit 6- bis 13-Jährigen hat einen Internetzugang?

Erläuterung

Die Externer Link: KIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hat den Medienumgang von 6- bis 13-Jährigen in Deutschland untersucht. 97 Prozent der Haushalte sind demzufolge mit Internet ausgestattet. Laut der Externer Link: JIM-Studie 2017 sind es im Folgejahr sogar schon 98 Prozent.

Mehr Informationen finden Sie Interner Link: hier.

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2. Wie viel Prozent der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern länger als eine halbe Stunde pro Tag?

Erläuterung

Die Externer Link: BLIKK-Studie 2017 befragte für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit 5.573 Eltern und deren Kinder. Demnach nutzen 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter (2 bis 5 Jahre) das Smartphone ihrer Eltern länger als 30 Minuten pro Tag.

Mehr Informationen finden Sie Interner Link: hier.

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3. In welchem Jahr wurde die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) verabschiedet, die auch die Grundlage für die Umsetzung von Kinderrechten im Netz bildet?

Erläuterung

Die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) wurde 1989 verabschiedet – im selben Jahr, in dem der Programmcode entwickelt wurde, der als World Wide Web das Internet weltweit zugänglich machte. Damals spielte das Internet noch keine Rolle für die UN-KRK, viele Artikel haben trotzdem einen direkten Bezug zur digitalen Welt und bilden die Basis für die heutige Umsetzung von Kinderrechten im Netz.

Mehr Informationen finden Sie Interner Link: hier.

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4. Was macht die Kindersuchmaschine fragFinn nicht?

Erläuterung

Die Kindersuchmaschine fragFinn ermöglicht Kindern den Zugriff auf 5.000 Online-Angebote, die auf einer sogenannten Whitelist stehen – also als für Kinder geeignet eingestuft wurden. Daneben bietet die Webseite zwölf Erklärvideos zu Themen rund um das Internet sowie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Ein Warnsignal gibt es jedoch nicht.

Mehr Informationen finden Sie Interner Link: hier.

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5. Was hebt der Erziehungswissenschaftler und Mitbegründer der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) Dieter Baacke bei seiner Definition der "Medienkompetenz" besonders hervor?

Erläuterung

Der Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer Dieter Baacke gliederte den Begriff der Medienkompetenz in vier Dimensionen: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung. Ihm zufolge umfasst Medienkompetenz nicht nur die Fähigkeit, Medien passiv zu nutzen, sondern auch als handelndes Subjekt zu kommunizieren, kritische Distanz zu wahren und selbst kreativ zu werden.

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6. Was passt nicht zum Ansatz der "Pädagogik der Vielfalt"?

Erläuterung

Die Pädagogik der Vielfalt geht davon aus, dass Kinder bereits Vorurteile haben und sich schon in jungen Jahren damit auseinandersetzen sollten. Erzieherinnen und Erzieher sollten demnach in bestimmten Situationen eingreifen, erklären und die Situation moderieren, um mit den Kindern gemeinsam eine Lösung zu finden.

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7. Was beinhaltet der Anti-Bias-Approach der US-amerikanischen Pädagogin und Aktivistin Louise Derman-Sparks?

Erläuterung

Louise Derman-Sparks entwickelte den Anti-Bias-Approach Anfang der 1980er Jahre gemeinsam mit Carol Brunson Philips und anderen Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums am Pacific Oak College in Kalifornien. Der Ansatz geht davon aus, dass auch Kinder bereits Stereotype und diskriminierendes Verhalten verinnerlicht haben können. Um dem entgegen zu wirken, sollen Kinder möglichst früh positive Erfahrungen mit Vielfalt machen und lernen, sich kritisch mit Vorurteilen auseinanderzusetzen.

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8. Welches innovative Fortbildungs- und Lehr-Konzept wird an verschiedenen Schulen in der Praxis erprobt, um Lehrende dabei zu unterstützen, mit der Digitalisierung Schritt zu halten?

Erläuterung

Da sich Schülerinnen und Schüler als "Digital Natives" häufig besser mit IT und Technik auskennen als das Lehrpersonal, experimentieren einige Schulen mit einem Rollentausch: Die Lernenden werden zu Lehrenden. So zum Beispiel am Otto-Nagel-Gymnasium in Berlin: Dort unterrichten seit 2012 Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte. In den Unterrichtsstunden geht es zum Beispiel darum, wie man ein Smartboard nutzt, wie das Backend der Webseite gepflegt wird und wie die Veranstaltungstechnik funktioniert.

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9. Welches Kriterium trägt dazu bei, dass eine Kinderbuch-App für Kinder geeignet ist?

Erläuterung

Laut Lukas Heymann von der Stiftung Lesen sollten Kinderbuch-Apps keine Werbung und keine In-App-Käufe enthalten. Animationen und interaktive Elemente dürfen zwar eingesetzt werden, allerdings nicht beliebig und in großer Zahl, sondern nur, wenn sie die Geschichte fortführen oder etwas dazu beitragen. Zwingend notwendig dagegen ist, dass die App den Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt.

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Ihre Auswertung

1. Wie viel Prozent der Haushalte mit 6- bis 13-Jährigen hat einen Internetzugang?

Erläuterung

Die Externer Link: KIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hat den Medienumgang von 6- bis 13-Jährigen in Deutschland untersucht. 97 Prozent der Haushalte sind demzufolge mit Internet ausgestattet. Laut der Externer Link: JIM-Studie 2017 sind es im Folgejahr sogar schon 98 Prozent.

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2. Wie viel Prozent der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern länger als eine halbe Stunde pro Tag?

Erläuterung

Die Externer Link: BLIKK-Studie 2017 befragte für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit 5.573 Eltern und deren Kinder. Demnach nutzen 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter (2 bis 5 Jahre) das Smartphone ihrer Eltern länger als 30 Minuten pro Tag.

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3. In welchem Jahr wurde die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) verabschiedet, die auch die Grundlage für die Umsetzung von Kinderrechten im Netz bildet?

Erläuterung

Die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) wurde 1989 verabschiedet – im selben Jahr, in dem der Programmcode entwickelt wurde, der als World Wide Web das Internet weltweit zugänglich machte. Damals spielte das Internet noch keine Rolle für die UN-KRK, viele Artikel haben trotzdem einen direkten Bezug zur digitalen Welt und bilden die Basis für die heutige Umsetzung von Kinderrechten im Netz.

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4. Was macht die Kindersuchmaschine fragFinn nicht?

Erläuterung

Die Kindersuchmaschine fragFinn ermöglicht Kindern den Zugriff auf 5.000 Online-Angebote, die auf einer sogenannten Whitelist stehen – also als für Kinder geeignet eingestuft wurden. Daneben bietet die Webseite zwölf Erklärvideos zu Themen rund um das Internet sowie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Ein Warnsignal gibt es jedoch nicht.

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5. Was hebt der Erziehungswissenschaftler und Mitbegründer der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) Dieter Baacke bei seiner Definition der "Medienkompetenz" besonders hervor?

Erläuterung

Der Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer Dieter Baacke gliederte den Begriff der Medienkompetenz in vier Dimensionen: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung. Ihm zufolge umfasst Medienkompetenz nicht nur die Fähigkeit, Medien passiv zu nutzen, sondern auch als handelndes Subjekt zu kommunizieren, kritische Distanz zu wahren und selbst kreativ zu werden.

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6. Was passt nicht zum Ansatz der "Pädagogik der Vielfalt"?

Erläuterung

Die Pädagogik der Vielfalt geht davon aus, dass Kinder bereits Vorurteile haben und sich schon in jungen Jahren damit auseinandersetzen sollten. Erzieherinnen und Erzieher sollten demnach in bestimmten Situationen eingreifen, erklären und die Situation moderieren, um mit den Kindern gemeinsam eine Lösung zu finden.

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7. Was beinhaltet der Anti-Bias-Approach der US-amerikanischen Pädagogin und Aktivistin Louise Derman-Sparks?

Erläuterung

Louise Derman-Sparks entwickelte den Anti-Bias-Approach Anfang der 1980er Jahre gemeinsam mit Carol Brunson Philips und anderen Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums am Pacific Oak College in Kalifornien. Der Ansatz geht davon aus, dass auch Kinder bereits Stereotype und diskriminierendes Verhalten verinnerlicht haben können. Um dem entgegen zu wirken, sollen Kinder möglichst früh positive Erfahrungen mit Vielfalt machen und lernen, sich kritisch mit Vorurteilen auseinanderzusetzen.

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8. Welches innovative Fortbildungs- und Lehr-Konzept wird an verschiedenen Schulen in der Praxis erprobt, um Lehrende dabei zu unterstützen, mit der Digitalisierung Schritt zu halten?

Erläuterung

Da sich Schülerinnen und Schüler als "Digital Natives" häufig besser mit IT und Technik auskennen als das Lehrpersonal, experimentieren einige Schulen mit einem Rollentausch: Die Lernenden werden zu Lehrenden. So zum Beispiel am Otto-Nagel-Gymnasium in Berlin: Dort unterrichten seit 2012 Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte. In den Unterrichtsstunden geht es zum Beispiel darum, wie man ein Smartboard nutzt, wie das Backend der Webseite gepflegt wird und wie die Veranstaltungstechnik funktioniert.

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9. Welches Kriterium trägt dazu bei, dass eine Kinderbuch-App für Kinder geeignet ist?

Erläuterung

Laut Lukas Heymann von der Stiftung Lesen sollten Kinderbuch-Apps keine Werbung und keine In-App-Käufe enthalten. Animationen und interaktive Elemente dürfen zwar eingesetzt werden, allerdings nicht beliebig und in großer Zahl, sondern nur, wenn sie die Geschichte fortführen oder etwas dazu beitragen. Zwingend notwendig dagegen ist, dass die App den Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt.

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