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Was passiert in der Schule im Katastrophenfall? Werkstatt recherchiert

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Sechs Jahre nach dem ersten Corona-Lockdown hat die TU Dresden ein Katastrophen Curriculum entwickelt, das Schulen in Krisen unterstützen soll.

Eine pädagogische Handreichung zu Krisenmanagement in der Schule. (© Getty Images Signature / Canva)

Das „Katastrophen Curriculum“ ist als Bildungsangebot für Krisenzeiten gedacht und wurde von einer Projektgruppe an der TU Dresden unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Besand gemeinsam mit Studierenden, dem Landesschülerrat Sachsen, Eltern sowie Schulleitungen und Lehrkräften entwickelt.

Es besteht aus drei Teilen:

  • einem pädagogischen Leitfaden

  • einem Lehrplan

  • einem Notfallschulheft für Schülerinnen und Schüler

Das Curriculum im Detail

Das Curriculum sieht Schulen als „stabile Ankerpunkte“ und Lehrkräfte als „First Responder“ und geht in der pädagogischen Handreichung darauf ein, welche wichtige Rolle Schulen im Krisenmanagement und in der Krisenkommunikation spielen. Der Lehrplan reduziert den Stoff bewusst nicht auf die Hauptfächer, sondern strebt eine ganzheitliche Sicht an.

Im Fokus stehen praktische Fähigkeiten wie z.B. Erste Hilfe und das Erkennen von Desinformation, aber auch Themen wie Gerechtigkeit, Verantwortung und Menschenrechte in Krisenzeiten. Das Notfallschulheft enthält Arbeitsblätter, Platz zum Reflektieren und zur Gefühlsregulation.

Ziel des Curriculums

Die Entwicklerinnen und Entwickler des Curriculums möchten nicht alarmieren, sondern dazu beitragen, dass Schulleitungen und Lehrkräfte in Krisen vorbereitet sind und handlungsfähig bleiben.

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