Der Koalitionsvertrag sieht die Einführung einer bundesweiten Schüler-ID vor. Ziel ist es, die Bildungswege von Kindern und Jugendlichen genauer abzubilden. Denn ein Bildungsverlaufsregister könnte Daten von Schülerinnen und Schülern bündeln. Bildungswege sollen über Schulformen und Bundesländer hinweg statistisch erfasst werden und die Daten als Grundlage der Bildungspolitik dienen.
Kommt das Bildungs-Register?
Mit der Schüler-ID sollen Bildungsverlaufsdaten gespeichert werden. Lizenz: cc by-sa/4.0/deed.de
Mit der Schüler-ID sollen Bildungsverlaufsdaten gespeichert werden. Lizenz: cc by-sa/4.0/deed.de
Laut Martin Pfafferott und Dirk Zorn von der Bertelsmann Stiftung könnte mit technischer Infrastruktur wie einer Schüler-ID das Schulsystem datengestützt gesteuert und Ressourcen gezielt verteilt werden. Bildungsverlaufsdaten könnten helfen, kritische Übergänge früher zu erkennen und anonymisierte Daten machten sichtbar, welche Unterstützung tatsächlich wirkte - so könnten beispielsweise Schulabbrüche verhindert werden.