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Verfügbare Filme im Überblick

DEFA & Dokumentarfilm im Zeichen der Wende Einführung DEFA-Dokumentarfilme zur Wende Interview: Dieter Schumann "Winter adé" Interview: Helke Misselwitz Die Leipzig-Filme Interview: Andreas Voigt Die Neustadt-Trilogie Interview: Thomas Heise Unterrichtsmaterial Filmliste

Verfügbare Filme im Überblick

/ 3 Minuten zu lesen


Winter adé

DDR 1988
Regie: Helke Misselwitz
Drehbuch: Helke Misselwitz, Gudrun Plenert
Kamera: Thomas Plenert
Montage: Helke Misselwitz
Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Spieldauer: 01:52:00

Im Jahr vor dem Mauerfall fährt Regisseurin Helke Misselwitz mit der Bahn durch die DDR. Auf ihrer Reise trifft sie unterschiedliche Frauen und Mädchen, die über ihren Alltag, ihre Sorgen und Hoffnungen in der DDR der 1980er-Jahre sprechen.

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Flüstern & Schreien

DDR 1988
Regie: Dieter Schumann
Drehbuch: Dieter Schumann, Jochen Wisotzki
Kamera: Michael Lösche
Montage: Ingeborg Marszalek, Karin Schöning
Spieldauer: 02:00:00

"Dieser film muß laut gehört werden!“ – Das Insert zu Beginn des dokumentarischen "Rock-Reports" ist Programm. Regisseur Dieter Schumann begleitet Bands wie Feeling B oder Silly bei ihren Konzerten in der DDR, die sich im Aufruhr befindet.

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Die Leipzig-Filme von Andreas Voigt

Leipzig im Herbst

DDR 1989
Regie & Buch: Gerd Kroske, Andreas Voigt
Kamera: Sebastian Richter
Montage: Manuela Bothe, Karin Schöning
Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Spieldauer: 00:51:32

Andreas Voigt und Gerd Kroske waren im Oktober und November 1989 mit der Kamera dabei, als Hundertausende in Leipzig gegen die politischen Verhältnisse in der DDR demonstrierten.

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Externer Link: Die Leipzig-Filme (1986-1997) als DVD bei absolut MEDIEN

Glaube Liebe Hoffnung

D 1994
Regie & Buch: Andreas Voigt
Kamera: Sebastian Richter
Montage: Angela Wendt
Produktion: Herbert Kruschke, Klaus-Dieter Schmutzer
Spieldauer: 01:28:00

Leipzig 1992. Über ein Jahr hinweg begleitet Regisseur Andreas Voigt Jugendliche aus dem rechts- und linksextremen Milieu und schildert deren Alltag, der von Wut, Hass, Ängsten und Träumen geprägt ist.

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Alles andere zeigt die Zeit

D 2015
Regie & Drehbuch: Andreas Voigt
Kamera: Sebastian Richter
Montage: Kathrin Dietzel
Produktion: Klaus-Dieter Schmutzer
Spieldauer: 01:39:00

Ende 1989, direkt nach dem Fall der Mauer, begann Andreas Voigt die Geschichten und Schicksale von jungen Menschen aus Leipzig aufzuzeichnen. Über 25 Jahre hinweg zeichnet der Film drei unterschiedliche Lebenswege im wiedervereinigten Deutschland nach.

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Filme von Thomas Heise

Imbiss-Spezial

DDR 1990
Regie & Buch: Thomas Heise
Kamera: Sebastian Richter
Montage: Karin Wudtke
Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Spieldauer: 00:27:00

Der Dokumentarfilm ist Thomas Heises Abschlussfilm an der Akademie der Künste und gilt als einer der wichtigsten "Wendefilme". An einem Imbiss-Stand nimmt der Regisseur die vielfältigen, kleinen Ereignisse und Sorgen der Menschen auf – in einer Umbruchszeit für Staat und Gesellschaft.

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Eisenzeit

D 1991
Regie: Thomas Heise
Buch: Thomas Heise, Sebastian Richter
Kamera: Sebastian Richter
Montage: Karin Schöning
Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Spieldauer: 01:27:00

Nach der Wende nimmt Thomas Heise ein Projekt von Anfang der 1980er-Jahre wieder auf, das aus politischen Gründen damals nicht realisiert werden konnte: Ein Film über vier Jugendliche im Jahrzehnt vor der Wende und ihre Schwierigkeiten mit dem Staat, der Gesellschaft und ihren Familien. Ein desillusionierter Blick auf unerfüllte Utopien und zerbrochene Lebensentwürfe.

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Stau – Jetzt geht's los

D 1992
Regie & Drehbuch: Thomas Heise
Kamera: Sebastian Richter
Montage: Karin Geiß
Produktion: ö-Film Frank Löprich & Katrin Schlösser Filmproduktion, Berlin
Spieldauer: 01:25:00

Halle-Neustadt 1992: In seinem kontrovers diskutierten Dokumentarfilm begleitet Regisseur Thomas Heise fünf rechtsextreme Jugendliche mit der Kamera und forscht in langen Interviews nach den Ursachen ihrer politischen Orientierung.

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Neustadt. Stau – Der Stand der Dinge

D 2000
Regie & Drehbuch: Thomas Heise
Kamera: Peter Badel
Montage: Gudrun Steinbrück
Produktion: ö-Filmproduktion Löprich & Schlösser GmbH, Berlin in Co-Produktion mit Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Leipzig
Spieldauer: 01:30:00

Zur Jahrtausendwende kehrt Thomas Heise nach Halle-Neustadt zurück und trifft die rechtsextremen Jugendlichen wieder, die er 1992 proträtiert hat. Wie haben sich die Stadt und die Situation der dort lebenden Menschen in der Nachwendezeit verändert?

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Kinder. Wie die Zeit vergeht.

D 2007
Regie & Drehbuch: Thomas Heise
Kamera: Börres Weiffenbach
Montage: Karin Schöning, Trevor Hall
Mitwirkende: Jeanette Gleffe, Tommy Gleffe, Paul Gleffe, Heinz Gleffe, Ingrid Gleffe
Produktion: Ma.Ja.De. Filmproduktion GmbH, Leipzig in Co-Produktion mi ö-Filmproduktion Löprich & Schlösser GmbH, Berlin und Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Leipzig, in Zusammenarbeit mit Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln
Spieldauer: 01:26:00

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Dieser Artikel erschien erstmals am 2.8.2018 auf kinofenster.de, dem Onlineportal für Filmbildung der Bundeszentrale für politische Bildung.