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Grenznutzen

G. ist ein ökonomischer Begriff, der von der Erkenntnis ausgeht, dass mit zunehmendem Verbrauch der Nutzen eines Gutes für das konsumierende Individuum abnimmt. G. bezeichnet den Nutzenzuwachs, der durch die jeweils letzte verbrauchte Einheit erzielt wurde (z. B.: Wie viel mehr an Genuss bringt das zehnte gegenüber dem neunten Glas Wein?). Politisch-ökonomisch ist dieses Gesetz auch deshalb interessant, weil es zu verstehen hilft, warum (zunächst sehr) engagierte Individuen nach anfänglichen Erfolgen ihrer Aktivitäten (z. B. in einer Bürgerinitiative) in ihrem Engagement nachlassen (sodass schließlich nur eine aktive Minderheit übrig bleibt).

Siehe auch:
Gesetz
Bürgerinitiative
Minderheit
Güter

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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