Policy cycle

[engl.: Politikzyklus] Der P. c. ist ein politikwissenschaftliches Modell, das politisches Handeln von Regierungen prozessual in verschiedene Phasen aufteilt und i. d. R. kreisförmig (als Zyklus) darstellt. Am Häufigsten wird eine Aufteilung in sechs Phasen verwendet: 1) Problemformulierung (ein politisches Problem wird erkannt), 2) Agenda Setting (das Problem wird auf die politische Tagesordnung gesetzt), 3) Politikformulierung (es werden Entscheidungen über konkrete Maßnahmen zu Lösung des Problems getroffen), 4) Implementation (die Maßnahmen werden – i. d. R. von Verwaltungen – in die Praxis umgesetzt), 5) Evaluation (es wird geprüft und bewertet, welchen Erfolg die Maßnahmen haben), 6) Terminierung (die Maßnahme kann beendet werden, wenn das Ausgangsproblem gelöst ist) oder Problem(Re-)Formulierung (das Ausgangsproblem konnte nicht (völlig) gelöst werden, der Zyklus beginnt erneut).

Siehe auch:
Regierung
Agenda Setting
Entscheidung
Implementation
Evaluierung/Evaluation
Politikfeldanalyse
Politikwissenschaft

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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