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Soziale Bewegungen

S. B. entstehen aufgrund (gravierender) gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Veränderungen, reagieren auf Missstände und propagieren oft eigene (gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische) Gegenentwürfe. Zu unterscheiden sind frühe S. B., wie z. B. die Arbeiterbewegung, die neuen Organisationsformen, wie Gewerkschaften, (Konsum-) Genossenschaften und die Sozialdemokratie zur Vertretung der politischen Interessen dieser neuen sozialen Schicht begründeten. Als neue S. B. werden dagegen soziale und politische Protestgruppen bezeichnet, die sich in der Folge der Studentenbewegung entwickelten (z. B. Umwelt-, Friedens-, und Frauenbewegung, Selbsthilfe- oder Schwulen- und Lesbengruppen).

Siehe auch:
Arbeiterbewegung
Gewerkschaften
Genossenschaft
Interessen
Schicht/Schichtung
Frauenbewegung
Zivilgesellschaft

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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