Erpressung

Nötigung mit dem Zweck der Bereicherung, wobei dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen ein Nachteil zugefügt wird. Sofern der Täter allerdings glaubt, einen Anspruch auf das durch die E. Erlangte zu haben, fehlt es an der Nachteilszufügungsabsicht und die Strafbarkeit (jedenfalls wegen E.) entfällt.

Siehe auch:
Nötigung
Vermögen
Anspruch
Strafbarkeit

Quelle: Das Rechtslexikon. Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge. Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. , Bonn, 1. Auflage, September 2019. Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung.



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