bpb-Publikationen

Schriftenreihe (Bd. 10590)

Das Auto im digitalen Kapitalismus

Das Auto im digitalen Kapitalismus

Wenn Algorithmen und Daten den Verkehr bestimmen

Auch die Mobilität erlebt derzeit einen "disruptiven Wandel" - autonomes Fahren, vernetzte Verkehrswege und Emmissionsfreiheit sind in Reichweite. Eine Auseinandersetzung mit den Risiken ist notwendig, um verantwortungsvoll die Weichen stellen zu können.

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Inhalt

Das Automobil – es vereint die Sehnsucht nach Autonomie und Mobilität und ist das Symbol des Fortschritts im 20. Jahrhundert schlechthin. Motorisierte Individualfahrzeuge und die damit zusammenhängende und dafür erforderliche Infrastruktur prägen weltweit Stadt- und Landschaftsbilder. Ihre Schattenseiten – Schadstoffe, Klimaeffekte, Unfallgefahren – sind längst bekannt. Ein "disruptiver Wandel" zeichnet sich ab, in dem die meist von Amateuren gesteuerten erdölbetriebenen "Bomben auf Rädern" (Alexis Madrigal) abgelöst werden von emissionsfreien, vollautomatischen und digital vernetzten Fahrzeugen. Plattformökonomie und algorithmengestützte künstliche Intelligenz lauten hier die neuen Prinzipien, die großen Vorreiter sind Tesla, Google (Waymo) und Uber und einige weitere Konzerne in den USA oder China. Das Potenzial zur verbesserten Ressourcennutzung und damit zur Nachhaltigkeit ist da, so Timo Daum, doch gehe es diesen Akteuren zumindest ebenso um das Ziel, die Hoheit über den Verkehr der Zukunft zu erlangen. Mit der Möglichkeit der Monopolbildung im Bereich der Mobilität und ihren Gefahren sollten wir uns daher bereits jetzt auseinandersetzen.



Autor: Timo Daum, Seiten: 192, Erscheinungsdatum: 04.01.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10590