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Schriftenreihe (Bd. 10670)

Das Ende des Geldes, wie wir es kennen

Das Ende des Geldes, wie wir es kennen

Der Angriff auf Bargeld, Zinsen und Staatswährungen

Befinden wir uns gerade in einem Umbruch des Geldsystems? Das Buch zeigt, welche neue Währungen sich gerade herausbilden - und wie sich diese auswirken könnten.

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Inhalt

Recheneinheit, Zahlungsmittel und Wertanlage: Geld ist seit jeher vor allem ein Werkzeug. Innovationen im Finanzwesen waren Voraussetzung für eine komplexere Arbeitsteilung, Investitionen und Handel und damit entscheidend für wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritt. Inzwischen aber befinde sich, so Alexander Hagelüken, das Wesen des Geldes in einem radikalen Wandel: Neue Digitalwährungen greifen Staatswährungen an, Digitalkonzerne attackieren das Bargeld und Sparende sehen ihre Ersparnisse durch Niedrigzinsen stagnieren oder sogar schrumpfen. Dies beeinflusse die kollektive Einstellung zum Geld, das als soziale Übereinkunft vor allem auf Vertrauen baue und gerade dadurch anfällig für Krisen sei. Hagelüken beleuchtet die historische Entwicklung und Bedeutung des Geldes, seine Krisen und Umbrüche sowie den aktuellen epochalen Einschnitt und spricht sich für eine breitere Finanz- und Wirtschaftsbildung aus. Von einem fundierten Verständnis des Finanzsystems hänge es ab, ob Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Finanzen sinnvoll absichern, die Geld- und Wirtschaftsordnung demokratisch mitgestalten und sich vor populistisch verkürzten Erklärungen oder der wachsenden Macht großer Konzerne schützen können.

  • www.bpb.de/shop/buecher/zeitbilder/322782/finanzwirtschaft
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    Autor: Alexander Hagelüken, Seiten: 222, Erscheinungsdatum: 29.10.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10670