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Schriftenreihe (Bd. 10715)

Hungerwinter

Hungerwinter

Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47

In den Trümmern des verlorenen Krieges, in einem der kältesten Winter seit Jahrzehnten in Deutschland, verletzt, ohne Obdach und Nahrung, auf der Flucht: Im Winter 1946/47 erfroren oder verhungerten mehrere hundertausend Menschen, vor allem Alte, Kranke, Frauen und Kinder. Zeitzeugen berichten.

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Inhalt

Der Winter 1946/47 war einer der kältesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Krieg war verloren, Deutschland ein besetztes, zerstörtes Land, in dem es an allem fehlte. Zudem suchten Millionen von Flüchtlingen aus dem Osten auf dem Land und in den zerbombten Städten nach einer Bleibe. Mit dem Zusammenbruch jedweder Infrastruktur und sozialer Systeme verschlechterte sich die Situation noch einmal dramatisch. Als dann eine vier Monate andauernde extreme Kältephase über die obdachlosen, hungernden und frierenden Menschen hereinbrach, starben mehrere hunderttausend, vor allem Alte, Kranke, Frauen und Kinder, an Unterernährung, Erfrierung oder Krankheit. Die meisten Überlebenden verdrängten jahrzehntelang ihre Erinnerungen. Alexander Häusser und Gordian Maugg haben Zeitzeugen befragt und ihre Berichte zu einem eindringlichen Buch zusammengefasst.



Autor: Alexander Häusser / Gordian Maugg, Seiten: 240, Erscheinungsdatum: 21.04.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10715