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Wohlstand messen

Wohlstand ohne Wachstum? Editorial Welches Wachstum und welchen Wohlstand wollen wir? - Essay Wachstum und Herrschaft - Essay Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität: aktuelle Debatten Wert des Wachstums: Kompass für eine Kontroverse Wohlstand messen Wohlstand und Umweltverbrauch entkoppeln Wir brauchen neue Indikatoren – und ein Glücks-Audit für die Politik! - Essay "Wohlstand ohne Wachstum“ braucht gleichmäßige Einkommensverteilung Nachhaltigkeit als Herausforderung für die marktwirtschaftliche Ordnung. Ein Plädoyer Wachstum für alle? Nachhaltiger Konsum Faires Wachstum und die Rolle der Unternehmen

Wohlstand messen

Beate Jochimsen

/ 10 Minuten zu lesen

Die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ soll unter anderem identifizieren, was den Wohlstand und die Lebensqualität unserer Gesellschaft ausmacht oder wie sich unsere Wirtschaft entwickeln muss, um Wohlstand und gesellschaftlichen Fortschritt für alle Menschen in unserem Land zu ermöglichen, ohne dabei unsere Lebensgrundlagen aufzuzehren. Um dieser vielschichtigen Aufgabe gerecht werden zu können, wurden fünf Projektgruppen gebildet, die sich mit je eigenen Schwerpunkten dem Thema nähern. Die Projektgruppe 2 beschäftigt sich mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Wohlstands- beziehungsweise Fortschrittsindikators oder -indikatorensatzes. Dieser soll ein Fundament schaffen, auf welchem – basierend auf ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien – politische Entscheidungen gefällt und bewertet werden können. Bei der Zusammenstellung der Indikatoren sind insbesondere folgende Aspekte zu beachten: materieller Lebensstandard, Zugang zu und Qualität von Arbeit, gesellschaftliche Verteilung von Wohlstand, soziale Inklusion und Kohäsion, intakte Umwelt und Verfügbarkeit begrenzter natürlicher Ressourcen, Bildungschancen und Bildungsniveau, Gesundheit und Lebenserwartung, Qualität öffentlicher Daseinsvorsorge, sozialer Sicherung und politischer Teilhabe sowie subjektiv von den Menschen erfahrene Lebensqualität und Zufriedenheit.

Das Ziel der Projektgruppe 2 besteht darin, einen Indikatorensatz zu entwickeln, der für Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft ebenso verständliche wie aussagekräftige Informationen zu Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität liefert. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Projektgruppe zunächst intensiv mit Methoden der Wohlfahrtsmessung beschäftigt. Zur Systematisierung und Bewertung verschiedener Messansätze haben neben den Mitgliedern externe Sachverständige zur Diskussion beigetragen. Mithilfe zweier externer Gutachten sind sowohl Fragen zur Bekanntheit von heute üblichen Wohlfahrtsmaßen bei Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung als auch zur medialen Kommunizierbarkeit eines neu zu entwickelnden Indikators oder Indikatorensatzes analysiert worden.

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – es keine allgemeingültige Definition von Wohlstand gibt, existiert eine Vielzahl von Ansätzen zur Wohlstandsmessung. Sie unterscheiden sich sowohl in ihren empirischen Erhebungsmethoden als auch in ihren inhaltlichen Vorstellungen bezüglich des Wohlstandsbegriffs. Manche Modelle messen ausschließlich materiellen Wohlstand, andere beziehen nicht-materielle Bestandteile des Wohlstands mit ein. Möglich ist eine reine Konzentration auf Bestandsgrößen wie den Kapitalstock eines Landes oder den Bestand an Vogelarten. Diese werden immer an einem bestimmten Tag, nicht über einen Zeitraum, erhoben. Genutzt werden können aber auch, oder ausschließlich, Stromgrößen, die über einen bestimmten Zeitraum erhoben werden. Die wohl bekannteste Stromgröße ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP), aber auch jährliche private Konsumausgaben oder staatliche Forschungsausgaben sind Stromgrößen.

Bestands- wie Stromgrößen können monetär oder nicht-monetär ausgedrückt werden. So wird beispielsweise das BIP in Euro gemessen, der Bestand an Vogelarten nicht. Ferner können die zur Wohlstandsmessung verwendeten Informationen auf statistischen, also "objektiven“ Daten beruhen oder anhand subjektiver Einschätzungen zusammengestellt werden. Ersteres trifft beispielsweise auf den öffentlichen Schuldenstand eines Landes, die Lebenserwartung Neugeborener oder die Anzahl der Schulabbrecher eines Jahrgangs zu. Subjektive Einschätzungen beruhen auf persönlichen Befragungen von Menschen zu ihrem Gesundheitszustand, ihrer Zufriedenheit oder ihrer gesellschaftlichen Integration. Die Ergebnisse dieser verschiedenen Wohlstandsmessungen können zusammengefasst in einem Index oder nebeneinander in einem Indikatorensatz dargestellt werden. Die Projektgruppe 2 hat sich dafür entschieden, Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität in einem Indikatorensatz abzubilden.

Existierende Wohlfahrtsindizes und -indikatorensätze

Mit dem Bericht "Grenzen des Wachstums“ hat der Club of Rome 1972 eine globale Debatte über die Frage der Kongruenz von Wirtschaftswachstum und Wohlstand angestoßen. Auf unterschiedlichen Ebenen sind seitdem Wohlstandsmaße entwickelt worden, die zum Teil weit über die klassische Messung des BIP-Wachstums hinausgehen.

Monetäre Wohlstandsindikatoren

ziehen statistische Kerngrößen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung heran und berücksichtigen zusätzlich soziale und ökologische Aspekte. Ein Beispiel ist der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI). Er basiert auf den privaten Konsumausgaben, zu beziehungsweise von denen rund 20 zusätzliche Variablen addiert oder subtrahiert werden. So erhöhen der Wert der Hausarbeit oder die öffentlichen Ausgaben für Gesundheit und Bildung den Indexwert, während gesellschaftliche Ausgaben zur Kompensation von Umweltbelastungen oder Kosten von Verkehrsunfällen ihn senken. Nach dem NWI liegt der Zuwachs an Wohlfahrt in Deutschland seit einigen Jahren unter dem realen Wirtschaftswachstum.

Die Systematik der

Mehrkomponentenindikatoren oder -indizes

besteht darin, mehrere Einzelindikatoren oder Indizes zusammenzufassen. Neben ökonomischen können auch kulturelle und soziale Komponenten berücksichtigt werden. Sie werden jedoch im Gegensatz zu monetären Wohlstandsindikatoren nicht in Geld umgerechnet. Der Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen stellt beispielsweise die Verwirklichungschancen des Menschen in den Mittelpunkt. Dazu komprimiert er ausgewählte Leistungen eines Landes zu einer Maßzahl zwischen 0 und 1. Betrachtet werden die Dimensionen "langes und gesundes Leben“, "Zugang zu Bildung“ und "materieller Lebensstandard“. Die so errechneten Werte lassen sich international gut vergleichen; Deutschland befand sich 2011 mit einem HDI von 0,905 weltweit auf Platz neun.

Während der HDI ökologische Faktoren unberücksichtigt lässt, beziehen

Nachhaltigkeitsindizes und -indikatoren

diese ein. Sie verzichten ebenfalls auf eine Monetarisierung der Werte. Seit etwa zehn Jahren legen sowohl die deutsche Bundesregierung als auch die Europäische Union jährliche Berichte zur Entwicklung der Nachhaltigkeit vor, die auf breiten Indikatorensätzen beruhen. Nachhaltigkeit umfasst in diesen Berichten nicht nur Umweltaspekte, sondern unter anderem Staatsverschuldung, Bildung, Entwicklungszusammenarbeit und öffentliche Gesundheit. Einen anderen Ansatz stellt der Ökologische Fußabdruck dar. Er stellt die Biokapazität unseres Planeten dem tatsächlichen Verbrauch durch den Menschen gegenüber. Als Messgröße wird der "globale Hektar“ herangezogen, also das arithmetische Mittel der weltweiten biologischen Produktivität pro Hektar. Die Bilanz ist ernüchternd: Gemessen an den verfügbaren Ressourcen verbrauchen die Menschen derzeit jährlich so viele "globale Hektar“, dass insgesamt 1,5 Erden nötig wären, wollte man den Ressourcenverbrauch nachhaltig gestalten. So aber wird die eine Erde Jahr für Jahr weiter ausgezehrt. Lebten weltweit alle wie wir in Deutschland, wären sogar 4,5 Erden nötig.

Schließlich kann Wohlstand durch eine Kombination mehrerer Indikatoren, nämlich als

Satz von Schlüsselindikatoren

ausgedrückt werden. Hier haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Ansätze auf nationaler und internationaler Ebene Aufmerksamkeit erregt. Die größte Resonanz hat der Bericht der französischen Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission hervorgerufen. Er untersucht die begrenzte Aussagekraft des BIP hinsichtlich wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts und schlägt Methoden für die Entwicklung relevanterer Kennzahlen vor. Unterschieden wird zwischen einer Beurteilung des aktuellen Wohlergehens und einer Beurteilung der Nachhaltigkeit; also der Frage, ob und in welchem Umfang gesellschaftlich relevantes Kapital (Natur-, Sach-, Human- und Sozialkapital) an künftige Generationen weitergegeben wird. Aktuelles Wohlergehen umfasst dabei sowohl materielle Werte wie Einkommen, Konsum und Vermögen als auch immaterielle Aspekte wie die Verfügbarkeit von Freizeit, soziale Bindungen, Qualität der Umwelt und politische Mitsprache. In Anlehnung an die Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission haben 2010 der Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der französische Conseil d’Analyse Économique einen "Drei-Säulen-Ansatz“ entwickelt, der eine umfassende Beurteilung sowohl der Wirtschaftsleistung als auch der Wohlfahrt eines Landes im Zeitablauf und im internationalen Vergleich ermöglicht. Dort werden die Bereiche Wirtschaftsleistung, Lebensqualität und Nachhaltigkeit mit verschiedenen Indikatoren gemessen.

Die Suche nach alternativen Wohlstandsmaßen findet auch in anderen Nationalstaaten statt. In Australien beispielsweise wurde ab 1996 unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Indikatorensystem entwickelt, das die Bereiche Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt in insgesamt 17 Dimensionen fasst. In Kanada mündete die Diskussion um den Canadian Index of Well-Being (CIW) 2011 in eine Indexbroschüre, in der ein stark aggregierter Verbundindikator die Entwicklung von 64 Einzelvariablen der Lebensqualität widerspiegelt. In Großbritannien liegt der Fokus der Wohlstandsmessung auf der Erhebung des individuellen Wohlergehens. Dagegen wird in den USA gerade ein Berichtswesen entwickelt, das bemerkenswerte 300 thematisch breit gefächerte Einzelindikatoren abbildet.

Bisherige Diskussionsergebnisse

Die Projektgruppe 2 hat sich darauf verständigt, einen Indikatorensatz und keinen Index zur Messung von Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität zu entwickeln. Mit etwa drei bis fünf Dimensionen, die mit geeigneten Indikatoren unterlegt werden, sollen differenzierte Aussagen über Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland getroffen werden. Diese Aussagen sollen sowohl über die Zeit als auch zwischen verschiedenen Ländern verglichen werden können. Die Zusammenfassung dieser Indikatoren zu einem Index wäre technisch möglich und hätte den Vorteil, dass die daraus resultierende alleinige Ergebniszahl übersichtlich und leicht zu kommunizieren wäre. Um einen Index zu bilden, müssten jedoch alle Einzelindikatoren auf eine Einheit normiert, gewichtet und addiert werden.

Verändert sich die Indexzahl, wäre nicht erkennbar, welcher Indikator beziehungsweise welche Indikatoren dies verursacht hat beziehungsweise haben. Selbst wenn der Index von einem zum anderen Jahr gleich bliebe, wäre offen, ob alle enthaltenen Werte unverändert geblieben sind oder beispielsweise einer sich deutlich verbessert und drei sich in jeweils geringerem Umfang aber insgesamt proportional verschlechtert haben. Die vermeintliche Einfachheit der Kommunikation ginge deutlich zu Lasten der inhaltlichen Aussagekraft eines Index. Hinzu kommt, dass die notwendige Gewichtung der Einzelindikatoren immer auf persönlichen Werturteilen beruhen muss.

Die Projektgruppe 2 ist deshalb zu der Überzeugung gelangt, dass das Leben zu komplex und die individuellen Vorstellungen insbesondere von Wohlstand und Lebensqualität zu vielfältig sind um sie mit einer einheitlichen Gewichtung und einer statistischen Normierung für alle sinnvoll in einem Index zusammenfassen zu können. Ferner hat sie sich entschieden, dass bei dem zu entwickelnden Indikatorensatz dem Aspekt der Nachhaltigkeit in jeder Dimension Rechnung getragen wird. Jede Dimension soll sogenannte Leitindikatoren, die besonders aussagekräftig im Hinblick auf den jeweiligen Bereich sind, umfassen sowie – falls erforderlich – sogenannte Warnlampen. Letztere sollen mit Indikatoren unterlegt sein, die für den jeweiligen Bereich nur dann wichtig werden, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden. Zudem sollen in jeder Dimension sowohl Leitindikatoren vorhanden sein, welche die gegenwärtige Situation treffend beschreiben, als auch Leitindikatoren, die Aussagen über die künftige Entwicklung, also über die Nachhaltigkeit, in diesem Bereich ermöglichen. Diskutiert wurde in der Projektgruppe 2 bereits eine Dimension mit dem Arbeitstitel "materieller Wohlstand“. Denkbar wären hier als Leitindikatoren zur Beschreibung der gegenwärtigen Situation die jährliche Veränderung des BIP pro Kopf und für die Nachhaltigkeit die Staatsschulden in Relation zum BIP, also die Schuldenquote. Als Warnlampe wäre ein Indikator oder eine Indikatorengruppe vorstellbar, die auf bevorstehende Blasenbildung auf den Finanz- oder Immobilienmärkten hinweisen.

Aktuelle Herausforderungen

Die für die verschiedenen Dimensionen auszuwählenden Indikatoren sollen vielfältigen Ansprüchen gerecht werden. Bereits erwähnt wurde, dass sie sowohl im Zeitablauf als auch international vergleichbar sein sollen. Ersteres setzt voraus, dass die den Indikatoren zugrunde liegenden Daten bereits seit etlichen Jahren erhoben werden, Letzteres, dass die Definition des Indikators in- und außerhalb Deutschlands dieselbe ist. Die Arbeitslosenquote wird innerhalb Deutschlands anders berechnet als auf internationaler Ebene; das heißt, sollte die Arbeitslosenquote als Indikator beispielsweise für eine Dimension "Soziales“ gewählt werden, müsste aufgrund des Anspruchs der internationalen Vergleichbarkeit die Definition der International Labour Organization (ILO) zugrunde gelegt werden. Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sähen dann im Indikatorensatz aber eine andere Arbeitslosenquote (die nach ILO-Definition) als in den deutschen Nachrichten (die deutsche Definition). Dies würde die Verständlichkeit und Kommunizierbarkeit – zwei weitere Anforderungen an die Indikatoren – sehr erschweren.

Ferner sollen die Indikatoren möglichst treffsicher den gewünschten Sachverhalt wiedergeben und zudem möglichst objektiv und umfassend messbar sein. Eine Schwäche des BIP liegt darin, dass es nicht marktförmig erbrachte Leistungen wie unbezahlte Hausarbeit nicht erfasst. Diese Schwäche im neuen Indikatorensatz mithilfe eines geeigneten Indikators zu beseitigen, gestaltet sich aber als äußerst schwierig. So kann die unbezahlte Hausarbeit mit dem Stundensatz für Haushälterinnen bewertet werden (Generalistenansatz). Hausarbeit kann aber auch in ihre verschiedenen Komponenten zerlegt und bewertet werden (Stundensatz für Köche, Reinigungskräfte, Erzieherinnen, usw. – Spezialistenansatz). Denkbar ist ferner, die durchschnittlichen Lohnkosten oder die Opportunitätskosten zu verwenden. Letztere beschreiben die Kosten, die dadurch entstehen, dass die "Hausfrau“ keiner anderen bezahlten Arbeit nachgeht. Ebenso kann beim Stundenlohn der Arbeitgeberlohn (Bruttolohn plus Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung) oder der Nettostundenlohn mit und ohne Bezahlung für Ausfallzeiten zugrunde gelegt werden. Eine "richtige“ Lösung gibt es nicht, doch bei den verschiedenen Ansätzen schwanken die Ergebnisse um ein Vielfaches.

Schließlich soll bei der Auswahl der Indikatoren darauf geachtet werden, dass sie nicht politisch manipulierbar sind. Ist eine Kenngröße als Indikator ausgewählt und besteht für die Politik eine Möglichkeit, auf diese Kenngröße – beispielsweise durch eine Änderung der Berechnungsmethode oder Definition – Einfluss zu nehmen, gibt es insbesondere vor Wahlen den Anreiz, die Kenngröße zum eigenen Nutzen zu verändern.

Die Projektgruppe 2 plant, den Indikatorensatz bis Ende 2012 vollständig entwickelt zu haben. Bis zu diesem Zeitpunkt muss feststehen, wie viele Dimensionen betrachtet werden sowie welche Leitindikatoren und Warnlampen in den einzelnen Dimensionen den aktuellen Zustand bestmöglich wiedergeben und Aussagen über eine nachhaltige Entwicklung in diesem Bereich zulassen. Schließlich müssen ein Name für den Indikatorensatz gefunden und eine visuell ansprechende, klare und leicht verständliche Darstellungsform entwickelt werden.

Dr. rer. oec., geb. 1969; Professorin für Allgemeine Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Badensche Straße 52, 10825 Berlin. E-Mail Link: beate.jochimsen@hwr-berlin.de