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Flüchtlinge und Berichterstattung

Flüchtlinge und Berichterstattung

Genau hinschauen und schreiben, was ist", antwortet Uwe Vetterick, Chefredakteur der Sächsischen Zeitung aus Dresden, auf die Frage, wie man als Lokalzeitung angemessen über die Unterbringung und das Leben von Flüchtlingen berichten kann. Sorgen ernst nehmen, Vorurteile abbauen – das Dossier "Zuflucht Deutschland" aus der drehscheibe 10/2015 sowie Beiträge aus der Sonder-Publikation "Angekommen in Deutschland" zeigen, wie Lokalzeitungen in der Flüchtlingsdebatte Stellung beziehen können.

Der schmale Grat

Die Errichtung von Flüchtlingsheimen führt vielerorts zu heftigen Reaktionen. Welche Sorgen sind berechtigt? Und wo beginnt Fremdenfeindlichkeit? Vier Lokalzeitungen und ihr Umgang mit dem Thema.

Sascha Lübbe

/ 6 Minuten zu lesen

"Es passiert viel Positives"

Die Medien sollten nicht nur über Proteste berichten, findet Michael Ebling, Oberbürgermeister von Mainz. Sie sollten auch zeigen, wie Integration gelingen kann.

/ 3 Minuten zu lesen

"Die Leute wollten erzählen"

Als in Lübeck eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge entstehen soll, kommt es zu Protesten der Anwohner. Ein Redakteur verfolgt das Geschehen, spricht mit Bürgern und Entscheidungsträgern.

/ 3 Minuten zu lesen

Threads ohne Rassismus

Was tun, wenn sich in die Facebook-Kommentare unter Berichten über Flüchtlinge fremdenfeindliche Äußerungen mischen? Die <kursiv>drehscheibe</kursiv> hat in verschiedenen Redaktionen nachgefragt.

Reneé Martens

/ 5 Minuten zu lesen

Zur Mithilfe ermuntert

Service: Auf einer Doppelseite werden die Flüchtlingsheime der Stadt aufgeführt, Helfer porträtiert und Anlaufstellen für hilfsbereite Leser genannt.

/ 2 Minuten zu lesen

Fakten gegen Vorurteile

Statistik: Mit interaktiven Grafiken wird gezeigt, wie sich die Zahl der Flüchtlinge und deren Situation in der Region entwickeln.

/ 2 Minuten zu lesen

Gesicht zeigen

Sonderbeilage: Die Redaktion setzt mit einem Magazin und zahlreichen Aktionen ein Zeichen für Flüchtlinge in der Region.

/ 2 Minuten zu lesen

"Ich möchte den Deutschen zeigen, wer wir sind"

In seiner Heimat Syrien arbeitete Qutaibah Alkassab als Journalist. Dann flüchtete er nach Deutschland. Derzeit absolviert der 35-Jährige ein Praktikum in der Lokalredaktion Rhein-Berg des Kölner…

/ 3 Minuten zu lesen

„Wir sollten einen Gang zurückschalten“

Seit Pegida-Demonstranten in Dresden Journalisten tätlich angegriffen haben, diskutiert die Branche über die Bedrohung der Pressefreiheit. Ulrich Wolf, Reporter der Sächsischen Zeitung, rät…

/ 3 Minuten zu lesen

„Viele leben in ihrer eigenen Realität“

Wie gehen Journalisten mit der aggressiven Stimmung um, die ihnen auf Pegida-Demonstrationen entgegenschlägt? Ein von Demonstranten angegriffener Fotograf des MDR, der anonym bleiben möchte, rät zu…

/ 2 Minuten zu lesen

Einsichten erlangen

Die Einrichtung von Flüchtlingsheimen erhitzt vielerorts die Gemüter. Doch wie sieht der Alltag in den Unterkünften aus? Zwei Lokalredakteure erzählen von ihren Recherchen.

/ 3 Minuten zu lesen

Nah dran bleiben

Und zwar an allen Problemen. Ein Plädoyer für eine offene Berichterstattung beim Thema Flüchtlinge.

/ 2 Minuten zu lesen