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Quiz – Medienpolitik II

Wortgrafik zum Thema "Big Data"

Sie möchten gerne noch einige Fragen beantworten? Dann machen Sie einfach hier weiter: Was ist mit der Bezeichnung "Big Data" gemeint? Seit wann gibt es in Deutschland das duale Rundfunksystem? Worauf sollten Journalisten bei der Berichterstattung über Gewalttaten besonders achten?

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Erläuterung

Im 4. Rundfunkurteil von 1986 ist die Rede davon, dass "die unerläßliche 'Grundversorgung' Sache der öffentlich-rechtlichen Anstalten [ist], deren terrestrischen Programme nahezu die gesamte Bevölkerung erreichen und die zu einem inhaltlich umfassenden Programmangebot in der Lage sind".

Mehr Informationen: Interner Link: Grundversorgungsauftrag / Grundversorgung

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Erläuterung

Als Big Data ("große Datensammlungen") werden die Verfügbarkeit der ständig wachsenden, großen Datenmengen im Internet und ihre Verwertbarkeit bezeichnet.

Mehr Informationen: Interner Link: Big Data

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Erläuterung

Die Grundlage für die Zulassung privater Programme schuf das Bundesverfassungsgericht mit dem 3. Rundfunkurteil zwar schon 1981, aber erst 1984 starteten die Vorläufer von Sat.1 sowie RTL ihr Programm – noch fünf Jahre vor dem Mauerfall 1989, der das Ende des DDR-Fernsehens einleitete.

Mehr Informationen: Interner Link: duales Rundfunksystem / duale Rundfunkordnung

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Erläuterung

Hybrid-TV-Geräte vereinen im Fernsehgerät neben Zusatzfunktionen (z. B. für die Nutzung von Digitalfotos) auch unterschiedliche Empfangswege. Damit ist neben dem digitalen Kabel-, Satelliten- oder Antennenempfang auch der Zugang zum Internet möglich.

Mehr Informationen: Interner Link: Hybrid-TV / hybride Gerätetechnik / Hybrid-Fernseher / Smart-TV

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Erläuterung

Richtig ist die dritte Antwort: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich nicht überwiegend aus Werbeeinnahmen und erhält zusätzlich Rundfunkbeiträge, sondern es ist genau umgekehrt: Er finanziert sich überwiegend aus den Rundfunkbeiträgen; Werbezeiten und damit Einnahmen aus Werbung sind eingeschränkt. In den dritten Programmen darf es darüber hinaus gar keine Werbung geben.

Mehr Informationen: Interner Link: öffentlich-rechtlicher Rundfunk

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Erläuterung

Der Tathergang sollte nicht zu konkret aufgezeigt werden. Informationen, die möglichen Nachahmungstätern zur Optimierung der eigenen Planung dienen können, sollten nicht publiziert werden. Die Darstellung sollte nicht auf den Täter fokussiert werden. Dessen Fotos und Propaganda sollten nicht publiziert werden, um ihn nicht für seine Tat zum Helden zu stilisieren. Fantasien der Täter sollten nicht zu anschaulich dargestellt werden. Zudem sollte eine bildhafte, fantasieanregende Sprache vermieden werden, um die Tat nicht zu verharmlosen und zu beschönigen.

Mehr Informationen: Interner Link: Robert Kahr: Gewalttaten in den Medien.

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Erläuterung

Ein gutes Bild informiert, ohne die Opfer als Mittel zum Zweck der Effekthascherei zu missbrauchen. Im Pressekodex des Deutschen Presserats heißt es: "Die Berichterstattung über Unglücksfälle und Katastrophen findet ihre Grenze im Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gefühlen von Angehörigen. Die vom Unglück Betroffenen dürfen grundsätzlich durch die Darstellung nicht ein zweites Mal zu Opfern werden."

Mehr Informationen: Interner Link: Tobias Asmuth: Katastrophen und ihre Bilder.

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Erläuterung

Im Jahr 2013 lebten in Deutschland 7,5 Mio. schwerbehinderte Menschen, bei 80,8 Mio. Gesamtbevölkerung. Der überwiegende Teil (schwer)behinderter Menschen erwirbt seine Behinderung erst im Laufe des Lebens.

Mehr Informationen: Interner Link: Ingo Bosse: Mittendrin oder außen vor – Welche Rolle haben Menschen mit Behinderung in der Medienwelt?

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Erläuterung

Im Jahr 2013 findet noch nahezu 97 % des Fernsehkonsums linear statt, also nach den vorgegebenen Sendezeiten. Nur ca. 1 bis 2 % nutzten das zeitunabhängige Fernsehen im Internet. Zu beachten ist allerdings, dass dies eine Durchschnittszahl für die Gesamtbevölkerung ist und insbesondere jüngere Zuschauer/innen schon viel stärker das Internet zum zeitversetzten Fernsehen nutzen (ca. 8 %). Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit des zeitversetzten Fernsehens durch eine eigene Aufzeichnungen (z. B. Festplattenrecorder).

Mehr Informationen: Interner Link: Claudia Gerhards: Besser Fernsehen – mit dem Internet?

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Erläuterung

Bei einem Zuschaueranteil von 25% aller Fernsehprogramme eines Unternehmens auf dem Fernsehmarkt spricht man noch nicht von "vorherrschender Meinungsmacht". Der Zuschaueranteil muss bei mindestens 30 % liegen oder es muss zusätzlich eine starke Dominanz in einem anderen Medium hinzukommen.

Mehr Informationen: Interner Link: Uwe Hasebrink: Meinung und Macht.

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Erläuterung

Medienpolitische Aktivitäten der Europäisch Union wurde notwendig, als die technologische Entwicklung den grenzüberschreitenden Rundfunk mit sich brachte. Mit der Internationalisierung des Mediengeschäfts hat die EU dann im Laufe der Jahre erheblich an Einfluss auf den Mediensektor gewonnen. Das galt zunächst vorrangig für das Fernsehen, weil Radio und Zeitungen stärker national organisiert sind. Die Entwicklung des Internets hat der EU ein weites Betätigungsfeld beschert, das sie zu einem mächtigen Akteur der Medienpolitik macht.

Mehr Informationen: Interner Link: Christina Holtz-Bacha: Europäische Medienpolitik.

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Ihre Auswertung

Welche Sender sind laut Bundesverfassungsgericht für die Grundversorgung der Bürger/innen mit wichtigen Informationen zu Politik und Kultur in Deutschland zuständig?

Erläuterung

Im 4. Rundfunkurteil von 1986 ist die Rede davon, dass "die unerläßliche 'Grundversorgung' Sache der öffentlich-rechtlichen Anstalten [ist], deren terrestrischen Programme nahezu die gesamte Bevölkerung erreichen und die zu einem inhaltlich umfassenden Programmangebot in der Lage sind".

Mehr Informationen: Interner Link: Grundversorgungsauftrag / Grundversorgung

Was ist mit der Bezeichnung "Big Data" gemeint?

Erläuterung

Als Big Data ("große Datensammlungen") werden die Verfügbarkeit der ständig wachsenden, großen Datenmengen im Internet und ihre Verwertbarkeit bezeichnet.

Mehr Informationen: Interner Link: Big Data

Seit wann gibt es in Deutschland das duale Rundfunksystem?

Erläuterung

Die Grundlage für die Zulassung privater Programme schuf das Bundesverfassungsgericht mit dem 3. Rundfunkurteil zwar schon 1981, aber erst 1984 starteten die Vorläufer von Sat.1 sowie RTL ihr Programm – noch fünf Jahre vor dem Mauerfall 1989, der das Ende des DDR-Fernsehens einleitete.

Mehr Informationen: Interner Link: duales Rundfunksystem / duale Rundfunkordnung

Was zeichnet Hybrid-TV-Geräte aus?

Erläuterung

Hybrid-TV-Geräte vereinen im Fernsehgerät neben Zusatzfunktionen (z. B. für die Nutzung von Digitalfotos) auch unterschiedliche Empfangswege. Damit ist neben dem digitalen Kabel-, Satelliten- oder Antennenempfang auch der Zugang zum Internet möglich.

Mehr Informationen: Interner Link: Hybrid-TV / hybride Gerätetechnik / Hybrid-Fernseher / Smart-TV

Was trifft auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht zu?

Erläuterung

Richtig ist die dritte Antwort: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich nicht überwiegend aus Werbeeinnahmen und erhält zusätzlich Rundfunkbeiträge, sondern es ist genau umgekehrt: Er finanziert sich überwiegend aus den Rundfunkbeiträgen; Werbezeiten und damit Einnahmen aus Werbung sind eingeschränkt. In den dritten Programmen darf es darüber hinaus gar keine Werbung geben.

Mehr Informationen: Interner Link: öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Worauf sollten Journalisten bei der Berichterstattung über Gewalttaten besonders achten?

Erläuterung

Der Tathergang sollte nicht zu konkret aufgezeigt werden. Informationen, die möglichen Nachahmungstätern zur Optimierung der eigenen Planung dienen können, sollten nicht publiziert werden. Die Darstellung sollte nicht auf den Täter fokussiert werden. Dessen Fotos und Propaganda sollten nicht publiziert werden, um ihn nicht für seine Tat zum Helden zu stilisieren. Fantasien der Täter sollten nicht zu anschaulich dargestellt werden. Zudem sollte eine bildhafte, fantasieanregende Sprache vermieden werden, um die Tat nicht zu verharmlosen und zu beschönigen.

Mehr Informationen: Interner Link: Robert Kahr: Gewalttaten in den Medien.

Was zeichnet ein "gutes" Bild von einer Katastrophe aus?

Erläuterung

Ein gutes Bild informiert, ohne die Opfer als Mittel zum Zweck der Effekthascherei zu missbrauchen. Im Pressekodex des Deutschen Presserats heißt es: "Die Berichterstattung über Unglücksfälle und Katastrophen findet ihre Grenze im Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gefühlen von Angehörigen. Die vom Unglück Betroffenen dürfen grundsätzlich durch die Darstellung nicht ein zweites Mal zu Opfern werden."

Mehr Informationen: Interner Link: Tobias Asmuth: Katastrophen und ihre Bilder.

Obwohl viele Menschen mit einer festgestellten Behinderung leben, werden in den Medien erst nach und nach die Inhalte speziell für sie behindertengerecht aufbereitet. Besonders relevant ist dies für schwerbehinderte Menschen. In Deutschland betrifft dies im Jahr 2009…

Erläuterung

Im Jahr 2013 lebten in Deutschland 7,5 Mio. schwerbehinderte Menschen, bei 80,8 Mio. Gesamtbevölkerung. Der überwiegende Teil (schwer)behinderter Menschen erwirbt seine Behinderung erst im Laufe des Lebens.

Mehr Informationen: Interner Link: Ingo Bosse: Mittendrin oder außen vor – Welche Rolle haben Menschen mit Behinderung in der Medienwelt?

Je mehr Fernsehsendungen in den Mediatheken im Internet bereitgestellt werden, desto unabhängiger werden die Zuschauer/innen von festgelegten Sendezeiten. Aber wie viele Menschen nutzten 2013 überhaupt diese Möglichkeit?

Erläuterung

Im Jahr 2013 findet noch nahezu 97 % des Fernsehkonsums linear statt, also nach den vorgegebenen Sendezeiten. Nur ca. 1 bis 2 % nutzten das zeitunabhängige Fernsehen im Internet. Zu beachten ist allerdings, dass dies eine Durchschnittszahl für die Gesamtbevölkerung ist und insbesondere jüngere Zuschauer/innen schon viel stärker das Internet zum zeitversetzten Fernsehen nutzen (ca. 8 %). Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit des zeitversetzten Fernsehens durch eine eigene Aufzeichnungen (z. B. Festplattenrecorder).

Mehr Informationen: Interner Link: Claudia Gerhards: Besser Fernsehen – mit dem Internet?

Wann spricht man nicht von einer vorherrschenden Meinungsmacht eines Unternehmens?

Erläuterung

Bei einem Zuschaueranteil von 25% aller Fernsehprogramme eines Unternehmens auf dem Fernsehmarkt spricht man noch nicht von "vorherrschender Meinungsmacht". Der Zuschaueranteil muss bei mindestens 30 % liegen oder es muss zusätzlich eine starke Dominanz in einem anderen Medium hinzukommen.

Mehr Informationen: Interner Link: Uwe Hasebrink: Meinung und Macht.

Welche Aussage zu Medienpolitik und Medienrecht trifft am ehesten zu?

Erläuterung

Medienpolitische Aktivitäten der Europäisch Union wurde notwendig, als die technologische Entwicklung den grenzüberschreitenden Rundfunk mit sich brachte. Mit der Internationalisierung des Mediengeschäfts hat die EU dann im Laufe der Jahre erheblich an Einfluss auf den Mediensektor gewonnen. Das galt zunächst vorrangig für das Fernsehen, weil Radio und Zeitungen stärker national organisiert sind. Die Entwicklung des Internets hat der EU ein weites Betätigungsfeld beschert, das sie zu einem mächtigen Akteur der Medienpolitik macht.

Mehr Informationen: Interner Link: Christina Holtz-Bacha: Europäische Medienpolitik.