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Die Linke | Landtagswahl Baden-Württemberg 2026 | bpb.de

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Die Linke Die Linke

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Die Partei „Die Linke“ (Die Linke) entstand 2007 durch den Zusammenschluss der überwiegend in Ostdeutschland verankerten „Partei des Demokratischen Sozialismus“ (PDS; 2005 bis 2007 „Linkspartei.PDS“) und der „Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG)“.

Die Partei ist weit links im ideologischen Parteienspektrum Deutschlands zu verorten und tritt für Umverteilung und einen deutlichen Ausbau des Wohlfahrtsstaats ein. In Baden-Württemberg trat Die Linke seit 2011 stets zur Landtagswahl an, ist aber bisher noch nie in den Landtag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte Die Linke in Baden-Württemberg 6,8 Prozent der Stimmen. Einzelne Zusammenschlüsse und Teilstrukturen innerhalb der Partei werden vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg im Bereich Linksextremismus beobachtet.

Fakten zur Partei

  • Landesvorsitz: Sahra Mirow und Elwis Capece*

  • Gründungsjahr Landesverband: 2007*

  • Mitgliederzahl in Baden-Württemberg: 10.300*

  • Wahlergebnis 2021: 3,6%

* nach Angaben der Partei

Im Landtagswahlkampf 2026 setzt sich Die Linke für eine stärkere Tarifbindung und mehr Mitbestimmung ein und fordert eine faire Bezahlung mit einem landesspezifischen Mindestlohn. Außerdem unterstützt die Partei die Gewerkschaften im „Kampf um kürzere Arbeitszeiten“. Finanzpolitisch fordert Die Linke die Abschaffung der Schuldenbremse in der Landesverfassung und setzt auf die Wiedererhebung der Vermögensteuer. Die Partei will Mieterhöhungen stoppen, große Immobilienunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Gemeineigentum überführen und dafür sorgen, dass jährlich 20.000 Sozialwohnungen geschafft werden. In der Schul- und Bildungspolitik hält Die Linke an der Ausrichtung auf „Bildung für alle“ fest und betont, dass Bildung allen Menschen unabhängig von Herkunft, Geldbeutel, Geschlecht, Religion, Behinderung oder sexueller Identität zugänglich gemacht werden muss . Demokratiepolitisch fordert die Partei den Ausbau direkter Beteiligung, ein landesweites Paritätsgesetz, das einen Frauenanteil im Landtag mindestens entsprechend dem Bevölkerungsanteil verankert, sowie ein uneingeschränktes Wahlrecht für alle Menschen über 16 Jahre, die seit mindestens fünf Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Baden-Württemberg haben.

Fussnoten